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ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1972, Jg. 4, H. 15-16)

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1972, Jg. 4, H. 15-16)

Monografie

Persistenter Identifier:
1618468612554
Titel:
Architectura civilis oder Beschreibung und Vorreissung vieler vornehmer Dachwerck, als hoher Helmen, Creutzdächer, Wiederkehrungen, welscher Hauben, auch Kelter, Fallbrücken
Weitere Titel:
Item, allerley Pressen, Schnecken oder Windelstiegen und andern dergleichen Mechanischen Fabrichen
Autor:
Wilhelm, Johann
Verleger/Verlag:
Fürst
Erscheinungsort:
Nürnberg
Erscheinungsjahr:
1675
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Institut für Architekturgeschichte, Universität Stuttgart
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Einband

Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1972, Jg. 4, H. 15-16)
  • Heft 15: Bedingungen und Perspektiven der Stadtteilarbeit
  • Heft 16: Städtebauförderungsgesetz
  • Editorial. (Umstrukturierung der Redaktion)
  • Zur Entstehung und Funktion des Städtebauförderungsgesetzes
  • Anhang: Gesetz über städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen in den Gemeinden (Städtebauförderungsgesetz) vom 27. Juli 1971
  • Register für den 4. Jahrgang 1971/72, Hefte 13-16

Volltext

1.3 Staatliche Vorleistungen nach Ende der Re- 
konstruktionsperiode auf den städtischen Boden 
bezogen 
Zwischen 1957 und 1962 stößt das Kapital an die 
Schranken seiner stürmischen Akkumulation. Die 
Arbeitslosigkeit nimmt ab und unterschreitet 1960/ 
61 die 1 %-Grenze, Korrespondierend steigt die 
Lohnquote seit 1960 an, weil die Arbeiter höhere 
Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzungen durch- 
setzen können (13). Die absolute Mehrwertrate sinkt 
und zwingt das Kapital, seine Produktionsanlagen 
umzuwälzen. Fixes Kapital in neuer technologischer 
Form wird ausgelegt. In die gleiche Richtung wirkt 
das verlangsamte Wachstum des Exports 1958/59 
und 1961-63. Der relative Produktivitätsvorsprung 
war geschmolzen (14). 
1958/59 beginnt die "Rationalisierungswelle' (15). 
Bei der Veründerung der Arbeitsprozesse stellen 
Sich dem Kapital jedoch Probleme. Die infrastruk- 
turellen Voraussetzungen, wie Ausbildungsstand 
des Gesamtarbeiters, Forschung, Transportbe- 
dingungen, Energie- und Versorgungssysteme, 
Kommunikationsnetz und Verwaltungsorganisationen, 
Wohnungs- und Städtebau entsprachen zwar den 
Konkurrenzbedingungen der Rekonstruktionsperiode, 
aber nicht mehr den, unter veränderten Verwer- 
tungsbedingungen notwendig werdenden, geänderten 
Arbeitsprozessen. Für das Kapital mußten sich aus 
dieser Situation Konflikte und Unzulänglichkeiten er- 
geben. Dem Staat drängten sich langsam und in dem 
Maße, wie die Schwierigkeiten für das Kapital spür- 
bar wurden, neue Aufgabengebiete auf, 
Agglomerationsräume bieten dem Kapital günstige 
Standortbedingungen, weil sie Zusammenballungen 
von ausbeutbaren und kaufenden Arbeitskrüften be- 
herbergen und weil sie dem Kapital eine Senkung 
der Kostpreise und eine Erhóhung der Umschlags- 
geschwindigkeit, also eine hóhere Profitrate, er- 
lauben. 
Um zu verstehen, wie Agglomerationen die Profit- 
rate beeinflussen, ist ein kurzer theoretischer 
Rückgriff erforderlich: Die Waren verkaufen sich 
zu Marktpreisen, die den regulierenden Produktions- 
preis zum Schwankungszentrum haben. Gelingt es 
einem Produzenten, seinen individuellen Kostpreis 
und Produktionspreis (= Kostpreis + Durchschnitts- 
profit) durch die Anwendung einer ausnahmsweise 
günstigen Produktionsbedingung unter den regulie- 
renden Kostpreis und Produktionspreis zu senken, 
realisiert er einen Surplusprofit. 
a) War eine produktivere Maschine der Grund für 
seinen niedrigeren Kostpreis, so zwingt die Kon- 
kurrenz die anderen Produzenten, so bald als mög- 
lich ebenfalls produktivere Maschinen einzusetzen. 
Die Produktionsbedingung Maschine kann vom Ka- 
pital selbst hergestellt und beliebig häufig wieder- 
holt werden. Der Surplusprofit des Produzenten 
wird, in dem Maße, wie die neue Produktionsweise 
zur allgemeinen wird, auf den Durchschnittsprofit 
gekürzt. 
b) War beispielsweise die Ausnutzung eines Was- 
serfalls anstelle der allgemein genutzten Dampf- 
maschine der Grund seines niedrigeren Kostpreises, 
dann ist die Produktionsbedingung von der Natur 
ARCH+ 4 (1972) H. 16 
gegeben, also monopolisierbar. Sie erlaubt dem 
Produzenten mit dem Wasserfall einen bleibenden 
Surplusprofit (16). 
c) War der Grund des niedrigeren Kostpreises 
beispielsweise die günstige Lage an einer Autobahn, 
dann ist diese Produktionsbedingung zwar nicht von 
der Natur gegeben, eine zweite und dritte Autobahn 
zu den anderen Konkurrenten könnte gebaut werden, 
aber erstens könnte sie nicht von dem Produzenten 
selbst in Auftrag gegeben, sondern nur mit Hilfe 
des Staates gebaut werden, und zweitens ist die 
Lage für eine absehbare Zeit eine ausnahmsweise, 
d.h. ein Lagevorteil kann unterschiedlich lange Zeit 
eine ausnahmsweise Produktionsbedingung sein und 
solange einen Surplusprofit erlauben. Durch Kapi- 
talinvestitionen können vorher ausnahmsweise gün- 
stige Produktionsbedingungen verallgemeinert wer- 
den. 
Die wichtigsten Lagefaktoren sind: 
Verfügbarkeit von Arbeitskrüften und Lohnhóhe. 
Lage zu den Rohstoffen, Halbfabrikaten und zum 
Markt. 
Transport- und Versorgungsmôglichkeiten, Stra- 
Be, Schiene, Wasser, Luft, Leitungen. 
Fühlungsvorteile. 
Die Agglomerationen bieten dem Kapital diese 
Lagebedingungen in unterschiedlicher Güte. Die 
Lagegunst eines bestimmten Ortes setzt sich aus 
den verschiedenen Faktoren zusammen, wobei sich 
negative und positive Faktoren gegeneinander ver- 
rechnen, sie ist um so höher, je mehr Faktoren 
hohe Werte erreichen (17). In Agglomerationen an- 
gelegte Kapitale können so einerseits viele Agglo- 
merationsvorteile für sich ausnutzen, andererseits 
müssen sie hier gewöhnlich höhere Löhne zahlen 
und einen Teil ihres lagebedingten Surplusprofits 
als Grundrente abführen. Bei ihren regionalen Wan- 
derungen versuchen die Kapitale, durch die Wahl 
des Standortes, möglichst hohen Surplusprofit zu 
erzielen. "Das platte Land und die Fabrikstadt blei- 
ben so in fortwährender Konkurrenz, und wenn heute 
der Vorteil auf der Seite der Stadt ist, so sinkt 
morgen draußen der Lohn wieder soviel, daß neue 
Anlagen sich auf dem Lande vorteilhafter anbringen 
lassen." (18) Die Konkurrenz zwischen Stadt und 
Land und zwischen den Regionen wird mit Vorlei- 
stungen geführt, die die Standoriqualititen verbes- 
sern sollen. Um die gewerbesteuerzahlenden Be- 
triebe zur Ansiedlung zu bewegen, müssen die Re- 
gionen ihnen hohe lagebedingte Surplusprofite er- 
möglichen. Indem dieser Prozeß zunächst langsam 
und dann immer schneller fortschreitet, werden 
früher vorteilhafte Lagebedingungen zu gewöhnli- 
chen (19). Die Kapitale drohen abzuwandern, wenn 
der Staat bzw. die Gemeinde ihnen nicht wieder 
neue Lagevorteile verschafft, was den Prozeß wei- 
ter beschleunigt und was heute den Bankrott der 
Städte und Gemeinden mit zur Folge hat. 
Wir werden im folgenden versuchen, herauszuar- 
beiten, wie der Staat und seine Organe versuchen, 
Vorleistungen zur Verbesserung der Standortbe- 
dingungen vorzunehmen und auf welche Schwierig- 
keiten sie dabei stoßen müssen. Wir beschränken 
uns dabei auf die wichtigsten Tätigkeiten und be- 
trachten sie nur insoweit, als die den städtisch 
11
	        

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