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Veröffentlichungen der Staatlichen Stelle für Naturschutz beim Württ. Landesamt für Denkmalpflege. [Heft] 3 (3, 1926 [JVVNW 82, 1926])

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Veröffentlichungen der Staatlichen Stelle für Naturschutz beim Württ. Landesamt für Denkmalpflege. [Heft] 3 (3, 1926 [JVVNW 82, 1926])

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1640086032027
Titel:
Beilage zu den Jahresheften der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1640086032027_14_3_1926
DOI:
Titel:
Veröffentlichungen der Staatlichen Stelle für Naturschutz beim Württ. Landesamt für Denkmalpflege. [Heft] 3
Herausgeber:
Schwenkel, Hans
Jahrgang/Band:
3, 1926 [JVVNW 82, 1926]
Erscheinungsjahr:
1926
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/965.8
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Artikel

DOI:
Titel:
Die Flora von Tübingen und Umgebung
Autor:
Mayer, Adolf
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Beilage zu den Jahresheften der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg
  • Veröffentlichungen der Staatlichen Stelle für Naturschutz beim Württ. Landesamt für Denkmalpflege. [Heft] 3 (3, 1926 [JVVNW 82, 1926])
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort des Herausgebers
  • Pollenanalytische Untersuchungen an einem Moor der Schwäbischen Alb
  • Ein untergegangenes Torfmoor bei Großartach
  • Das Steinacher Ried bei Waldsee
  • Die Pflanzenwelt der Fridlinger Alb mit Berücksichtigung ihres Schutzgebietes
  • Von der Stuttgarter Flora, insbesondere der Steppenheide
  • Die Flora von Tübingen und Umgebung
  • Stethophyma fuscum Pallas in Württemberg, eine für Deutschland neue Schnarrheuschrecke
  • Schützet den Apollo!
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einband

Volltext

Die Flora von Tübingen und Umgebung. 
Von Adolf Mayer, Tübingen. 
Die Zusammensetzung einer Flora im einzelnen ist heute selbstredend 
nicht mehr die gleiche wie in der Vergangenheit. Die eine Art ging aus den 
verschiedensten Gründen mehr und mehr zurück, die andere breitete sich 
aus, eine bürgerte sich ein, eine andere verschwand. Wir wissen recht 
wenig, wie unsere Flora auch nur vor 150 Jahren aussah, von früheren 
Zeiten ganz zu schweigen, sicher ist, daß mit dem Anbau der Felder!, der 
Durchforstung der Wälder, der Kultivierung der Wiesen, der Anlage von 
Gärten und Straßen, der Korrektion der Bäche und Flüsse, der Entwässe- 
rung der Täler viele „ursprüngliche‘“ Pflanzenarten zugrunde gingen?, da- 
gegen allerdings wieder eine Anzahl Adventiv- und Ruderalpflanzen zu 
uns gekommen sind. 
Es ist schwer, sich ein Bild von Tübingens Umgebung nur auch vor 
etwa 500 Jahren zu machen. Das ganze Ammertal bis nach Lustnau 
war infolge des geringen Gefälls des Baches ein ausgedehntes Moor- und 
Sumpfgebiet — wurde doch noch vor etwa 70 Jahren bei Schwärzloch 
Torf gestochen und es soll im Jahre 368 Kaiser VALENTINIAN, der den von 
den Alemannen besetzten Spitzberg zwecks eines Angriffs erkundete, mit 
knapper Not dort der Gefahr des Versinkens entronnen sein, während sein 
Begleiter, der ihm seinen mit Gold und Edelsteinen geschmückten Helm 
nachtrug, im Schlamme spurlos verschwunden sei! Auch der Neckar 
floß nach Verlassen des Muschelkalkgebietes oberhalb Rottenburg in 
vielen Krümmungen und Armen an Tübingen vorüber nach Kirchentellins- 
furt, so lag Kiebingen, „ein Fischerdorf‘“, direkt am Neckar. Das weite 
Tal war mit Auwald besetzt und von Altwassern und Tümpeln durch- 
furcht, die immer wieder durch die Hochwasser des Neckars gespeist wurden. 
So gibt GMELIN (1772) im Studentenwäldchen („„Seufzerwäldchen“‘) noch 
einen großen Sumpf, besetzt mit den herrlichsten Wasserpflanzen an, 
der schon längst mit den an seinen Ufern brütenden Nachtigallen ver- 
schwunden ist. Ein letzter Rest dieser Altwasser besteht noch in der tiefen 
Blaulache. Von Dußlingen herab „stürzte‘“ die „reißende‘“ Steinlache 
(„Steinach‘“ bei CRusıus) in vielen Armen, von Wasserlachen und Sümpfen 
umgeben (besonders in der Gegend des Bläsibads und der jetzigen Hechinger 
Straße) in den Neckar. Welche Flora mag der heute noch so pflanzen- 
1 Infolge dar verbesserten Reinigung unseres Saatgetreides und der intensiven 
Bodenausnützung in den letzten Jahren sind alle Ackerunkräuter stark zurück- 
gegangen, leider ist mit ihnen auch manche Seltenheit der Tübinger Flora ver- 
schwunden. 
? Durch die Korrektion unseres Neckars, der Steinlache und Ammer verlor 
die Tübinger Flora eine Reihe bemerkenswerter Pflanzen!
	        

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