digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Stuttgarter Uni-Kurier (57/60, 1993)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Volltext: Stuttgarter Uni-Kurier (57/60, 1993)

Monografie

Persistenter Identifier:
1646837127308
Titel:
Bildersaal deutscher Geschichte
Untertitel:
zwei Jahrtausende deutschen Lebens in Bild und Wort
Autor:
Quensel, Paul
Herausgeber:
Bär, Adolf
Verleger/Verlag:
Union Deutsche Verlagsgesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1902
Umfang:
XII, 400 Seiten, 48 Tafeln
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Bibliothek des Historischen Instituts, Universität Stuttgart
Signatur:
Ae 95 sekr
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
Deutsches Volksleben im Mittelalter
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Aus den Tagen der Hansa
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Stuttgarter Uni-Kurier
  • Stuttgarter Uni-Kurier (57/60, 1993)
  • Heft Nr. 57 / Januar 1993
  • Heft Nr. 58 / April 1993
  • Heft Nr. 59 / Juli 1993
  • Heft Nr. 60 / Dezember 1993

Volltext

2 Das Thema: Zentrum Bioverfahrenstechnik 
_eichtiakeit und Eleganz kennzeichnen den Neubau des Zentrums Bioverfahrenstechnik am Allmandring. 
Stuttgarter Uni-Kurier Nr. 60 / Dezember 
"Pato eu 
Tr 
Aus dem Grußwort der Rektorin 
Die Rotunde verbindet die Gebäudebereiche 
Die Rektorin (zum Grußwort der 
Rektorin siehe auch nebenstehende 
Auszüge) wies auf den in Deutsch- 
‚and einzigartigen Studiengang 
„Technische Biologie“ hin, der im 
Zuge des Ausbaus der Bioverfah- 
‚enstechnik vor etwas mehr als fünf 
Jahren an der Universität eingerichtet 
worden ist. Mit dem Ziel, die biotech- 
nisch relevanten Grundlagenwissen- 
schaften Biologie, Chemie und Ver- 
fahrenstechnik zu verknüpfen, tragen 
die drei Fakultäten diesen Studien- 
gang gemeinsam. Die Studierenden 
sollen dabei Interdisziplinarität SOzu- 
sagen von der Pike auf lernen. Die 
ersten Absolventen haben ihr Diplom 
bereits in der Tasche. Ihr beruflicher 
Werdegang wird zeigen, ob die mit 
diesem Konzept verknüpften hohen 
:rwartungen von Wissenschaftlern, 
»olitikern, der Industrie und natürlich 
ler Absolventen selbst eingelöst wer 
jen. Zudem haben Studentinnen und 
Studenten der Ingenieurwissenschaf- 
an die Möglichkeit, sich über entspre- 
:hende Vertiefungsfächer in der Bio- 
erfahrenstechnik zu spezialisieren. 
High-Tech-Sträßle“ Allmandring 
u einem „High-Tech-Sträßle“ habe 
ich der Allmandring entwickelt, 
1einte Prof. Dr. Franz Effenberger, 
aeschäftsführender Direktor des In- 
tituts für Organische Chemie, in sei- 
em Grußwort. Mit dem Institut für 
Aikroelektronik, dem Rechenzen- 
rum, dem Labor für Bildschirmtech- 
ıik, dem Hysolar-Gebäude und jetzt 
ıer Bioverfahrenstechnik finde sich 
Aufmerksame Zuhörer bei der Festveranstaltung: Von links Oberfinanzpräsident Dieter 
Ziempp, Architekt Prof. Dr. h.c. Kurt Ackermann, Bauamtschef Klaus Schmiedek, die Pro- 
-ektoren Prof. Dr. Alfred Schatz und Prof. Dr.-Ing. Andreas Reuter und Kanzler Joachim 
Ichwarze Foto: Eooler’ 
Dank der großzügigen Unterstützung 
‚on Land und Bund können wir heute 
- nach vierjähriger Bauzeit — ein Ge- 
‚äude einweihen, das für die Univer- 
sität Stuttgart von herausragender 
Zedeutung ist und in dem der Zentra: 
e Forschungsschwerpunkt Biover- 
'ahrenstechnik seine Arbeits- und 
Heimstätte finden soll... 
Es ist im Bewußtsein vieler Men- 
schen auch heute noch so verankert, 
Jaß die Begriffe Natur und Technik 
ainen unüberbrückbaren Gegensatz 
bezeichnen. Seit Rousseau und der 
Anbruch der Moderne erkennen wir 
in der europäischen Geistesge- 
schichte einen immer deutlicher wer- 
enden Widerspruch zwischen Natuı 
ınd Zivilisation beziehungsweise 
Technologie. Dieser Widerspruch 
äßt sich sowohl für das Individuum 
wie für die Gesellschaft immer 
schwerer ausgleichen. So lassen 
atwa große Technologieprojekte in 
„ändern der Dritten Welt zum Teil un 
1eilvolle Folgen für die natürliche In- 
rastruktur dieser Länder erkennen. 
Mie also könnte die technische Nut- 
rung biologischer, das heißt: natürli- 
:her Systeme im positiven Sinn revo 
ıtionär, das heißt: zukunftsweisend 
2in? 
Wir haben meines Erachtens im 
‚uge der angestrebten Verbreitung 
ler Menschenrechte und einer welt 
veiten Demokratisierung der Völker 
icht genügend auf eine politische 
Differenzierung zwischen technisch 
ıochentwickelten Industrienationen 
ınd den Ländern der sogenannten 
Jritten Welt geachtet. Vor allem wur- 
le die Rolle der technologischen 
orschung nicht genügend ge- 
vürdigt. 
Es ist in diesem Zusammenhang 
ron Bedeutung, daß nach Ansicht 
‚on Bioverfahrenstechnikern bundes- 
veit das Land Baden-Württemberg 
nit der Unterstützung des For- 
schungsschwerpunkts Bioverfahrens- 
‚echnik ... eine Interdisziplinarität ge- 
fördert hat, die gerade hier von be- 
sonderer Relevanız ist. 
hier auf engstem Raum eine Konzen- 
tration zukunftsorientierter For- 
schungseinrichtungen. 
„Auf eine forschungsintensive Bio- 
ogie konnte die Universität Stuttgart 
licht verzichten“, betonte Effenber- 
Jer, der kurz die Entstehungsge- 
schichte der Stuttgarter Bioverfah- 
’enstechnik skizzierte. Von Anfang an 
ıabe man das Konzept verfolgt, mit 
der Industrie zusammenzuwirken; 
durch die Einbeziehung des Fraunho- 
fer-Instituts für Grenzflächen und Bio- 
‚erfahrenstechnik sei es gelungen, 
lie Anwendungsnähe zu sichern. 
Deutliche Kritik richtete Effenber- 
er an Politik und Wirtschaft. Die Um 
etzung von Forschungsergebnissen 
- Produkte der Wirtschaft erfolge in 
Dabei erlaubt die Größe und Aus- 
;tattung des Biotechnikums der Uni- 
'ersität Stuttgart wissenschaftliche 
\rbeiten in einer Größenordnung, die 
‚um einen ungewöhnlich sind für 
jeutsche Universitätseinrichtungen, 
zum anderen aber gerade damit eine 
Vähe zur industriellen Nutzung besit 
zen, die den vom Land zu Recht ge- 
vünschten und geforderten Techno- 
ogietransfer begünstigen... 
Die Größe des Biotechnikums 
yar erforderlich, um den beteiligten 
Damit komme ich zurück zu de 
-:rage, was an der technischen Nu 
zung biologischer, das heißt: natür 
;her Systeme zukunftsweisend se 
Nas sich meines Erachtens an 
zinem Großprojekt wie dem Zentr- 
en Schwerpunktprojekt Bioverfah- 
enstechnik beweist, ist, daß der 
Jerspruch zwischen Natur und Ziwm 
sation beziehungsweise Technolor 
ıstorisch nicht unabänderlich vo: 
Jeben ist. Seine Überwindung ist 
erdings nicht so sehr eine Frage‘ 
Die Überwindung des Widerspruches zwischen Natur und Technologie ist eine Auf, 
les forschenden Geistes.“ /Foto: FM 
'nstituten die Möglichkeit zur Ent- 
vicklung gemeinsamer Projekte zu 
3rlauben, so daß die Verzahnung 
ler einzelnen wissenschaftlichen 
3ereiche in der Praxis erprobt und 
jenutzt werden kann. Gleichzeitig 
‚ann eine gesteigerte Güte der wis- 
jenschaftlichen Ausbildung erreicht 
verden, die nicht nur die Attraktivität 
les Standorts Stuttgart für den ein- 
'elnen Wissenschaftler erhöht, son- 
jern auch seine Zusammenarbeit 
nit der Industrie beziehungsweise 
jeinen möglichen Wechsel dorthin 
Ördert. 
Zinstellung, wie sie sich etwa in* 
'erkürzten Ökologie-plus-Ökono" 
3egeisterung spiegelt. Die Über" 
{ung des Widerspruchs zwische' 
Vatur und Technologie ist eine A 
1abe des forschenden Geistes. 
3ioverfahrenstechnik, im großen 
Aaßstab wie an der Universität 
jart betrieben, könnte somit in IF 
/erbindung von Grundlagen- UM 
vendungsorientierter Forschung‘ 
3ereich der biologischen System“ 
jer Verfahrenstechnik und der 
nationstechnik modellhaft für €” 
Dhilosophie der Zukunft seir 
)eutschland nicht so optimal, wie 
Vissenschaftler sich dies wünschten, 
ob er hervor. „Wenn wir es nicht 
schaffen, die Probleme des Techno- 
ogietransfers zu lösen, werden wir 
'erlieren. Dies ist für unsere Gesell- 
‚schaft essentiell“, betonte er. Diesen 
’unkt hatte auch Ministerpräsident 
'eufel zuvor thematisiert (Siehe dazu 
jie Auszüge aus seiner Rede auf die- 
‚er Seite). 
echnik und Sprecher des Schw“ 
Junktprojekts berichten. Auch ®” 
vochmals auf die Bedeutung 9° 
jiengangs Technische Biologie # 
rof. Reuss erläuterte den Gäsl® 
jie Möglichkeiten der anwendur! 
jezogenen Forschung im neuen 
nizil, wobei das Technikum, W® 
jetonte, „als Schnittstelle zur ind“ 
allen Nutzung fungiert“. Die weil 
antwicklung zur „großtechnisch? 
roduktion“ sei in dem Neubau 
vährleistet, erläuterte Reus$ bet 
1er anschließenden Pressekonle 
zur Zeit stehen 200-Liter-Reak0 
m Technikum, die Deckenlast & 
{och ausgelegt, ein Zehnfach® 
aewicht zu tragen. 
m Mittelnunkt der Forscht" 
echnikum als Schnittstelle zur in- 
lustriellen Nutzung 
Jaß die Finanzierung des Zentralen 
‘chwerpunktprojekts Bioverfahrens- 
‘Chnik bis 1996 gesichert ist, konnte 
’rof. Dr.-Ing. Matthias Reuss, Di- 
»ktor des Instituts für Bioverfahrens.
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet die vierte Ziffer in der Zahlenreihe 987654321?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.