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Ausführung und Berechnung der Grundformen (Teil 1)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Ausführung und Berechnung der Grundformen (Teil 1)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
1651758856110
Titel:
Der Eisenbetonbau
Untertitel:
ein Leitfaden für Schule und Praxis
Autor:
Kersten, Carl
Personen:
Kersten, Carl
Verleger/Verlag:
Wilhelm Ernst & Sohn
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
19XX
Sprache:
deutsch
Signatur:
2B 444
Schlagwort:
Stahlbetonbau
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1651758856110_1
Titel:
Ausführung und Berechnung der Grundformen
Autor:
Kersten, Carl
Jahrgang/Band:
Teil 1
Verleger/Verlag:
Wilhelm Ernst & Sohn
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1911
Umfang:
XII, 331 Seiten
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2B 444(8)-1
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Monografien

Kapitel

Titel:
IX. Die Berechnung der einfach bewehrten Betonplatten.
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Der Eisenbetonbau
  • Ausführung und Berechnung der Grundformen (Teil 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Vorwort zur 8. Auflage.
  • Inhalt.
  • Erklärungen der in dem Leitfaden enthaltenen abgekürzten Titel für amtliche Bestimmungen und Zeitschriften.
  • I. Allgemeines.
  • II. Vorteilhafte Eigenschaften des Eisenbetons.
  • III. Die Baustoffe.
  • IV. Die Bauausführung.
  • V. Die Bauabnahme.
  • VI. Die Grundformen des Eisenbetonbaues.
  • VII. Die Bestimmung der äußeren Kräfte und Biegungsmomente.
  • VIII. Festigkeiten und zulässige Beanspruchungen der Baustoffe.
  • IX. Die Berechnung der einfach bewehrten Betonplatten.
  • X. Die Berechnung der doppelt bewehrten Betonplatten.
  • XI. Die Berechnung der einfach bewehrten Plattenbalken.
  • XII. Die Berechnung der doppelt bewehrten Plattenbalken.
  • XIII. Die Schub- und Haftspannungen.
  • XIV. Die Berücksichtigung der Zugspannungen des Betons.
  • XV. Die Berechnung und Ausführung von einfach bewehrten Ziegelsteindecken.
  • XVI. Die Berechnung der zentrisch belasteten Stützen.
  • XVII. Die Berechnung der exzentrisch belasteten Stützen.
  • XVIII. Die Berechnung und Ausführung von Säulen aus eisenumschnürtem Beton.
  • Anhang.
  • Verlag von Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin W 66 / Wilhelmstraße 66
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

{X. Die Berechnung der einfach bewehrten Betonplatten. 
entsprechend einem Elastizitätsmaß des Betons von nur 
2 100 000 
= — = 140 000 kg/cm?.!) 
I5 
18% 
Im Auslande wird vielfach »= 10 gesetzt; ebenso ist in 
den „Vorläufigen Bestimmungen für das Entwerfen und die 
Ausführung von Ingenieurbauten in Eisenbeton im Bezirke der 
Eisenbahndirektion Berlin“ der Wert 10 in Vorschlag gebracht 
worden. Der Wert 10 liefert geringere Eisenquerschnitte, aber 
größere Deckenstärken,?) Vergl. weiterhin S. 201. 
Die Schweizer, V. setzen n==20 oder 10, je nachdem das Eisen 
im Zug- oder im Druckgurt liegt. Das hat zur Folge, daß mehr Eisen 
zu nehmen sind als bei Annahme von n== 15.3) Die mit n==20 er- 
mittelten Spannungen werden für den Beton kleiner und für das Eisen 
höher sein; die Sicherheit wird dadurch eine größere, Versuche von 
Schüle haben gezeigt, daß Druckeisen nicht in dem Maße wirksam sind, 
als man früher annahm, weshalb für Druckeisen n = 10 gesetzt wurde. 
Die Französischen Bestimmungen machen die Festlegung des 
Wertes für % von der Stärke und Anordnung der Bewehrung abhängig, 
was aber für Biegekörper nicht zweckmäßig sein kann (vergl. die Tabelle 
auf S. 17090). 
IX. Die Berechnung der einfach bewehrten 
Betonplatten. 
Wird eine beiderseits gestützte und in der Zugzone durch 
Eiseneinlagen verstärkte Betonplatte durch äußere, lotrecht 
wirkende Kräfte auf Biegung beansprucht, so tritt eine Form- 
änderung der Platte ein: Die Massenteilchen ändern ihre Lage 
zueinander und verschieben sich gegenseitig. Es werden die 
den äußeren Kräften zugekehrten Faserschichten zusammen- 
gepreßt und die entgegengesetzt liegenden Schichten durch 
Zugwirkungen gedehnt (Abb. 09). Von den äußersten Schichten 
1) Für Durchbiegungsberechnungen (S. 125) kann jedoch ein wesentlich 
höherer Wert (etwa 300 0U0 kg/cm*) eingesetzt werden. 
2) on A NSCHAN IX sowie Beton u. Eisen 1904, S. 107. Die provisorischen 
Schweizer. Bestimmungen schrieben dagegen n = 20 vor. 
© 3) Die Annahme von »= 15 bedingt rechnerisch ein zu kleines x (vergl. 
S, 200), also zu starken EEE und zu schwache KEiseneinlage, 
= 10 entspricht mehr dem Gebrauchsfall, z = 15 mehr dem Bruchstadium.
	        

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