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Literarische Streifzüge durch die Entwicklung der europäischen Gesellschaft

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Literarische Streifzüge durch die Entwicklung der europäischen Gesellschaft

Monografie

Persistenter Identifier:
1657195642104
Titel:
Literarische Streifzüge durch die Entwicklung der europäischen Gesellschaft
Autor:
Siemsen, Anna
Verleger/Verlag:
Thüring. Verlagsanstalt
Erscheinungsort:
Jena
Erscheinungsjahr:
1925
Umfang:
285 S.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universität Stuttgart, Bibliothek der Institute für Linguistik und Literaturwissenschaft
Signatur:
W 7/3 SIE:i 25
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
Erwachen und Kampf
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Don Quichote
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Literarische Streifzüge durch die Entwicklung der europäischen Gesellschaft
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Aus alter Zeit
  • Einleitung
  • Märchen
  • Fahrende Leute
  • Walter von der Vogelweide
  • Parzival
  • Die Bürgerliche Dichtung
  • Die religiöse Bewegung
  • Bauerngeschichten
  • Erwachen und Kampf
  • Einleitung
  • Dante
  • Boccaccio
  • Hutten
  • Don Quichote
  • Shakespeare
  • Der Simplizissimus
  • Robinson
  • Swift
  • Das Jahrhundert des Bürgertums
  • Einleitung
  • Tobias Smollet
  • Henry Fielding
  • Lawrence Sterne
  • Voltaire
  • Diderot
  • Rousseau
  • Lessing
  • Herder
  • Möser
  • Hebel
  • Johann Georg Forster
  • Seume
  • Europas Gesellschaft im Roman des neunzehnten Jahrhunderts
  • Einleitung
  • Stendhal-Beyle
  • Balzac
  • Zola
  • Gottfried Keller
  • Wilhelm Raabe
  • Theodor Fontane
  • Die Brüder Mann
  • Gogol
  • Dostojewski
  • Tolstoi
  • Gesellschaftskritik im neunzehnten Jahrhundert
  • Vorrede: Das Drama
  • Kleist
  • Georg Büchner
  • Hebbel
  • Ibsen
  • Gerhard Hauptmann
  • Bernhard Shaw
  • Proletarier und Revolutionäre
  • Einleitung
  • Heine
  • Walt Whitman
  • Romain Rolland
  • Charles Louis Philippe
  • Alfred Döblin
  • Knut Hamsun
  • Wladimir Korolenko
  • Jack London
  • Bibliographie
  • Farbinformation

Volltext

diesem Reichtum etwas erschnappen: wollte, so wurde die 
Arbeil vernachlässigt, und das Land wurde öde. Am ärmslen 
aber in dem armen Lande waren die Adeligen auf ihren alten 
Ritlersilzen. Sowcit sie in die Kolonien gegangen waren, So- 
weit sie hohe Offiziers- und hohe Beamtenstiellen erlangt 
halten, halten sie ja teilgenommen an der großen Beute. 
Vielen anderen aber ging es nach den Worten des Evange- 
liums: „Graben mag ich nicht, so schäme ich mich zu 
betteln.“ 
Zu denen gehörte freilich Cervante nicht. Er hätte gern 
gearbeitet. Aber „niemand wolllte ihn dingen“. Die manchen 
großen und reichen Gönner, die er halte, halfen wohl hier 
und da einmal aus, aber nie ernsllich und dauernd. So kam 
er ins Schuldgefängnis und so blieb er in äußerster Armut 
bis zu seinem Tode, obgleich er cin Ritler war und Spaniens 
allergrößter Dichter. In seinem Unglücke war er zu einem 
weisen Manne geworden, und ein heilerer und wilziger 
Mann geblieben. Und so boten ihm Welt und Menschen einen 
ganz unerschöpflichen Sioff zu abenteuerlichen, lustigen und 
anmutreichen Geschichten. Den größten Anlaß zur Heiler- 
keit aber gaben ihm scine Brüder in Apoll. Ganz Spanien 
und von dorther ganz Europa war nämlich damals über- 
schwemmt mit Rilter- und Heldenromanen. Das waren die 
Nachkommen jener phantastischen Ritterepen aus der 
Staufenzeit, nur daß sie in Prosa geschrieben waren, und 
zu ungcheurer Länge anschwollen. Darin glichen sie unseren 
Buffalo-Bill-Films, die auf ihre 20. Fortseizung immer noch 
ein paar weitere setzen. Ein solcher spanischer Rilterroman, 
der „Amadis‘“, brachte es sogar auf über hundert Bände. Und 
er richtete in vielen Köpfen ebensolche Verwirrungen an, wie 
die Indianergeschichten bei unseren Vierzehnjährigen. 
Cervantes, der das sah, halte den Einfall, diese ganze 
sonderbare Romanwelti in der Wirklichkeit zu spiegeln. Und 
so erfindet er seinen armen Ritter Quichote aus der Mancha, 
der ärmsten Gegend Spaniens. Der glaubt fest an alle 
67
	        

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