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Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1894/95 (1894)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Objekt: Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1894/95 (1894)

Mappe

Persistenter Identifier:
1658569671444
Titel:
Eisenbahnbau: Arbeiten am Lehrstuhl für Eisenbahnwesen der Königlich Technischen Hochschule Stuttgart 1902 - 1912
Autor:
Königliche Technische Hochschule Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1902-12
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2Ba 1215
Bemerkung:
Zeichnungen A3, B7 und C5 fehlen
Strukturtyp:
Mappe
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Zeichnung

Titel:
Wasserkran
Künstler/Illustrator:
Königliche Technische Hochschule Stuttgart
Inhalt / Darstellungsart:
Schnitte
Technik:
Lithographie
Erscheinungsjahr:
September 1904
Maße:
34 × 53 cm
Funktion (Zeichnungstyp):
Konstruktionszeichnung
Maßstab:
metrisch 1:10 und 1:25
Besitzende Institution:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Strukturtyp:
Zeichnung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
  • Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1894/95 (1894)
  • Titelseite
  • Jahres-Bericht
  • Öffentliche Handlungen
  • Allgemeine Verhältnisse der Anstalt. Organisations- und Unterrichtsfragen
  • Lehrmittel
  • Materialprüfungsanstalt
  • Exkursionen
  • Personalbestand der Beamten und Lehrer
  • Statistik der Studierenden
  • Vorlesungen
  • Stipendien
  • Preisbewerbung
  • Prüfungen
  • Farbinformation

Volltext

  
29 
Die Einteilung des Kellergeschosses basiert auf der Möglichkeit der Anbringung von breiten, in die Fuss- 
steige vorspringenden Lichtschächten, die aber in den meisten Städten, wie z. B. hier in Stuttgart, nur bis zur 
äussersten Sockellinie vor sich erstrecken diirfen. Ein Hôherlegen des Fussbodens vom Speisesaal z. B. hätte sich 
aus diesem Grunde sehr empfohlen, um dann die Küche unter demselben besser situieren zu können. 
Die übrigen Räume im Innern des Kellergeschosses empfangen nur sehr spärlich Licht. Hier zeigt sich 
deutlich, wie erwünscht, ja notwendig die Anordnung eines Neben-, eines Diensthofes gewesen wäre, teils eben 
wegen der dann besseren Beleuchtung der inneren Räume, teils auch zur Vornahme verschiedener Geschäfte und 
Hantierungen. Die Facade gegen den Platz ist in guten Verhältnissen komponiert und mit Sorgfalt gezeichnet. 
Insbesondere ist die Mittelpartie in ihrer Wirkung imposant und interessant, die Victoria oben auf eine sehr wirksame 
zugleich ideale Darstellung des Gasthausschildes ; aber immerhin doch zu aufwändig und über das Ziel hinausschiessend ; 
man könnte darunter eher ein vornehmes Staatsgebäude, ein Kriegsministerium, ein Gesandtschaftshotel oder etwas 
derartiges vermuten. Der Eckturm ist allzusehr denjenigen des hiesigen Gewerbemuseums nachgebildet, und die 
Kuppel desselben in ihrer zipfelmützigen Form recht unschön. 
Unzweckmässig erscheint ferner die Anordnung der Fenster in der Attika dicht über dem Hauptgesims; 
wäre dieses über die Attika hinauf unmittelbar unter die Dachtraufe gelegt worden, so hätte das zur Stattlichkeit 
des Gebäudes wesentlich beigetragen. 
Das flache Dach ohne Kmiestock schliesst die Verwendung des Dachraums zu irgend welchen Zwecken 
vollständig aus. 
Der Durchschnitt giebt vermöge seiner guten und gewandten Darstellung auf den ersten Blick ein an- 
schauliches und interessantes Bild von dem Innern der betreffenden geschnittenen Räume, insbesondere des Pracht- 
hofs, dessen Gesamtwirkung in künstlerischer Beziehung als eine anerkennenswerte Leistung zu betrachten ist, wenn 
auch andererseits gesagt werden muss, dass insbesondere die in der Zeichnung dargestellte Seite der Hoffacade ein 
etwas unruhiges Vielerlei an architektonischen Formen und Motiven zeigt, und über die praktischen Bedenken ist 
das Nötige schon weiter oben angeführt. 
Von Dach- und Kellerkonstruktion ist in den Zeichnungen wenig zu bemerken, und über die Anlage 
der Heizung, Ventilation u. s. w. schweigt sich der Verfasser sowohl im Plan als auch in der sehr kurzen Be- 
gleitschrift vollständig aus. 
Was endlich die Perspektive betrifft, so zeigt dieselbe ebenfalls eine flotte und frische Behandlung; sie 
giebt ein recht deutliches Bild des Entwurfs, ist mit Gewandtheit und Geschmack tuschiert und entspricht auch in 
dieser Hinsicht allen Anforderungen. Sie zeigt aber auch deutlich, wie die Ansicht des Gebäudes gegen die Haupt- 
strasse schôner und wirkungsvoller geworden wäre, durch Anordnung eines zweiten Eckturms auch auf der andern 
Seite, was sich übrigens ja leicht hätte machen lassen. Nur hätten diese Türme dann etwas kleiner werden müssen. 
Ganz freistehende, beiderseits, resp. auf 3 Seiten an Strassen grenzende Facaden von Gebäuden mit monumentaler 
Architektur sollten symmetrisch angelegt werden, um das nun einmal der menschlichen Natur innewohnende Gefühl 
der Symmetrie zu befriedigen.“ 
Dieser Arbeit wird in Anbetracht des guten und zweckmässigen Grundrisses, der künst- 
lerisch recht befriedigenden und fleissigen Durchführung derselben ebenfalls ein Preis zuerkannt. 
Ihr Verfasser ist Georg Stähelin von St. Gallen, von Herbst 1890 bis Ostern 1894 ordentlicher 
Studierender der Architekturabteilung. 
9. Entwurf mit dem Motto: ,, Venite**. 
Venite: zu deutsch wohl: Kommet und sehet, heisst das Motto der dritten Arbeit. In der That man muss 
schon kommen und genau sehen, um sich in die Labyrinthe und tiefsinnigen Gedanken und Combinationen dieses 
Entwurfs hinein und wieder herauszuarbeiten, um sie verstehen zu kónnen. 
Der Entwurf weicht von den beiden anderen in allem ab, und wird man hier wieder erinnert an die Un- 
endlichkeit der móglichen Combinationen bei architektonischen Formen und Entwürfen; er ist auf 5 Blättern, 
jedoch bei grosser Sparsamkeit des Papiers gezeichnet, leider fehlt aber die verlangte Perspektive. 
Zunächst ist zu bemerken, dass der Verfasser auf Durchfahrt, Nebenhof und Kauflüden verzichtet, und 
das Terrain vollstàndig für die Bedürfnisse des Gasthofs ausgenützt hat. 
  
  
 
	        

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