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Für Bauplatz und Werkstatt / Mitteilungen der Württemberg. Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1922, Bd. 17, Heft 1/12)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Für Bauplatz und Werkstatt / Mitteilungen der Württemberg. Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1922, Bd. 17, Heft 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1676899253746
Titel:
Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1676899253746_1922
Titel:
Für Bauplatz und Werkstatt / Mitteilungen der Württemberg. Beratungsstelle für das Baugewerbe
Herausgeber:
Staatliche Beratungsstelle für das Baugewerbe Stuttgart
Jahrgang/Band:
Jg. 1922, Bd. 17, Heft 1/12
Erscheinungsjahr:
1922
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/1083.4
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft Nr. 3
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Die Leipziger Frühjahrsbaumesse 1922
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
  • Für Bauplatz und Werkstatt / Mitteilungen der Württemberg. Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1922, Bd. 17, Heft 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Die Leipziger Frühjahrsbaumesse 1922
  • Bücherbesprechung
  • Heft Nr. 4
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Heft Nr. 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

zusenden und nach 
Rücksendung derselben 
einen Platz zuweisen. 
Die Miete für den zu⸗ 
gewiesenen Platz ist 8 
Tage nach Empfang 
der Zuweisung zu be—⸗ 
zahlen, widrigenfalls 
der Vertrag von seiten 
der Messeleitung als 
ungültig erklärt werden 
kann. Für die jetzt ver⸗ 
flossene Frühjahrs- 
messe waren folgende 
Mietspreise gültig: 
a) in bedeckten Räumen: Tischplätze nicht unter ZIfd. m, 
pro lIfdenmn.... 250.:4 259, Messebeitrag 
Kojen nicht unter qm, pro (m 1154 255 
d) im Freien: 
nicht unter 20 qm, pro qm 37. 530 - 255 
Die Anmeldung muß spätestens 9 Wochen vor Beginn 
der Messe getätigt sein. Der offizielle Beginn jeder Messe 
ist jeweils Sonntag vormittags 8 Uhr. 
Messesendungen sind als solche zu kennzeichnen und ge⸗ 
nießen bevorzugte Beförderung auf der Bahn. 
Alle Messegüter sind an einen vom Messeamt bezeich— 
aeten Spediteur in Leipzig zu adressieren unter genauer An⸗ 
gabe, des Absenders und des Ausstellungsstandes, damit 
FIG. 10 
hei der Unmenge der 
ꝛinlaufenden Güter kei⸗ 
ie Verwechslung vor⸗ 
kommt und der Ausstel⸗ 
ler bei seinem Eintreffen 
in Leipzig seine Aus⸗ 
stellungsgegenstände 
schon auf dem Platze 
vorfindet. 
Sehr wichtig ist auch 
die Frage der Unter⸗ 
kunft für die Aussteller 
während der Messe. 
Das Einströmen von 
Tausenden und Aber⸗ 
ausenden von Ausstellern und Einkäufern während der 
Messe nach Leipzig steigert die auch dort bestehende Woh— 
uungsnot ins Unermeßliche. Die Hotels können die Massen 
nicht aufnehmen. Es stehen deshalb eine große Anzahl Privat⸗ 
iimmer zur Verfügung, welche durch das auf dem Haupt⸗ 
»ahnhof befindliche Messewohnungsamt vermittelt werden. 
Doch ist man trotz guter Organisation nicht im stande, allen 
Messebesuchern Unterkunft nachzuweisen; es ist deshalb 
sehr empfehlenswert, schon vor der Einreise durch Bekannte 
der durch das Wohnungsamt Zimmer reservieren zu lassen. 
Wohngelegenheit und Lebensmittel sind während der Messe 
m Preise sehr stark gesteigert, was jeder Messebesucher in 
der Berechnung seiner Auslagen berücksichtigen muß. 
Bücherbe 
prechung 
Der Eisenbetonbau von Dipl.Ing. E. Haimoviei, 
Oberingenieur, Leipzig, Verlag von B. G. Teubner, Leipzig 
und Berlin 1918. II. Auflage. „Aus Natur- und Geistes- 
welt“. 275. Bändchen Mk. 1.60 und Teuerungszuschlag. 
Die Büchersammlung, der dieses Bändchen zugehört, ist 
dafür bekannt, die Forschungen auf allen Gebieten der Technik 
und Wissenschaft leicht und allgemein verständlich bekannt 
zu machen. Es ist ein besonderes Verdienst, daß der Verlag 
diese Büchersammlung nun auch mit einem Band über 
Eisenbetonbau vervollständigt hat. 
Die Einleitung erklärt, was Eisenbeton ist, schildert seine 
Vorzüge und Nachteile, ferner die geschichtliche, praktische 
und theoretische Entwicklung des Eisenbetonbaues. In acht 
Abschnitten sind behandelt die Baustoffe, der Verbundkörper 
Eisenbeton und seine wichtigsten Grund⸗(Konstruktions«) 
formen. Die Anwendung und Ausführung desselben und 
die wichtigsten Eisenbetonbauweisen; ferner das elastische 
Verhalten von Eisen, Beton und Eisenbeton, zulässige Bean⸗ 
spruchungen, endlich die Grundzüge der sta— 
tischen Berechnung. Durchweg auch bei den 
nun folgenden Rechnungsbeispeilen ist nie— 
dere Mathematik angewandt, das Fremd⸗ 
wort soweit möglich verdeutscht. Ein An⸗ 
hang enthält die fast überall im Reich an— 
erkannten preußischen Ministerial ˖Bestim⸗ 
mungen für Ausführung und Berechnung 
oon Eisenbetonkonstruktionen und Tabellen 
für erforderliche Eisenmengen usw. Nicht 
nur die amtlichen Bestimmungen und die 
Tabellen, sondern u. a. auch die in etwa 82 
Abbildungen gezeigten praktischen Anwen⸗ 
dungsmöglichkeiten des Eisenbetons machen 
das Büchlein auch für den Fachman, ins⸗ 
besondere den Bauleitenden, gut brauchbar. 
Das Baugewerbe in der neuen 
Wirtschaft von Th. Benning. Zeitfragen⸗ 
Verlag Hermann Kalkoff, Berlin-Zehlen 
dorf-West. Mk.6 — — Hie Wohnunasnof 
vird täglich größer trotzdes Bauens da und dort und des Auf- 
ommens sozialisierter Baubetriebe. Das Baugewerbe steht 
»or einem Wendepunkt der Organisation. So etwa sagt der 
Verfasser und hat es deswegen unternommen, rückblickend 
as bisherige Baugewerbe zu schildern und für dessen Neu⸗ 
ufbau praktische Vorschläge zu machen. Er fordert dafür 
Durchdringung des Gesellschafts undWirtschaftslebens, ins 
esondere des Baugewerbes als Schlüsselgewerbe deutscher 
Wirtschaft mit berufssittlichen Grundsätzen, d. h. 
Sozialisierungder Menschen, nicht der Betriebe.Weder 
einer Sozialismus, noch Kapitalismus können uns heute 
etten. Das Submissionswesen sei zu reformieren in allen 
einen Teilen; der Preiswucher wird zurückgewiesen. Die 
ffentliche Arbeitsvergebung soll Aufgabe der geeinigten 
Berufsstände (Treuhänderorgan) und das Wohl der Gesamt⸗ 
eit dadurch gefördert werden. Die Arbeiterproduktivbau⸗ 
enossenschaften werden bei Einhaltung gleicher Rechte und 
Pflichten als Mitarbeiter dabei anerkannt. Für die Ein— 
zelbetriebe hätte das ferner die Bedeutung, 
daß der gesunde wirtschaftliche Wettbewerb 
hestehen bliebe. Arbeitgeber und ·nehmer, 
sowohl geistige als Handarbeiter, hätten 
durch Gewinnbeteiligung regeres Arbeits- 
interesse und Verantwortungsgefühl. Die 
auftraggebenden Aemter könnten viel Arbeit 
ersparen usw. Die praktische Einführung im 
Kohlenrevier wird noch geschildert. In einem 
Schlußwort bringt der Verfasser noch zum 
Ausdruck, daß endlich statt der vielen Reden 
und Schlagworte fruchtbare Gedanken und 
Taten folgen sollen. 
VNoch ist es Tag, da rühre sich der Mann: 
Die Nacht tritt ein, wo niemand wirken 5 
Da sich auch bei uns in Württemberg An⸗ 
sätze in dieser Richtung zeigen, so seien alle, 
denen die Wirtschafts- und Organisations⸗ 
ntwicklung unseres Baugewerbes wichtig ist, 
auf das Lesen dieses Buches hingewiesen. 
VPH&VS- 
— 
Verantw. Schriftl. Oberbaurat Paul Schmohl, Oir. d. Baugewerteschule, Vorstand d. Beratungsstelle f. d. Baugewerbe; Verlag und Auslieferung ECugen Wabi 
Baumaeitunq), Sedanstr. 16: Druck von Carl Grünindqer Nachf. Ernst Klette sämtliche m Stuttaart.
	        

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