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Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1933, Bd. 28, Heft 1/12)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1933, Bd. 28, Heft 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1676899253746
Titel:
Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1676899253746_1933
Titel:
Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe
Herausgeber:
Württembergisches Landesgewerbeamt
Jahrgang/Band:
Jg. 1933, Bd. 28, Heft 1/12
Verleger/Verlag:
Staatliche Beratungsstelle für das Baugewerbe
Erscheinungsjahr:
1933
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/1083.4
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft Nr. 10
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
  • Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1933, Bd. 28, Heft 1/12)
  • Einband
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Heft Nr. 4
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Heft Nr. 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

47 ; 
FÜR BAUPLA. 
UND WER K<STAI « 
MONATS -ZEITSCHRIFT DER STAATLICHEN 
Jährlicher Bezugspreis RM. 3.40 
Stuttgart, Oktober 1933, 28, Jahrg., Nr. 10 
Die Natursteine Württemberas 
Im Laufe der lebten Jahrzehnte ist der Verbrauch an Natur- 
werksteinen immer mehr zurückgegangen. Das einst so blü- 
nende Steinmebhandwerk hat damit einen zahlenmäßigen 
Tiefstand wie nie zuvor erreicht. Es waren verschiedene Grün- 
de, die diesen Niedergang verursachten. 
Ein Hauptgrund lag wohl in der übersteigerten technischen 
Entwicklung, die das Handwerk immer mehr zurückdrängte. 
In dem Bestreben, auch im Baugewerbe möglichst den fabrik- 
mäßigen Herstellungsmethoden auf schnellste Weise zum 
Durchbruch zu verhelfen, entstanden hunderte von Ersatbau- 
weisen. Geldknappheit, Inflation und auch der bei Kriegsen- 
de vorhandene Mangel an fertigen Materialien verstärkte 
die Einstellung, unter allen Umständen billig zu bauen. Die 
praktischen Erfahrungen der Vergangenheit wurden dabei 
ganz außer acht gelassen. Ein Grund lag wohl auch in der 
Vervollkommnung von neuen Betonbauweisen, die zahlreiche 
Konstruktionen erlaubten, welche vorher nicht möglich waren. 
Ähnliches gilt vom Backsteinbau, der zugleich den Vorzug 
nat, daß er mit jedem beliebigen Verpubß versehen werden 
kann. Nennen wir noch die schlechten Erfahrungen, die man 
in verschiedenen Fällen mit Natursteinen machte und die im 
ersten Augenblick als hoch erscheinenden Preise für dieses 
Material, so sind wohl alle wichtigen Gründe aufgeführt, die 
dazu führten, den Naturstein mehr und mehr zurückzudrängen. 
Trotsdem ist anzunehmen, daß sich das Natursteingewerbe 
das Feld wieder zurückerobern wird, das ihm als einem alten 
Kulturträger (man denke an die Bauhütten) und als hoch- 
wertigem Baustoff gebührt. Selbstverständlich heißt das nicht, 
daß die anderen Baustoffe nicht auch das Recht auf Verwen- 
dung hätten. Es wird vielmehr richtig sein, für alle brauch- 
5aren Baustoffe ein harmonisches Mittel in 
der Verwendung zu finden, wobei jedes Material 
dort angewandt wird, wo es einen Sinn hat. 
Vor allem wird es in diesem Zusammenhang wichtig sein, daß 
die noch erhaltenen Kenntnisse über Eigenschaften, Kon- 
Schwäbische Alb 
;truktionen sowie über die Praxis der Bearbeitung der Steine 
‚ertieft werden und der gestaltenden Tätigkeit des Bau- 
neisters als Grundlage dienen für neue Wege. Man wird 
dann auch dem verputten Haus solche in Naturstein gegen- 
iberstellen können, was für den Charakter unserer Städte 
‚on großer Wichtigkeit ist, denn die süddeutsche Stadt er- 
ıelt bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts ihr eigenes Ge- 
oräge und eine Einheit durch die Natursteine, die in ihrer 
Jmaebung vorkommen. 
Nie steht es nun mit den schlechten Erfahrungen, die man 
nit unseren Natursteinen gemacht hat? Sie wurden nur des- 
1alb gemacht, weil gegen Ende des letten Jahrhunderts in- 
olge der großen Anforderungen manche Unternehmer sich 
‚erleiten ließen, Material zu verwenden, das nicht lange ge- 
1ug vor dem Verbauen gelagert war. Zudem kamen z. B. aus 
der Umgebung Stuttgarts Steine zur Verwendung, die infolge 
zu hohen Tongehalts und großer Porosität durch die schweflige 
jäure der Rauchgase rasch angegriffen wurden. Dadurch wur- 
len die guten Steine ganz zu unrecht ebenfalls abgelehnt. 
atsächlich besitst aber unser Land eine Überfülle guter Steine, 
lie der Verwitterung jahrhundertelang Widerstand leisten. 
Nenn man diese Tatsache berücksichtigt, fällt auch sofort der 
/orwurf, daß die Preise zu hoch seien, da bei der Berechnung 
ler Wirtschaftlichkeit immer die Kosten der Instandsebung 
>erücksichtigt werden müssen. Zudem gibt es Natursteinbau- 
neisen, die nachgewiesenermaßen genau so billig sind, wie 
die mit anderen Stoffen, aber nur zu wenig bekannt sind 
/erweisen wir noch auf die große Stabilität, den kulturellen 
Nert und den arbeitschaffenden Charakter des Natursteins, 
der sich wieder indirekt in einer Verminderung der öffent- 
ichen Abgaben auswirkt, so wird eine größere Verwendung 
dieses ausgezeichneten Baustoffs für die Zukunft sehr emp- 
tehlenswert sein, Dr. E. Lörcher. 
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Abb. 1. GEOLOGISCHES PROFIL DURCH WÜRTTEMBERG 
Verlag und Versand: Staatliche Beratungsstelle für das Baugewerbe beim Würtf. Landesgewerbeamt, Stuttgart, Kanzleistr. 281. Verantwortliche 
Schriffleitung: Baurat Schleicher, Vorstand der Würtiemb. Beratungsstelle für das Baugewerbe. - Herstellung: Druckerei Otto Kösler, Stuttgart
	        

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