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Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 52, Bd. 11, 1892)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 52, Bd. 11, 1892)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1676899253746
Titel:
Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1676899253746_1933
Titel:
Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe
Herausgeber:
Württembergisches Landesgewerbeamt
Jahrgang/Band:
Jg. 1933, Bd. 28, Heft 1/12
Verleger/Verlag:
Staatliche Beratungsstelle für das Baugewerbe
Erscheinungsjahr:
1933
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/1083.4
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft Nr. 3
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 52, Bd. 11, 1892)
  • Einband
  • Leerseite
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichniß des Jahrgangs 1892.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 1.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 2.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 3.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 4.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 5.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 6.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 7.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 8.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 9.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 10.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 11.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 12.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 13.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 14.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 15.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 16.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 17.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 18.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 19.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 20.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 21.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 22.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 23.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 24.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 25.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 26.
  • Die Zulässigkeit der Centralheizungen in kleineren Gebäuden.
  • Ueber Verblendsteine, Formsteine und Terrakotten.
  • Das Verhalten des Flußeisens bei Baukonstruktionen.
  • Bautechnische Notizen.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 27.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 28.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 29.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 30.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 31.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 32.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 33.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 34.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 35.
  • 52. Jahrgang. Heft Nr. 36.
  • Leerseite
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

300 
Die Zulässigkeit der Centralheizungen in kleineren Gebäuden. — Ueber Verblendsteine, Formsteine und Terrakotten. 400 
Die Zulässigkeit der Centralheizungen in 
kleineren Gebänden. 
Zeit — (die Küchen waren, wie die allgemeine Waschküche, in 
der Nähe der Calorifere untergebracht) — ein gewisses Ent— 
gelt leisten; anfänglich nach der Theorie wenig, später nach 
zer Praxis mehr! AÄber den Miethern paßte schließlich die ganze 
Zeschichte ebensowenig, als dem Besitzer! 
Der machte nun bald nach mehrjährigen ungünstigen 
Erfahrungen kurzen Prozeß; er ließ die ganze Centralheizung 
aufheben! Jetzt hat er dadurch Raum für ein großes Souterrain⸗ 
Magazin und für Keller gewonnen, welche er theuer vermiethet, 
die anderen Miether haben keine Heizbeiträge mehr zu bezahlen, 
und so stehen fich Miether und Vermiether ganz gut, viel 
besser als früher! 
Es geht eben bei kleinen Wohnungen und Häusern nichts 
uͤber Lokalheizung*), die man beständig persönlich überwachen 
und selbst nach Gutdünken und Belieben leiten kann. Die 
Tentralheizung eignet sich nur und am besten für öffentliche 
zroße Gebäude mit großen Sälen, Korridoren, Treppenhallen, 
Salons ꝛc. und selbfteda stellt sich nicht selten die Nothwendig— 
eit heraus, entlegene Räume oder spezielle Lokalitäten mit 
Ofenheizung (1) zu versehen, weil entweder die Wärme nicht 
gleichmaͤßig, oder nicht in gewünschter Weise hingelangt und 
die sogenaunten „Regulirungsvorrichtungen“ selten oder gar 
nie klappen! L. TAkK. 
Bei allen Reubauten sehr berücksichtigungswerth!) 
Man hat vielfach, besonders in Berlin, Wien, London, 
einigen amerikanischen Städten ꝛc., (namentlich in den Jahren 
186075) Versuche gemacht, auch bei kleineren Gebäuden die 
Centralheizung einzuführen und hat sie jetzt, nach mehrjährigem 
Gebrauche, allenthalben wieder fallen gelassen und die betreffenden 
stäume anderweitig verwendet. 
Die Gründe, welche die Hausbesitzer oder Inspektoren, 
Baumeister ꝛc. zu diesen Anordnungen drängten, waren stets 
olgende: 
Schlechte Kontrollirbarkeit des verwendeten Heizmaterials 
im Verhältniß zum Nutzeffekt. 
Unregelmäßigkeit des Betriebes, der doch meistens nur 
untergeordneten Personen anvertraut wird und nicht 
immer überwacht werden kann. 
Verschiedene technische Unzuträglichkeiten und deren 
Folgen, wenn die Caloriferen, Dampfröhren, Heißluft⸗ 
kanaͤle, oder Heißwasser- ec. Oefen u. s. w. nicht gut 
konstruirt waren, was oft der Fall gewesen ist; ewige 
Reparaturen und beständige Inanspruchnahme der In— 
stallateure und Monteure — ein Umstand, der regelmäßigmit 
Auslagen verbunden ist. 
Große Hitze in der nächsten Umgebung der Calorifèren, 
oder Dampfheizungen, während entlegene Partien des 
betreffenden Gebäudes oft an Kälte zu leiden haben. 
Die entwickelte Hitze in der Nähe der Heizanlage wurde 
oft so stark, daß alles Holzwerk der Balken, Dielen, 
Möbel ꝛc. sprang und sich oft ein förmlicher Brandgeruch 
entwickelte; selbst Manerrisse wurden bemerklich und alle 
in der Nähe aufbewahrten Gegenstände, wie Eßwaaren, 
Medikamenle ꝛc, gingen zu Grunde; Papiergegenstände, wie 
I. B. Bücher, Schriften, wurden gelblich, Zigarren- zerfielen 
in der Hand zu Pulver u. s. s. Während nun also 
die Untergeschosse, besonders in der unmitteibarsten Nähe 
der Heizanlage, eine Temperatur von 18-200 R. auf—- 
wiesen, herrschte durch alle Räume eine eigenthümliche 
trockene Lufte) und in den oberen Etagen und Räumen 
zing die Temperatur nicht höher, als 130 R. 
Besser zufrieden war man meistens und allenthalben mit 
der Lokalheizung durch Gasöfen, welche von einem Neben— 
gebäude aus, woselbst das Gas erzeugt wurde, gespeist wurden; 
der Eigenthümer des einen Hauses, welches numehr in Folge 
Straßendurchbruches seit ein paar Monaten der Demolirung 
verfiel, sagte mir, daß sich sämmtliche Parteien des Hauses 
bis vor Kurzem mit der Heiz- und Beleuchtungseinrichtung 
des Hauses sehr gut abgefunden haben und, ähnliche günstige 
iber andere Gebäͤude, resp. von deren Besitzern oder Ver— 
waltern. Besagtes Haus, von kleineren Dimensionen im 
Ganzen, war durch hohe Nachbargebäude von allen Seiten 
gegen Wind, Wetter und Kälte geschützt und enthielt vor— 
zugsweise Wohnungen für kleinere Miether (Professoren, 
Maler, Studenten, Pensionisten ꝛc.) mit Zimmer, Kabinet, 
Vorzimmer; die Wohnungsinsassen waren mit wenig Aus— 
nahmen tagsüber selten zu Hause; die anfänglichen Oel—-, 
päter Holz- und Torfgasanlagen befanden sich in einem kleinen 
Einbau im Hofe; von hier aus ging die Leitung durch's 
ganze Haus; jedes Gemach enthielt einen Gasofen, auch die 
kleinen Küchen waren für Gasheizung eingerichtet. Die Wasser— 
leitung für, drei im Hause befindliche Badezimmer besorgte 
eine, im besagten Einbau aufgestellte Gasmaschine; diese 
Veitung lieferte auch Warmwasser. 
Die, Inhaber der Wohnungen mit wirklicher Central— 
heizung jedoch mußten dem Hausinhaber für die Ablassung 
einer bestimmten Quantität Wärme in einer bestimmten 
Ueber Verblendsteine, Formsteine und 
Terrakotten. 
(Schlusa;.) 
Mit den Verblendsteinen in gleichem Maaße werden natürlich 
auch Formsteine und Terrakotten farbig hergestellt, und um die 
Farbenwirkung zu erhöhen, resp. die Farben noch zu vermehren, 
werden auch die verschiedenartigsten Glasuren gefertigt. Auf diese 
Weise ist eine Fülle von Farben zur Answahl gestellt, wie sie 
von einem einzelnen Werke anderweitig kaum geboten werden 
duͤrfte. Die verschiedenen Farben in den Fabrikaten der Siegers— 
ee Iashen harmoniren, vesp kontrastiren aber anch untereinande. 
sehr gut und mit augeuehmer Wirkung — eiu VBorzug, der nicht oftr 
angetroffen wird. 
Der Kunstziegelban ist aber erst durch die Vielseitigkeit der 
Farben in das richtige Fahrwasser gekommen, ja das Material 
hat damit erst die Berechtigung voll und gauz erlangt, jedem 
Inderen bekannten edlen Baumaterial würdig zur Seite gestellt 
zu werden, und so sehen wir denn auch, daß es seinen Sieges— 
zug immer weiter ausdehnt. Polychromie in der Architektur ist 
a der That etwas Schöues und Reizvolles, man kann Wirkungen 
erzielen, welche durch die Plastik oft nicht hervorzubringen sind, 
a“ man kann Schönheitseffekte erreichen, wie sie ohne Farben ganz 
inmöglich sind. 
Seit Jahren wird auf den Siegersdorfer Werken, in Folge 
derakfiger Erwägungen, an der Aufgabe gearbeitet, die vor— 
handene Farbenstala zu vermehren, eine Aufgabe, welche unter 
teter Aufrechterhaltung des Prinzips, nur scharf gebrauntes, 
detterbestandiges Fabrikat — also Klinker-Material, —, und 
zauerhafte Farben zu liefern, oft die größten Schwierigkeiten 
hat. Es darf aber nicht unerwähnt bleiben, daß diese Schwierig⸗ 
teiten in sehr vielen Fällen überwunden sind und daß die Siegers— 
zorfer Werke mit einer sehr bedentenden Farbeu-Auswahl dienen 
fönnen. 
Das Verblendmaterial, zu welchem stets Terrakotten und 
Formfteine gerechnet werden, ist bisher zu den verschiedensten 
Vauwerken derwendet worden, zu bemerken ist jedoch, daß sehr viele 
Restaurationsbauten und Thurmhelme, wie überhaupt solche Banten, 
die der Witterung ganz besonders ausgesetzt sind, mit demselben 
ausgeführt wurden. 
Die Siegersdorfer Werke fertigen seit 1877 bereits Dach⸗ 
falzziegel, welche sich vorzüglich bewährt und ein ganz bedeutendes 
Absabßgebiet erzielt haben. Die Grundbedingung für alle Falz— 
ziegel, daß diefelben absolut wetterfest sein müssen, erfüllen die 
Suͤgersdotfer in sehr hohem Maagaße, da die Werke keinen 
Dachstein abgeben, der nicht klinkerhart gebrannt ist. Der 
scheinbar hohe Preis derselben ergiebt sich aus der für diesen 
Zweck nothwendigen, sehr sorgfältigen Fabrikationsweise. Auch 
Wan verwendet meistens bei Centralheizungen, besonders bei 
Warmluftleitungen, Wasserzerstäubvorrichtungen, die durch Windmotoren 
auf dem Dache, oder durch hydraulische Kräfte in Bewegung gesetzt werden. 
Diese Motoren kann man eventuell auch zum Betrich von Ventilatoren 
berwenden 
*3* 
*) Besonders jetzt, wo man über, eine große Anzahl der besten 
Füllöfen-Systeme verfügt und auch die schwedischen und Berliner Oefen 
vielfach verbessert wurden
	        

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