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Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1933, Bd. 28, Heft 1/12)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1933, Bd. 28, Heft 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1676899253746
Titel:
Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1676899253746_1933
Titel:
Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe
Herausgeber:
Württembergisches Landesgewerbeamt
Jahrgang/Band:
Jg. 1933, Bd. 28, Heft 1/12
Verleger/Verlag:
Staatliche Beratungsstelle für das Baugewerbe
Erscheinungsjahr:
1933
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/1083.4
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft Nr. 9
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
  • Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1933, Bd. 28, Heft 1/12)
  • Einband
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Heft Nr. 4
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Heft Nr. 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

FÜR BAUPLA 
UND WE” 7’STAI ı 
MONATS -ZEITSCHRIFT DER STAATLICHEN 
BERATUNGSSTELLE FÜR DAS BAUGEWERBE 
Jährlicher Bezugspreis RM. 3.40 
Stuttgart, September 1933, 28. Jahrg., Nr. 9 
* 
Die Behandlung der Putoberfläche des Hauses 
Mitteilung des Bundes zur Förderung der Farbe im Stadtbild 
Nicht nur die Form eines Bauwerks, sondern gleichermaßen 
auch die werkstoffliche Struktur der Oberfläche und ihre Far- 
bigkeit bedingen die Gesamtwirkung, Es ist daher wichtig, 
daß bei der Vorherrschaft des Pukßbaus in Württemberg der 
Baumeister wie der Bauhandwerker der Frage sachgemäßer 
?Pubbehandlung seine Aufmerksamkeit widmet. Bis vor kurzem 
nerrschte in Württemberg der einfache Sprikpuß am Klein- 
stadthause vor. Neuerdings bemüht man sich, die lange Zeit 
hindurch vernachlässigten mannigfachen Arten des Puban- 
}rages zu beleben. Dabei ist man aber auf dem Wege ge- 
raten, die der Erscheinung des Hauses gar zu leicht schädlich 
sind. Dann nämlich, wenn man aus der flächigen Wirkung 
einer verpubten Mauer eine plastisch stark aufge- 
löste Fläche werden läßt. Das geschieht sehr häufig mit 
Hilfe der Kelle, die man tief in den angetragenen Mörtel 
eindrückt, um damit alle erdenklichen: Muster zu erzielen. 
Besonders beliebt sind dabei die Fächermuster, die man in 
vielen württembergischen Kleinstädten an Altstadthäusern 
wie an Neubauten nur allzu häufig antrifft. Allzu häufig, weil 
diese Art der Pusbehandlung kleine Bauten mit nicht sehr 
großen Pukflächen geradezu verunstaltet, während sie an 
Monumentalbauten ohne vielfältige Gliederung des Bau- 
körpers wohl einmal angebracht sein mag. Man darf niemals 
vergessen, daß der Putz seinem Wesen nach am besten in 
ruhiger Fläche wirkt, die man nur soweit durch die ver- 
schiedenen Arten ‘des Antrages beleben darf, als dadurch 
die Fläche selbst nicht aufgehoben wird, zugunsten eines 
groben Licht- und Schättenspiels der mit der Kelle einge- 
drückten Grundmuster. Man bevorzuge daher im allgemei- 
nen den einfachen gestockten oder verriebenen Put daneben 
den altdeutschen Rauhputz und den Kratput, wenn man sich 
nicht auf die Wahl des billigen, aber dafür nicht besonders 
dauerhaften Sprikpukes beschränkt. 
Eine andere Mode hat in Württemberg zu unerfreulichen Er- 
gebnissen geführt, die.des ungebrochen weißen Put- 
zes, der in manchen Städten wahllos für alte Fachwerkhäuser, 
für erneuerungsbedürftige Fassaden aus dem 19. Jahrhundert 
oder der Zeit um 1910 und für Neubauten herangezogen 
wird. Handelt es sich um ein schlichtes Fachwerkhaus mit 
Schlaaläden, PFensterumfassungen und Geschokabsäken 
aus Holz, so mag man neben farbigen Puben auch den rein 
veißen verwenden, da man in diesem Falle durch die far- 
ige Behandlung der Holzteile den weißen Grundton ergän- 
:en kann. Minderwertige Formen aus der zweiten Hälfte des 
9. Jahrhunderts dürfen selbst dann, wenn man sie etwas 
‚ereinfacht, niemals weiß verpubt werden, weil ihre Un- 
chönheit in dem weißen Kleid sich besonders aufdrängt. 
lier eignen sich warme gelbe, braune und matt gelblich- 
ırüne Töne am besten. Bei Neubauten frägt es sich, ob das 
taus im Grünen offen gebaut steht - dann hat ein weißer 
ut wohl seine Berechtigung - oder ob es sich um geschlos- 
jene Bauweise ohne viel natürliches Grün, vielleicht gar ohne 
arbiges Steildach handelt - dann sollte man auch hier den 
veiken Puk vermeiden. 
Ner sich mit diesen Fragen näher befassen will (und das 
;ollte jeder Baumeister und Bauhandwerker), der fordere 
>eim Bund zur Förderung der Farbe im Stadt- 
»>ild, Wandsbek, Schimmelmannstraße 19, das 
Merkblatt „Farbige Trockenmörtel”, welches jebt in er- 
veiterter Form neu herausgegeben wurde, und die Richt- 
inien für die farbige Behandlung von Pubbauten unent- 
zeitlich an. Auch die übrigen Merkblätter und Richtlinien des 
3undes stehen jedermann zur Verfügung. 
=s folgt hier ein Merkblatt über 
„Das Fluatieren des Pukes’’ 
derausgegeben vom Bund zur Förderung der Farbe im Stadt- 
»ild e. V. und dem Forschungsinstitut für Farbentechnik 
Prof. Dr. Hans Waaner)+}) in Stuttaart. 
Jnter Fluatieren versteht man eine isolierende Behand- 
ung von Anstrichuntergründen mit Kieselfluorwasserstoff- 
der ‚Kieselflußsäure bzw. deren Salzen. (Am häufigsten 
verden kieselflußsaures Zink, Aluminium, Magnesium ver- 
vendet.) Diese Salze nennt man auch Fluate. Der Fluatan- 
rich mit den genannten Salzen ebenso wie der mit reiner 
Cieselflußsäure dient zur Neutralisierung von Ätfkalk, zum 
"chuße gegen Ausblühungen, zur Härtung von Putß- und 
Steinschichten, zur Verhinderung des Durchschlagens von 
Verlag und Versand: Staatliche Beratungsstelle für das Baugewerbe beim Württ, Landesgewerbeamt, Stuttgart, Kanzleistr. 281. Verantwortliche 
Schriffleitung: Baurat Schlaicher,. Vorstand der Württemb. Beratunasstelle für das Baunewerbe. . Herstellung: Druckerei OHo Kösler, Stuttaart
	        

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