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Die Farbige Stadt (Jhg. 9, 1934-35)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

Volltext: Die Farbige Stadt (Jhg. 9, 1934-35)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1676899253746
Titel:
Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1676899253746_1936
Titel:
Bauplatz und Werkstatt / Monats-Zeitschrift der Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe
Herausgeber:
Württembergisches Landesgewerbeamt
Jahrgang/Band:
Jg. 1936, Bd. 31. Heft 1/2
Verleger/Verlag:
Karl Hahn
Erscheinungsjahr:
1936
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft Nr. 4
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Zeitgemässe Förderungen an das Siedlungswesen [2. Fortsetzung]
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Farbige Stadt
  • Die Farbige Stadt (Jhg. 9, 1934-35)
  • Einband
  • Heft Nr. 1, 20. April 1934
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 2, 20. Mai 1934
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 3, 20. Juni 1934
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 4, 20. Juli 1934
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 5, 20. August 1934
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 6, 20. September 1934
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 7, 20. Oktober 1934
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 8, 20. November 1934
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 9/10, 20. Januar 1935
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 11, 20. Februar 1935
  • Gestaltung der Reklame im Stadtbild
  • Heft Nr. 12, 20. März 1935
  • Inhaltsverzeichnis des Jahrgangs 1934-35
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Wenn wir uns auf Grund von Großanstrichen 
in der Praxis ein Urteil über eine Technik bilden 
sollen, so ist stets zu bedenken, daß wir für jede 
Technik Beispiele tadelloser Haltbarkeit ebenso wie 
solche völligen Versagens finden können. Es muß 
immer wieder gesagt werden: eine Universaltechnik 
gibt es bis heute nicht. Jede Technik hat ihre Licht- 
und Schattenseiten, jede ist abhängig von Art und 
Beschaffenheit des Untergrundes und von den 
atmosphärischen Verhältnissen, von Klima, Luft und 
Wetter. Auch unsere haltbarsten Techniken, die 
Silikattechnik und die Oellack- bzw. Standöltechnik, 
sind durchaus vom Klima abhängig. Darum ist ein 
Vergleich außerordentlich schwer. Ganz ausge- 
schlossen ist es, aus der Betrachtung eines oder 
weniger Objekte, zumal in Gegenden ähnlicher 
klimatischer Lage, ein Urteil über die Technik zu 
fällen. Nur die regelmäßige Wiederkehr ähnlicher 
oder gleicher Schädigungen kann ein negatives 
Urteil und nur die regelmäßige Feststellung des 
Nichtversagens unter verschiedenen Bedingungen 
ein positives Urteil begründen. 
So dürfen uns auch Versager der Emulsions- 
technik nicht irre machen, so wenig uns Erfolge 
vorspiegeln dürfen, daß in der Emulsionstechnik 
das Allheilmittel des Anstreichens gefunden sei. 
Wenn wir diese Technik kritisch betrachten, so 
wollen wir nur Erzeugnisse heranziehen, die nach 
dem Trocknen eine geschlossene Oelphase bilden 
und bei schwacher Verdünnung dichte bis mäßig 
poröse, matt- bis seidenglänzende, bei starker Ver- 
dünnung dagegen ausgesprochen poröse und matte 
Anstriche ergeben. Das Wesen dieser modernen 
Emulsionen, für die der Name „Wasserlacke“ vor- 
geschlagen wurde, ist demnach, daß ihr optischer 
Charakter von der Art der Verarbeitung anhängt, 
daß man selbst die Möglichkeit in der Hand hat, 
sich optisch mehr der Leim- oder mehr der Oel- 
technik zu nähern. Und damit ist diese moderne 
Emulsionstechnik als eine Uebergangstechnik zur 
Erreichung aller Phasen zwischen der Leim- und 
Oeltechnik gekennzeichnet. 
Die Güte eines solchen Emulsionsbindemittels 
hängt hauptsächlich von drei Faktoren ab, erstens 
der Art des emulgierten Stoffes, zweitens der Arl 
der Emulgatoren und drittens der Art der Emul- 
gierung selbst, In bezug auf die emulgierten Stoffe 
dürfen wir sagen, daß wir heute so ziemlich alle 
Filmbildner, Bitumina, Kautschuk, Chlorkautschuk, 
Lacke, Oele, Wachse, Natur- und Kunstharze emul- 
gieren können, so daß in dieser Hinsicht keine Be- 
schränkung besteht, und der Fabrikant in der Lage 
ist, sich diejenigen Fett- oder Lackstoffe auszu- 
suchen, die die beste Wetterfestigkeit und Haltbar- 
keit garantieren... Das sind in erster Linie die Alkyd- 
harze und die neuen hochwertigen Standöle, von 
denen unten noch die Rede ist. Weiterhin kommen 
Albertol- und Kopallacke in Frage. Die Technik des 
Emulgierens gestattet es dabei, unterstüzt durch 
die neuen Emulgatoren in der Art des Nekals, des 
Emulphors, des Gardinols, mit dem unvermeidlichen 
Kaseingehalt so weit zurückzugehen, daß dieser nicht 
mehr die Rolle des Bindemittels, sondern nur des 
Schutzkolloids spielt. Das ist ein ganz wesentlicher 
Vorteil gegenüber den alten Emulsionen, in denen 
das Kasein der Leimstoff war, der die Teilchen 
der Farbe unter sich und mit dem Untergrund ver- 
band. Kaseinleim ist nur dann wetterfest, wenn er 
sich mit freiem Aetzkalk zu unlöslichem Kalkkasein 
verbinden kann, 
Es darf nicht verschwiegen werden, daß die 
Verwendung der an sich schwer emulgierbaren 
KXunstharze, besonders der Alkydharze und die 
Steigerung des Oelgehalts in den Emulsionen ge- 
wisse Schwierigkeiten der Verarbeitung mit sich 
brachte, gegen die der Maler nur ungern den Kampf 
aufnahm. Denn es ist natürlich, daß eine Emulsion, 
je mehr sie „Öölhaltig‘“ wurde, d. h. desto voll- 
ständiger und rascher die Phasenumkehr eintrat, 
sich desto schwieriger mit Wasser verarbeiten ließ, 
ınd daß, besonders bei Verdünnung und bei Ver- 
wendung transparenter Farben die Gefahr der 
Zeckenbildung und des Streifigwerdens wuchs. 
Diese unleugbare Gefahr wird am besten durch 
Wahl geeigneter Farbkörper bekämpft, die jedoch 
:ür jedes Bindemittel besonders auszuprobieren und 
auszuwählen sind, sofern sich in den Gebrauchs- 
anweisungen nicht bereits entsprechende Hinweise 
Definden, Anzustreben ist, daß die Fabrikanten 
diesem Gesichtspunkt mehr Interesse und Sorgfalt 
als bisher widmen, und damit selbst mithelfen, eine 
Gefahrenquelle zu beseitigen. 
Als ein wesentlicher Vorteil der Emulsionen 
ist zu buchen, daß der Untergrund zur Zeit der Be- 
handlung nicht vollkommen trocken zu sein braucht, 
da sie als wassermischbar ja auch auf feuchter 
Fläche haften. Das soll aber nicht so aufzufassen 
sein, daß nun der Behandlung des Untergrundes ge- 
ringere Sorgfalt zu widmen sei als bei anderen An- 
strichen. Die Hauptgefahr für den Anstrich liegt 
neben dem Klima im Untergrund, und wenn auch 
die Emulsionen aus besagten Gründen allgemeinerer 
Anwendung fähig sind, so wäre es doch ganz ver- 
fehlt, die Sorge um den Untergrund außer Acht zu 
lassen. Noch irriger wäre es zu glauben, daß Grund- 
feuchtigkeit, die sich in den Putz hereingezogen hat, 
durch einen KEmulsionsanstrich unschädlich zu 
machen sei, 
Wenn die ölärmeren Emulsionen auf gehobel- 
tem Holz im Freien fast ausnahmslos versagten, auf 
neuen Putzen dagegen oft geradezu überraschende 
Haltbarkeit ergaben, so hauptsächlich deshalb, weil, 
wie oben gesagt, diese Emulsionen stets eine ganz 
namhafte Menge Kasein enthalten, das mit dem 
Aetzkalk, den jeder neue Putz enthält, unlösliches 
Kalkkasein zu bilden vermag. Das geschieht bei 
den „Wasserlacken“ nicht, denn erstens enthalten 
sie zu wenig Kasein, und zweitens ist dieses derart 
vom Oel umhüllt, daß es nicht mehr mit dem Kalk 
teagieren kann. Wenn sich nun die „Wasserlacke“ 
teilweise sehr gut als Zusatz zu Kalkanstrichen be- 
währt haben, so beruht das nicht etwa auf einer 
Kaseinkalkbildung, sondern auf der porenfüllenden 
Eigenschaft der emulgierten Stoffe, die dem 
Wischen der Kalkfarben entgegenwirkt. Wir haben 
daher etwa dieselbe Erscheinung, die man im Norden 
Deutschlands dadurch hervorzurufen pflegt, daß man 
der Kalkfarbe Leinölfirnis zusetzt. 
Es ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, daß 
man den Alkalitätsgrad der Putze meist durchaus 
unterschätzt. Weitverbreitet ist die Meinung, daß 
der neue, lufttrockene, bei günstiger Witterung etwa 
4 Wochen alte Kalkputz durchaus „harmlos“ ge- 
worden sei, weil auf der Oberfläche der gesamte 
„3
	        

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