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Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1676899253746
Titel:
Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1676899253746_1937
Titel:
Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe
Jahrgang/Band:
1937 / Sonderdruck
Erscheinungsjahr:
1937
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/1083.4
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Artikel

Titel:
Bauformen für die Praxis (4. Fortsetzung)
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
  • Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)
  • Einband
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Heft Nr. 4
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Die Welt der Formen im Wandel der Zeit im Hinblick auf das Handwerk
  • Bauformen für die Praxis (4. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (5. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (6. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (7. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (8. Fortsetzung (Schluss))
  • Bücherbesprechungen
  • Richtzeiten
  • Preisausschreiben zum Vierjahresplan
  • Sparsame Verwendung von Holz
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Bauformen für die Praxis 
«Die Welt der Formen im Wandel der Zeit 
im Hinblick auf das Handmerk» 4. Fortfegung 
W. bisher über Fenfter aufgezeigt werden konnte, ift eine gefchichtlich 
und landfchaftlich=volksmäßig lich ergebende Formbewegung des 
Fenfters. Je länger und eingehender man fich mit diefer Erfcheinung 
belchäftigt, defto bedeutender mird ie als künftlerifche und bewegliche 
Grundlage für künftiges Geltalten. . Weil alles an mirklichen Beilpielen 
der Architektur abgelefen merden kann, liegt darin eine Kraft, die fich 
heute nicht in einen toten Formenfchats fammelt, fondern als lebendige 
Formbemegung in der Ankchauung verarbeitet merden kann, demzufolge 
auch, - mie alles, mas beweglich aufgenommen wird, - bei klarfter 
Weiterentwicklung zum Form=-Können lich wandelt. 
Es fei nochmals in der Überlicht zulammengefaßt: 
Wir konnten drei Formbemegungen des Fenfters feltftellen. Jede Beroe= 
gung ent/pricht einer Dimenfion am Bau. 
Die erfte Bemegung geht von oben nach unten! (f. Abb. 22a). In 
ihr erkennt man die Sehnfucht des Menfchen, vom Fenfter aus den Erd= 
boden immer greifbarer und auch umfallender in das Blickfeld zu be= 
kommen. Diefer Vorgang ift michtig: denn das Verhältnis, welches der 
Menfch und Menfchengenerationen zum Erdboden einnehmen können, 
formt das Wellen des Menfkchen. (Beifpiel: der Bauer und andererfeits 
der Großftädter im $. Stockmerk). 
Wie löfte z.B. die Gotik dieles Problem? - 
Sie wollte ja die Menfkchen, vor allem auf dem religiöfen Wege, zu einer alles umfalfenden 
Verinnerlichung führen. Aus der Gelchichte willen wir, daß damals cin ausgeprägtes reli= 
3ilöfes Streben und Sehnen in der europäifchen und vor allem in der mitteleuropäifchen 
Menfchheit lebte, das fogar bis zur Flucht aus den gefunden Grundlagen des Lebens 
führte. Es fei nur an die Geißler erinnert, die in Scharen die Städte und Länder durchzogen 
und fich in einer Art religiöfen Überfteigerung felbft geißelten, - oder an die Kinderkreuz= 
züge u.a.m. Daß die religiöfen Führer der damaligen Zeit um Ddiefe Gefahren wußten, 
ift ficher. Sie kannten die Gefahr der einfeitigen Überfteigerung eines religiöfen Sehnens. 
Alfo mußten fie, die auf die Bauformen der Gotik einen milfenden Einfluß hatten, auch ein 
gefundes Gegengewicht fchaffen. Sie mußten, daß die künftleriichen Mittel dazu oft mehr 
beitragen können als Predigten und Ermahnungen. 
Zin bauliches Mittel lag in der Fenftergeftaltung. Und dabei mar wiederum ein Teil die 
<hon befprochene Schrägung der Leibungen nach unten. Daß damit zugleich ein technifcher 
Zweck erfüllt wurde, ift richtig. Das fagt aber nichts gegen die Auffallung des künftlerifchen 
Grundes folcher Schrägungen, fondern führt nur zur Erkennung eines grundlegenden 
künftlerikchen Sates: daß nämlich das mahrhaft künftlerifche auch technifch richtig ift. 
Unfere Gotik märe keine Geltaltung deuticher Art, wenn in Ihr nicht das zu 
erkennen märe, mas für deutfche Arbeit immer mefentlich ift: nämlich nicht 
zu ruhen, bis das Ganze von einem grundlegenden Gedanken erfaßt und 
durchgebildet it. So erfaßte fie meltanfcehaulich und künftlerifch geftaltend 
Abb. 921. Eckfenfter aus neuer Zeit 
CE a 
ag? 
+ 
Abb. 99 a-ec 
Die drei Formbemegungen des Fenfters 
1) In vertikaler Richtung von oben nach unten 
5) in horizontaler Richtung nach links und rechte 
-) in Richtung von innen nach außen 
) 
=
	        

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