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Biologie und Bauen Teil 1 = Biology and Building Part 1 (IL3, 1971)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Biologie und Bauen Teil 1 = Biology and Building Part 1 (IL3, 1971)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
1693555504835
Titel:
Mitteilungen des Instituts für Leichte Flächentragwerke (Il), Universität Stuttgart = Information of the Institute for Lightweight Structures (Il), University of Stuttgart / Universität Stuttgart
Weitere Titel:
IL
Verleger/Verlag:
Freunde und Förderer der Leichtbauforschung e. V., Institut für Leichte Flächentragwerke
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1969-1995
Sprache:
deutsch
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1693555504835_IL03
DOI:
Titel:
Biologie und Bauen Teil 1 = Biology and Building Part 1
Untertitel:
Bericht über das Kolloquium Biologie und Bauen : am 7. und 8. Mai 1971 = A report on the colloquium Biology and Building, 7 and 8 May 1971
Weitere Titel:
IL
Herausgeber:
Institut für Leichte Flächentragwerke
Jahrgang/Band:
IL3, 1971
Verleger/Verlag:
Institut für leichte Flächentragwerke (IL)
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
15. Oktober 1971
Umfang:
78 Seiten
Sprache:
deutsch
englisch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Leichtbau Entwerfen Universität Stuttgart, Institut für Leichtbau Entwerfen und KonstruierenKonstruieren
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Bibliothek

Kapitel

Titel:
Der Zusammenhang von Städtebau und biologischer Erkenntnis als historisch-gesellschaftliches Phänomen / Urban planning, biological knowledge and social transition
Autor:
Eichberg, Henning
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Mitteilungen des Instituts für Leichte Flächentragwerke (Il), Universität Stuttgart = Information of the Institute for Lightweight Structures (Il), University of Stuttgart / Universität Stuttgart
  • Biologie und Bauen Teil 1 = Biology and Building Part 1 (IL3, 1971)
  • Einband
  • Titelseite
  • Koralle / Coral
  • Inhaltsverzeichnis / Contents
  • Vorwort
  • Die Autoren
  • Preface
  • The authors
  • Biologie und Bauen / Biology and Building
  • Das Individuum und sein Milieu / The individual and his environment
  • Über die kritische Situation in der wachsenden Sozietät / On the critical situation in a growing society
  • Tierbauten, die Beutelmeise und andere / Animal buildings, the titmice and others
  • Der Zusammenhang von Städtebau und biologischer Erkenntnis als historisch-gesellschaftliches Phänomen / Urban planning, biological knowledge and social transition
  • Ankündigung Biologie und Bauen Teil II und III in IL 4 und IL 6 / Announcement Biology and Building Part II and III in IL 4 and IL 6
  • IL 1 Minimalnetze - IL 2 Stadt in der Arktis / IL 1 Minimalnets, IL 2 City in the Arctis
  • IL5. Literatur zum Thema Biologie und Bauen [...] / Literature on the topic of Biology and Building [...]
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Henning Eichberg 
DER ZUSAMMENHANG VON STÄDTEBAU UND 
3] OLOGISCHER ERKENNTNIS ALS HISTORISCH- 
SESELLSCHAF TLICHES PHANOMEN 
in der Gestalt des künstlerisch bestimmten Renaissance- 
ingenieurs, der sich gleichermaßen für Anatomie wie 
fur Bautechnik interessierte. Leonardo da Vinci sezierte 
und zeichnete menschliche und tierische Körper, 
konstruierte Idealstädte, die mit Etagenstraßen und der 
Normung mobiler Bauelemente seiner Zeit weit voraus- 
griffen und wirkte als (Militär-)Ingenieur für Ludovico 
Sforza und Cesare Borgia (3). Auch von Albrecht Dürer 
sind uns neben den Büchern über die Proportionen des 
Menschen die Idealstadt- und Fortifikationsprojekte 
seiner "Befestiaunaslehre" erhalten. 
schaftler und Kameralisten vom Staat als Maschine 
entsprachen (6). Auf der anderen Seite die rational- 
geometrische Stadtplanung, die - dem Trend einer 
von der Mathematik faszinierten Zeit folgend - zu- 
sammen mit der Fortifikation und Baukunst als Unter- 
abteilung der angewandten Mathematik zugeschlager 
wurde, etwa bei dem eng mathematisch orientierten 
Architektur-Gelehrten Nikolaus Goldmann um die 
Mitte des 17. Jahrhunderts (7). 
Nenn das Kolloquium Biologie und Bauen die Frage 
nach dem Zusammenhang zweier anscheinend so 
deutlich getrennter Gebiete stellte, so mag es von 
Erkenntniswert sein, diesem Verhältnis auch in der 
Geschichte nachzuspüren: Gab es einen historischen 
Zusammenhang zwischen architektonischer Umwelt- 
gestaltung und biologischer Wissenschaft? Und wie 
wandelte sich das Verhältnis mit der Veränderung der 
Gesellschaft bis zum gegenwärtigen problematischen 
Zueinander? - Wenn ferner die Beiträge des 
<olloquiums sich um die drei Themenkomplexe 
'Bio und Baustatik", "Tierisches und menschliches 
Javen" und "Individuum und Milieu" gruppierten, 
so scheint gerade das letztere nach ergänzender 
aistorisch-sozialwissenschaftlicher Bearbeitung zu 
‚ufen: Läßt sich aus dem historischen Verhältnis 
von Biologie und Städtebau etwas über die 
gesellschaftlichen Komponenten erfahren, die für 
die Zukunft bedeutsam werden könnten? Beides 
<ann in einem kurzen Diskussionsbeitrag nicht 
antfernt beantwortet werden. Aber auf einige 
Möglichkeiten späterer interdisziplinärer Fortsetzung 
des Dialoges sollte doch hingewiesen werden 
Enge Mathematisierung und Mechanisierung sollten 
sich in Biologie und Bauen als Sackgasse erweisen; 
Hier war das biologische mit dem architektonischen schon bald wurden sie durch die Empirie - sei es des 
nteresse durch ein umfassendes ästhetisches Empfinden Arztes Johan Baptist van Helmont und der latrochemikeı 
Für das Schöne, Harmonische, Proportionale verbunden von Leyden, sei es durch ein praktisches Genie wie 
Kunst und Natur, - Anatomie, ästhetische Harmonie den französischen Marschall und Stadtplaner Sebastien 
Jnd Mathematik - bildeten einen kaum trennbaren Lepr&tre de Vauban - modifiziert. Aber für die 
Komplex. Rational zweckorientierte Überlegungen Beurteilung ihrer Funktion scheint es wesentlich, auch 
blieben noch im Hintergrund: etwa, wenn der in der das Element der Rechenhaftigkeit (8) als progressiv her- 
Praxis bewährte Stadt- und Festungsbaumeister auszustellen. Dieses stand seinerseits in Zusammenhang 
Francesco di Giorgio Martini, in Anlehnung an Vitruv, mit dem Aufstieg des Bürgertums, dem Aufschwung des 
die Proportionen des menschlichen Körpers auf die Frühkapitalismus, mit der Versachlichung der Kapitals 
Stadt ("un organismo unico e complesso") übertrug, und der Verabstrahierung des Geldverkehrs mittels der 
das Haupt als Zitadelle. Und wenn Gianlorenzo Banken seit dem 16. Jahrhundert, mit der zunehmenden 
Bernini ein Projekt für den Petersplatz in Rom in Rationalisierung und Teilung der Arbeit in der 
Menschengestalt skizzierte, Doch ist zu überlegen, "Manufakturepoche" sowie mit der anwachsenden 
wie weit bereits organologisch-funktionale Gesichtspunkte Rechenhaftigkeit des auf diese Wirtschaft durch den 
hinzutraten , wenn noch 1639 Pietro Sardi erklärte: Merkantilismus und Kameralismus bezogenen Staates 
"E la fortezza quasi un’altro corpo humano ." (4) und seiner nun entstehenden Statistik. Die Tabelle 
Auch drang neben der Ästhetik bereits der rationale begann ihren Siegeszug: in den Material- und 
Nützlichkeitsgesichtspunkt in das Verhältnis von Personalplanungen für den Stadt- und Festungsbau 
3iologie und Bauen ein: Leonardo machte sich Gedanken eines Vauban wie in der gleichermaßen biologisch 
sm Kloaken und Hygiene seiner Idealstadtkonstruktionen, und sozial orientierten Lebensaltertabellierung des 
snd im 17. Jahrhundert entwickelte sich das Zueinander 17 . Jahrhundert (9) 
und Gegeneinander von Hygiene und Stadtebau zu 
einem akuten technischen und sozialen Problem (5). 
Werfen wir einen Blick auf die vorindustrielle 
Gesellschaft, Wissenschaft und Technik. Hier, in 
der Zeit der naturwissenschaftlichen Revolution der 
Renaissance (Kopernikus), der "Nuova Scienza" Die Elemente der Mathematisierung und Empirie 
des 17.Jahrhundert (Galilei) und der rationalistischen vereinigten sich zugleich in dem neuartigen 
Aufklärung stoßen wir sowohl auf die Genese der neu- Aber der Zusammenhang von Biologie und Bauen ging Bestreben, mehr und mehr zu messen und meßbar zu 
zeitlichen Biologie als Wissenschaft (1) als auch auf 'n der Zeit der Genese okzidentaler Wissenschaft und machen. Das Fieberthermometer wurde in zahlreicher 
lie des neuzeitlichen Städtebaus (2). Religiös-meta- ’echnik weit über die unmittelbare Verbindung hinaus.  Einzelschritten seit dem 17. Jahrhundert zur medizi- 
ohysische Orientierung fand sich in der Frühzeit noch War es mehr als eine nur zufällige Analogie, wenn nischen Brauchbarkeit entwickelt, Dem entsprach in 
hier wie dort, In der alchimistischen Mystik des Arztes Menschenbild und Idealstadtpläne (und -verwirklichungen) der Stadtplanung der Aufschwung des Vermessungs- 
aracelsus ebenso wie in der Idealstadt=Utopie des sinander in wichtigen Punkten glichen? Auf der einen und Kartierungswesens, das um die Mitte des 
fommaso Campanella, der den Tempel und Sonnenaltar Seite das mechanistische Menschenbild des René 18. Jahrhunderts zur allgemeinen Landesvermessung 
einer Astralreligion in den Mittelpunkt stellte; aber Descartes, der latrophysiker (Santorio, Borelli, Bellini) auswachsen und durch die Triangulation verbessert 
schon drängten Rationalität und Empirie die bisherigen mit ihrer Vorstellung vom Körper als leblosem Apparat werden sollte (10). 
siblischen und antiken Autoritdten beiseite. mit Extremitäten als Hebeln und dem Herz als Pumpe, 
und antiken Autoritäten beiseite. : und endlich "L"homme-machine" von J.O .Lamettrie 
n direkte Beziehung traten Biologie und Stadtarchitektur (1748). dem nun auch Vorstel lunaen der Staatswissen—
	        

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