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Pneus in Natur und Technik = Pneus in Nature and Technics (IL9, 1977)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Rechte vorbehalten - freier Zugang
Das Werk ist durch das Urheberrecht und / oder verwandte Schutzrechte geschützt, aber kostenfrei zugänglich. Die Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, ist im Rahmen der gesetzlichen Schranken des Urheberrechts oder aufgrund einer Einwilligung des Rechteinhabers erlaubt.

Bibliografische Daten

fullscreen: Pneus in Natur und Technik = Pneus in Nature and Technics (IL9, 1977)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
1693555504835
Titel:
Mitteilungen des Instituts für Leichte Flächentragwerke (Il), Universität Stuttgart = Information of the Institute for Lightweight Structures (Il), University of Stuttgart / Universität Stuttgart
Weitere Titel:
IL
Verleger/Verlag:
Freunde und Förderer der Leichtbauforschung e. V., Institut für Leichte Flächentragwerke
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1969-1995
Sprache:
deutsch
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/

Band

Persistenter Identifier:
1693555504835_IL09
DOI:
Titel:
Pneus in Natur und Technik = Pneus in Nature and Technics
Weitere Titel:
[Kolloquium Pneus, 3. Interdisziplinäres Kolloquium der Reihe "Biologie und Bauen am 23. u. 24. Februar 1973 am Inst. für Leichte Flächentragwerke (IL), Univ. Stuttgart] = Pneus in nature and technics
IL
Herausgeber:
Institut für Leichte Flächentragwerke
Sonderforschungsbereich Weitgespannte Flächentragwerke
Jahrgang/Band:
IL9, 1977
Verleger/Verlag:
Institut für leichte Flächentragwerke (IL), Stuttgart / Karl Krämer Verlag, Stuttgart/Bern / Wittenborn & Company, New York
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
28. September 1977
Umfang:
333 Seiten
Sprache:
deutsch
englisch
ISBN:
3-7828-2009-6
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/
Sammlung:
Bibliothek

Anmerkungen

Titel:
Ein Brief aus Berlin
Autor:
Helmcke, Johann-Gerhard
Strukturtyp:
Anmerkungen

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Mitteilungen des Instituts für Leichte Flächentragwerke (Il), Universität Stuttgart = Information of the Institute for Lightweight Structures (Il), University of Stuttgart / Universität Stuttgart
  • Pneus in Natur und Technik = Pneus in Nature and Technics (IL9, 1977)
  • Einband
  • Impressum
  • Titelseite
  • Entstehung der Arbeit am IL
  • Development of this work at IL
  • Zum IL 9 / With respect to IL 9
  • Inhalt
  • Contents
  • 3. Interdisziplinäres Kolloquium der Reihe "Biologie und Bauen": Pneus in Natur und Technik am 23. und 24. Februar 1973 am Institut für leichte Flächentragwerke (IL) Universität Stuttgart / 3rd interdisciplinary colloquium on the series "Biology and Building": Pneus in nature and technics on February 23 and 24, 1973 at the Institute for Lightweight Structures (IL) University of Stuttgart
  • Zum Kolloquium / The colloquium
  • 1. Teil: Das Konstruktionssystem Pneu / Part 1: The structural system pneu
  • 2. Teil: Pneus in der lebenden Natur und ihre Evolution / Part 2: Pneus in living nature and their evolution
  • Folgende Personen, Firmen [...] / We thank following persons [...]
  • Register
  • [Einladung zum] 3. Kolloquium Biologie + Bauen: Pneus
  • Literatur / Literature
  • Stichwortverzeichnis
  • Subject index
  • Offene Fragen
  • Open questions
  • Ein Brief aus Berlin
  • IL Publikationen / IL publications
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

“IN BRIEF AUS BERLIN 
assen Sie mich ein paar kurze Anmerkungen zu den 
stichworten "Mensch" und "Verhalten" machen. 
Der Mensch ist ein biologisches Wesen, dessen Gestalt 
‘ich nach erblich fixierten Programmen entfaltet, und 
zwar ohne Einwirkung oder Berücksichtigung von psy- 
:hischen Faktoren (Wunschen, Wollen, Gefühlen usw.) 
Primär ist die sich entwickelnde Gestalt. Sekundär 
;ind die Verhaltensweisen, die durch die Gestalt an- 
zeregt und ausgelöst werden. 
In den Evolutionsprozeß kann die Psyche nur sekundär 
‘ichtungsweisend eingreifen: durch Bevorzugung oder 
Vernachlässigung von besonderen, morphologisch ent- 
;tandenen Gestalten (d. h. durch Selektion). 
Aus diesen Tatsachen ergibt sich logischerweise, daß 
ılle gestaltbezogenen Verhaltensweisen unserer Psyche 
d.h. alle "angeborenen aus!ösenden Mechanismen" = 
AAM, soweit sie über das Auge oder Uber das Gefühl 
»rogrammiert sind) entweder positiv oder negativ auf 
die pneumatischen Formen des menschlichen Körpers 
»ingestellt sein müssen. 
Jie AAMs wirken arterhaltend. Sie sind also stammes- 
jeschichtlich uralt, weit älter als die menschliche 
‘ghigkeit des Denkens. Weil schon die tierischen Vor- 
ahren der Menschen in erblich festgelegter Weise auf 
ie pneumatischen Formen und Gestalten ihrer Artge- 
10ssen mit positiven Gefühlen anzusprechen gezwungen 
waren, hat sich die Menschheit entwickeln, fortpflan- 
zen und als biologische Art erhalten können. Würden 
wir heutigen Menschen aufhören, diese optischen und 
‘aktischen Signale der Pneus als positiv gefühlsauslösen: 
le Reize zu empfinden, dann würde die Menschheit 
zwangsläufig aussterben. 
Die pneumatischen Formen des menschlichen Körpers 
snd die psychischen Reaktionen auf diese Formen sind 
keineswegs zwei isolierte Phänomene, sondern ein 
ainziges Phänomen, welches wir nur aus zwei ver - 
ichiedenen Blickwinkeln betrachten. 
- Das Kind im Mutterleib, d.h. der Anblick der 
schwangeren Frau, löst automatisch die Gefühle der 
dilfsbereitschaft, der Achtung, der Fürsorge usw. aus. 
; Das Neugeborene weckt mit den ungelenken Be- 
vegungen seiner pneumatischen Glieder alle Mutter- 
instinkte. 
- Die gefullte Mutterbrust ist die reale Nahrungsquelle 
‘Ur den Säugling und Symbol mutterlicher Liebe in 
allen Kulturen, 
- Für das Neugeborene, den Säugling und das Klein- 
<ind ist die weiche, warme, zum Ankuscheln auf- 
ordernde Haut der Mutter (oder Ersatzmutter) ebenso 
ebenswichtig wie die nshrende Brust. 
- Die runden Formen des Kleinkindes wirken als Kind- 
thenschema entwaffnend auf jeden psychisch normalen 
irwachsenen (s=lbst wenn gerechte Bestrafung erforder- 
ich ware). 
- Die Reklame-, Souvenir- und Kitschindustrie erzielt 
ım so größere (finanzielle) Erfolge, je mehr sie sich 
ler pneumatisch gerundeten, mollig-weichen Formen 
‚dient. 
- Die Proportionen der pneumatischen Organe am Ge- 
‚chlechtspartner lösen - angeborenermaßen - positiv 
jefühlsbetonte Schönheitsempfindungen in uns aus. 
Wer ein anmutiges Verzeichnis der pneumatischen 
>ewebe und Organe mit sexuellen Reizwirkungen 
im Sinne der AAMs ) wünscht, lese die LiebesIyrik 
ıller Völker und aller Zeiten (z.B. die Gedichte des 
lafis). 
Mit Beginn der Geschlechtsreife füllen sich die 
neumatischen Gewebe der (primären und sekundären) 
Seschlechtsmerkmale und erregen sexuelle Gefühle und 
egierden beim anderen Geschlecht. 
Die elastisch-weichen Pneus des weiblichen Körpers 
rirken auf-reizend auf den Mann, die muskulös-harten 
‘neus des männlichen Körpers wirken in entsprechender 
siologischer Programmierung ebenso auf-reizend auf 
tie Frau. 
Die Bilder des femininen Mannes und der maskuliner 
rau lösen im biologisch normal empfindenden Ge- 
chlechtspartner höchstens negative Gefühle mit ab- 
toßender Wirkung aus . Sie können allenfalls durch 
'en Verstand überwunden oder durch psychische Ano- 
aalien umbewertet werden, 
Im zärtlichen Vorspiel eines Liebespaares wird das 
jesamte Verhaltensinventar wieder aktualisiert, wie 
s zwischen Mutter und Säugling, Knabe und Jungfrau 
»estanden hatte, wobei ein "Wechselgespräch zwischer 
len pneumatischen Formen, Geweben und Organen" 
wach genetisch fixiertem Programm in nahezu stereo- 
yper Folge abläuft. 
Die Verhaltensweisen sind seit Jahrmillionen immer 
ieselben. Die augenblicklichen individuellen Ge- 
thle jedoch immer einmalig und neu. 
Jeder Schmuck und jedes Kleidungsstück, welche die 
neumatischen Formen des natürlichen Körpers unter- 
‘Utzen oder sogar verstärken, haben positive ästhe- 
sche Wirkungen. 
Operative Schönheitskorrekturen (im Gesicht und am 
‘örper) sind ausschließlich darauf gerichtet, die 
velkenden, schlaffen, faltigen und runzligen Flächen 
vieder in pralle Pneus zurückzuverwandeln. 
Alle Objekte der Umwelt, die die gleichen Propor- 
ıonen aufweisen, lösen dieselben Schönheitsempfinden 
n uns aus, 
Bauten mit harten geometrischen Linien, Kanten, 
Yinkeln und Ebenen sprechen uns vornehmlich auf dem 
imweg Uber die Begriffswelt unseres Verstandes an. 
jauten mit Ankldngen an die biologischen Proportioner. 
meumatisch gaschwungener Formen rühren unmittelbar 
ın unser ästhetisches Gefühl. 
: Auch für die gegenseitige Abhängigkeit von pneu- 
1atischen Formen und psychischen Reaktionsweisen 
jilt das Gesetz der Gradation: 
1) Unterschwellige Reize sind wirkungslos. 
>») Angestaute Reaktionsenergie bedarf nur geringfügige: 
Reize, 
Ein ausgewogenes Gleichgewicht ist optimal. 
Überoptimale Reize sind erforderlich bei mange l~ 
after Ansprechbarkeit der Reaktionsmechanismen. 
Grotesk Ubersteigerte Reize lssen gegenteilige Ge 
‘hle und Wirkungen aus. Denn der Ugergang vom 
irhabenen zum Ldcherlichen ist auch hier nur ein 
schritt. 
erlin, im September 77 
ohann-Gerhard Helmcke 
m 
IL 9 (1974)
	        

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