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ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1974, Jg. 6, H. 21-24)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

Objekt: ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1974, Jg. 6, H. 21-24)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
1693555504835
Titel:
Mitteilungen des Instituts für Leichte Flächentragwerke (Il), Universität Stuttgart = Information of the Institute for Lightweight Structures (Il), University of Stuttgart / Universität Stuttgart
Weitere Titel:
IL
Verleger/Verlag:
Freunde und Förderer der Leichtbauforschung e. V., Institut für Leichte Flächentragwerke
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1969-1995
Sprache:
deutsch
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1693555504835_IL23
DOI:
Titel:
Konstruktion = Structure
Untertitel:
Ein Vorschlag zur Ordnung und Beschreibung von Konstruktionen = A Proposal for the Classification and Description of Structures
Weitere Titel:
IL
Form - Kraft - Masse 3 / Form - Force - Mass 3
Autor:
Otto, Frei
Herausgeber:
Institut für Leichte Flächentragwerke
Sonderforschungsbereich Weitgespannte Flächentragwerke
Sonderforschungsbereich Natürliche Konstruktionen, Leichtbau in Architektur und Natur
Jahrgang/Band:
IL23, 1992
Verleger/Verlag:
Institut für leichte Flächentragwerke
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
April 1992
Umfang:
190 Seiten
Sprache:
deutsch
englisch
ISBN:
3-7828-2023-1
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Bibliothek

Kapitel

Titel:
Stabilität und Festigkeit / Stability and Strength
Autor:
Otto, Frei
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1974, Jg. 6, H. 21-24)
  • Heft 21: Stadtteilarbeit
  • Editorial zum Themenbereich Stadtteilarbeit
  • Lokale Demokratie - Beteiligung der Bürger an der Planung
  • Von der Verantwortung des Architekten
  • Gemeinwesenarbeit als Ideologie und soziale Kontrolle: Ein Beitrag zur Sozialarbeit im Stadtteilbereich
  • Hinweis auf eine Schwierigkeit im Verhältnis von Partizipation und parlamentarischer Rechtsstaatslichkeit
  • Gegen die operationale Auffassung der ästhetischen Funktion
  • Rezension
  • Heft 22: Zur Berufspraxis der Architekten
  • Heft 23: Altstadtsanierung, Milieubegriff
  • Heft 24: Kleine Planungsbüros, Diskussion zu Hannes Meyer

Volltext

206 
In unserer Gesellschaft ist das Kriterium der Lebensfähig- 
keit einer jeden lokalen Gemeinschaft ihre wachsende Zu- 
gehörigkeit zur gesamten Gesellschaft. Gleichzeitig damit 
verändert sich auch die Rolle des Faktors „Raum” in der 
Formung der städtischen Ökologie. 
Wenn es richtig ist, daß der Informationsreichtum einer SOzi- 
alistischen Persönlichkeit zunehmend zur essentiellen Be- 
dingung der Gesellschaft wird, daß die soziale Rolle der 
emotionalen Sphäre steigt und mit ihr die Rolle der allge- 
meinen Kulturinformation und der interpersönlichen Kon- 
takte, dann bedeutet diese Qualifizierung eine qualitative 
Veränderung der räumlichen Organisation. Kurz: ein sich 
wandelndes und verwandelndes Stadtbild. Eben dieses 
Stadtbild liefert die einprägsamsten, vielschichtigsten und 
dauerhaftesten Informationen selbst. 
Die Universalität der sozialistischen Persönlichkeit be- 
steht nicht nur im Umfang des Gedächtnisses, sondern 
in dessen entwickelter Struktur. Während das System der 
Spezialkommunikation dem Individuum immer mächtige- 
re Mittel für die Tätigkeit in der Berufssphäre bietet, erfül- 
len die Massenkommunikationen die außerordentlich wich- 
tige Funktion der „Nachfüllung” der Persönlichkeit mit 
allgemeiner Kulturinformation. Sie finden in der Regel 
ihren Raum in den Zentren. Die Ökonomie der Zeit, nach 
welcher die Stadt gesetzmäßig organisiert sein muß, benö- 
tigt (wie das die alten Städte beweisen) im Zentrum die 
große Geste des Raumes für den Überfluß an Zeit. Dieser 
Dialektik der gestischen Haltung muß natürlich auch die 
Plastizität der wichtigsten Gebäude entsprechen. Ihr Stand: 
ort ist Herrschaftssymbol. Vielleicht ist es notwendig, über 
die Funktion der Feste im städtischen Leben der sozialisti- 
schen Gesellschaft nachzudenken. Wenn man davon aus- 
geht, daß die Stadt und die charakteristischen Formen des 
Neuen im Urbanisierungsprozeß (nicht zuletzt unter dem 
Einfluß der Freizeit und der Mobilität im geistigen und ma- 
teriellen Leben) veränderte Beziehungen eingehen und die 
ARCH+ 21 (1/1974) 
Massenkommunikation eine neue Qualität erhalten wird (als 
Qualität von kommunizierenden Produzenten und nicht 
allein von Konsumenten), dann werden die Städte zu „In- 
formationsknoten” mit einer bestimmten kulturellen Be- 
deutung, die sich aus der Verbindung von gewachsenen 
und neu entstehenden Wertsystemen ergibt. Für die Mit- 
glieder von vielen Gruppen wird das Erlebnis „Stadt” auch 
durch die Existenz von Zeitabschnitten befestigt, die ihren 
Charakter nach aus dem allgemeinen Lebensfluß ziemlich 
stark herausragen. Diese Zeitabschnitte, die in Form verein- 
barter Handlungen stattfinden und der Integration dieser 
Giuppen dienen, kann man „Feste” nennen. Sie werden 
in der Form von Festivals, Meetings und ähnlichem das 
Stadtbild mehr und mehr chrakterisieren. Sie können zur 
bildkünstlerischen Bereicherung der städtischen Räume 
beitragen und zu jener Belebung durch Wort und Schrift, 
die Bert Brecht die Literarisierung des Straßenbildes nann 
te. 
Alle diese Bewegungen und Prozesse, welche das Schaffen 
des Architekten tief berühren, verlangen eine Komplexität 
der Verantwortung, die ungleich höher ist als bisher. Es 
ist die Verantwortung eines Menschen, der an der Entwick 
lung und Leitung gesamtgesellschaftlicher Prozesse betei- 
ligt ist. Das entwickelte sozialistische Gesellschaftssystem 
hat alle sozialpolitischen Voraussetzungen geschaffen, um 
die Entstehung von Slums zu verhindern, den Grund- und 
Bodenwucher zu beseitigen und die planmäßige 
Herausbildung eines modernen Besiedlungssystems zu er- 
möglichen. 
Es wird sehr viel von der Stärke der Persönlichkeit des Ar- 
chitekten abhängen, von der schöpferischen Kraft, seinem 
Mut zur Verantwortung, seiner Fähigkeit zur Einsicht in 
die gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und seiner Liebe 
zu den Menschen, damit dieses neue Zeitalter in einer hi- 
storisch kurzen Frist den Raum erhält, der seiner würdig 
ist.
	        

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