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Stuttgarter Uni-Kurier (30/33, 1987)

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stuttgarter Uni-Kurier (30/33, 1987)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1697788495619
Titel:
Stuttgarter Uni-Kurier
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verleger/Verlag:
Universität Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
1.1980-110.2012
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1697788495619_30_1987
Titel:
Stuttgarter Uni-Kurier
Herausgeber:
Universität Stuttgart
Jahrgang/Band:
30/33, 1987
Erscheinungsjahr:
1987
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2Zb 6727
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft Nr. 33 / Dezember 1987
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Stuttgarter Uni-Kurier
  • Stuttgarter Uni-Kurier (30/33, 1987)
  • Heft Nr. 30 / April 1987
  • Heft Nr. 31 / Juni 1987
  • Heft Nr. 32 / Juli 1987
  • Heft Nr. 33 / Dezember 1987

Volltext

4 v. al BE Be a za Km x SE 1=..- A V fo nn A - 
(95 NY AM SKAIMAF 
Zeitung der Universität Stuttaart 
03 ur WO Nr. 33 / Dezember 1987 
Umwelt im 
Mittelpunkt 
Hilfe für 
Athiopien 
Der Umweltminister des Landes 
Baden-Württemberg, Dr. Erwin 
Vetter, informierte sich Anfang 
Dktober vor Ort über die For- 
schungsaktivitäten der Universi- 
tät Stuttgart im Bereich des 
Umweltschutzes. Die Universität 
Stuttgart stellte dem Minister 
außerdem ihre Pläne zur wei- 
teren Verstärkung der Umwelt- 
forschung vor- 
Für die Durchführung des Vor- 
laufprojekts eines Forschungs- 
vorhabens zur Anwendung von 
Fernerkundungsmethoden für 
die Regionalplanung in Äthio- 
pien hat die Stiftung Volks- 
wagenwerk der Universität Stutt- 
gart eine einmalige Zuwendung 
in Höhe von 293 000 DM bewilligt. 
Beteiligt an dem Pilotprojekt, das 
in zwei bis drei Jahren als For- 
schungsprojekt laufen soll, ist 
das Institut für Raumordnung 
und Entwicklungsplanung (Prof. 
Dr. Peter Treuner) in Zusammen- 
arbeit mit dem Institut für Naviga- 
tion (Prof. Dr. Philipp Hartl) und 
dem Institut für Landschaftspla- 
nung (Prof. Dr. Giselher Kaule). 
In zahlreichen der gut 120 Instituten 
der technisch-naturwissenschaft- 
lich orientierten Universität Stuttgart 
wird Umweltforschung betrieben. 
Das Spektrum umfaßt unter ande- 
rem die Lärmminderung von Ma- 
schinen, ökologisches Bauen oder 
die Nutzung sauberer, alternativer 
Energien. 
Schwerpunktmäßig stellte die Uni- 
versität Stuttgart dem Umweltmini: 
ster die Bereiche Geowissenschaf 
ten, Siediungswasserbau und Ab 
fallwirtschaft sowie Wasserwirt 
schaft und Grundwasser vor. So 
diskutiert die Universität Stuttgari 
derzeit, die seit langem bestehen 
den Aktivitäten von Geologen, Bio 
logen, Geographen, Landschafts 
planern, Bau- und Vermessungs 
ingenieuren in einem „Geowissen- 
schaftlichen Zentrum“ zu bündelr 
und so zu einer verstärkten Zusam: 
menarbeit der verschiedenen Diszi- 
plinen zu gelangen. Da ein enger 
Zusammenhang zwischen For- 
schung und Lehre besteht, soll 
außerdem ein Studiengang „Tech- 
nischer Umweltschutz“ eingerichtet 
werden 
Das Institut für Raumordnung und 
Entwicklungsplanung, das seit 
1981 eine Partnerschaft mit dem 
Zntwicklungsforschungsinstitut der 
Universität von Addis Abeba unter- 
nält, hat es sich zum Ziel gesetzt, 
ainen notwendigen Beitrag zur Ver- 
Jesserung der Informationsbasis 
der äthiopischen Regionalpolitik zu 
leisten. Gerade für die erosions- 
ind dürregefährdeten Hochlandge- 
biete muß schnellstmöglich abge- 
schätzt werden, für wieviele Men- 
schen dort langfristig die 
Lebensgrundlagen gesichert wer- 
den können. Dabei ist die Zusam- 
menarbeit mit dem Institut für Navi- 
gation außerordentlich wichtig. 
Durch die Auswertung von Fern- 
erkundungsmethoden (Satelliten- 
fotos) soll ein grobes Informations- 
netz darüber aufgebaut werden, 
welche Gebiete wie dicht besiedelt 
sind. 
Jer rorschungseisbrecher „Polarstern“ bei einer früheren Expedition im Eis der Weddell-See. 
Fahrt in den antarktischen Sommer 
Nolf Dieter Blümel ist mit der Polarstern in der Antarktis 
Nolf Dieter Blümel zieht es in 
len Süden. Doch er will dort 
licht etwa die hier lange Zeit ver- 
nißte Sonne tanken. Es zieht ihn 
wjelmehr in eisige Gefilde. Der 
Stuttgarter Professor für Physi- 
iche Geographie ist Mitglied der 
1euen Expedition der „Polar- 
stern“, des deutschen For- 
schungsschiffes, das sich zur 
Zeit in der Antarktis befindet. 
läche verändert. Auch hier lassen 
sich interessante Rückschlüsse auf 
Mitteleuropa herstellen. So hebi 
;ich etwa die Ostsee bis zu einem 
Meter pro Jahrhundert, nachdem 
ler Eisdruck auf die Erdkruste ver 
schwand. Nach den Feststellungen 
ler Wissenschaftler war auch etwa 
jer Meeresspiegel auf dem Höhe- 
ounkt der Eiszeit weltweit rund 100 
Meter tiefer. 
der Antarktis wie in Zentraleuropa 
durchaus üblich. So gab es um die 
Mitte des vorigen Jahrhunderts 
einen Höhepunkt . der Vereisung 
und der Giletscherbildung in den 
\lpen. Die Wissenschaftler sucher 
ı1ach Zyklen dieser Schwankunger 
Auf der Südhalbkugel, um so auch 
Jessere Voraussagen machen zu 
<önnen 
Abschieds- 
konzert 
für Müller-Cant 
Am 17. Okt. 1987 brach Blümel peı 
Flugzeug nach Lateinamerika auf. 
m argentinischen Rio Grande del 
Sul ging er an Bord der Polarstern, 
lie von dort direkten Kurs auf die 
Antarktis nahm. Ziel der Expedition, 
lie unter der Federführung des 
\lfred-Wegener-Instituts für Polar. 
ınd Meeresforschung in Bremer- 
1aven steht, ist die Antarktische 
dalbinsel der West-Antarktis. Von 
lort geht es soweit wie möglich in 
len noch weitgehend unerforsch- 
en Süden bis zur Marguerite-Bay, 
iner riesigen Bucht von etwa 300 
Kilometer Durchmesser. 
Klimaschwankungen 
Die West-Antarktis — so Blümel - 
jefindet sich derzeit offensichtlich 
n einer Wärmephase. Der Eisdruck 
äßt nach, und das Land hebt sich. 
Climaschwankungen sind sowohl ir 
Antarktischer Sommer 
Die Temperaturen, die Blümel und 
seine Kollegen erwarten, sind 
allergings keineswegs sommerlich 
obwohl Anfang Oktober der antark- 
tische Sommer begann. Zunächst 
wird es an der Nordspitze naßkalt 
und stürmisch sein mit Tempera: 
turen knapp über Null im Meeres- 
spiegelniveau. Weiter nach Süden 
werden Temperaturen bis zu Minus 
15 Grad auf dem Eis erwartet. 
Bodenuntersuchungen 
Außerdem kann anhand verschie- 
lener Farbtönungen z.B. festge- 
Stellt werden, welche Flora im er- 
«undeten Gebiet vorhanden ist. Die 
Auswertung dieser Erkenntnisse 
wird vom Institut für Landschafts- 
planung vorgenommen. Dabei ste- 
ıen die Bodenuntersuchungen, 
nämlich die Ermittlung der landwirt- 
schaftlichen Tragfähigkeit, im Vor- 
dergrund. Diese Untersuchungen 
zollen die Basis für eine vernünftige 
Siedlungsentwicklungsplanung 
sein mit dem Ziel, die Umsiedlungs- 
politik in den nächsten Jahren zu 
verbessern und konkrete Ergeb- 
nisse vorzulegen. 
Nach jahrzehntelanger Tätigkeit 
als Universitätsmusikdirektor 
zieht sich Manfred Müller-Cant in 
den wohlverdienten Ruhestand 
zurück. Aus diesem Anlaß findet 
am Dienstag, 2. Februar 1988, ein 
großes Abschiedskonzert zu 
seinen Ehren statt. 
Feldiager auf dem Eis 
Praktisch sieht die Arbeit Blümels 
So aus, daß er gemeinsam mil 
deutschen und schwedischen Kol 
legen sich dreimal für jeweils 10 bis 
20 Tage auf dem Eis und/oder au‘ 
dem Land absetzen lassen wird 
während das Schiff draußen mee 
resbiologische und geophysikali 
sche Arbeiten durchführt. In dieser 
Feldiagern sind sie weitgehend auf 
sich allein gestellt, die Verbindung 
zum Schiff wird über Hubschrauber 
aufrechterhalten, von denen es ar. 
Bord des Eisbrechers allein drei 
gibt. Auf dem Schiff gibt es zudem 
eine Reihe von Labors, in denen ein 
Feil der Untersuchungen an Ge- 
steins- und Bodenproben bereits 
durchgeführt werden kann, der gro: 
Be Rest der Auswertung beginn‘ 
dann nach Abschluß der Reise. In 
der zweiten Dezemberhälfte wer: 
den auf Feuerland große Teile deı 
Mannschaft und der Wissenschaft: 
ler ausgewechselt. Per Flugzeuc 
geht es dann nach Europa zurück 
und voraussichtlich einen Tag vor 
Heiligabend wird Wolf Dieter Biü- 
mel wieder hei sainer Familie seir 
50 Wissenschaftler 
1sgesamt sind knapp 50 Wissen- 
chaftler der verschiedensten Dis- 
iplinen und aus verschiedenen 
‚ändern an Bord: Geographen, 
ieologen, Meeresbiologen, Oze- 
nographen, Fischereiwissen- 
chaftler, Geophysiker. Hinzu kom- 
nen etwa 40 Mann Besatzung. 
Auf dem Programm stehen eine 
Komposition von Manfred Müller- 
Cant „Festmusikneunundsiebzig“ — 
Europäische Madrigale und die Sin- 
fonie Nr. 2 e-moll op. 27 von Serge} 
Aachmaninow. Ausführende sind 
das Akademische Orchester und 
der Akademische Chor der Univer- 
sität Stuttgart. Die Leitung haben 
Markus Müller-Hauser und Markus 
Dil7 
Wolf Dieter Blümel, 44 Jahre, ist 
seit April dieses Jahres Profes- 
sor für Physische Geographie 
und damit Nachfolger vor 
Prof. Dr. Wolfgang Meckelein 
Nach dem Studium in Münster 
Jnd Würzburg war er ab 1969 
Assistent an der Universitäl 
Karlsruhe. 1972 Promotion 
1972 Habilitation und seit 1981 
bis zu seinem Wechsel zur Uni 
versität Stuttgart C-2 Professor 
‚ür Physische Geographie ir 
Karlsruhe. Forschungsschwer- 
Junkte sind Trockengebiete, 
z.B. Wüsten, Kaltklimate unc 
Jmweltforschung in Mitteleuro- 
pa. Blümel ist verheiratet und 
2at eine Tochter 
Aufbau von Forschung 
Zweite Expedition 
-ür Wolf Dieter Blümel ist es die 
zweite Expedition in die Antarktis 
ıach 1983/84. Sein spezielles Inter- 
3sse gilt unter anderem den Klima- 
ınd den Lebensbedingungen. Auf- 
schlüsse darüber ermöglichen so 
/ergleiche mit Mitteleuropa wäh- 
‚end der Eiszeiten bis vor gut 
20 000 Jahren. Indizien hierfür sind 
atwa Verwitterung, Bodenbildung, 
Schwankungen im Meeresspiegel, 
Galetscherbildung etc. Blümel will 
zudem untersuchen, wie sich in den 
ajefraian Gahietan die Frdaeaher. 
zin weiteres Ziel ist es, anläßlich 
dieses Projektes im Lande bzw. an 
ler Universität von Addis Abeba 
aine Forschergruppe aufzubauen, 
die in der Lage ist, die bisherigen 
Methoden weiterzuführen bzw. die 
-orschungskapazitäten an der Uni- 
J/ersität von Addis Abeba auszu- 
Jauen. Im März 1988 wird ein 
Jdeutsch-äthiopisches Projektsemi- 
ıar in Äthiopien stattfinden und die 
zntscheidung über die Beantra- 
Jung der Mittel für das Hauptprojekt 
aringen. Anschließend ist die Über 
arüfung der Methode anhand meh- 
rarar Tacetnehiete geplant 
Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr 
m Hörsaal M 17.01, Keplerstraße 
17, Kollegiengebäude I}, Stuttgart- 
Zentrum. 
Spruch 
des Monats 
Wer ins Ziel getragen wurde, 
sollte nicht meinen, es erreicht 
FE 9
	        

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