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Stuttgarter Uni-Kurier (70/73, 1996)

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Copyright

CC BY-SA: Attribution-ShareAlike 4.0 International. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Stuttgarter Uni-Kurier (70/73, 1996)

Collection Object

Persistent identifier:
1697788495619
Title:
Stuttgarter Uni-Kurier
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Universität Stuttgart
Regularity of issue:
1.1980-110.2012
Structure type:
Periodical
Collection:
Periodicals
License:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Collection Object

Persistent identifier:
16977884956_1970_1996
Title:
Stuttgarter Uni-Kurier
Editor:
Universität Stuttgart
Volume:
70/73, 1996
Year of publication:
1996
Language:
german
Structure type:
Volume
Physical location:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Shelfmark:
2Zb 6727
License:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Collection:
Periodicals

Collection Object

Title:
Heft Nr. 71 / Mai 1996
Structure type:
Issue

Contents

Table of contents

  • Stuttgarter Uni-Kurier
  • Stuttgarter Uni-Kurier (70/73, 1996)
  • Heft Nr. 70 / März 1996
  • Heft Nr. 71 / Mai 1996
  • Heft Nr. 72 / August 1996
  • Heft Nr. 73 / Dezember 1996

Full text

18 Veranstaltungen 
10. Trinkwasserkolloquium: 
Qualitätssicherung in der 
Wasserversorgung 
Qualitätssicherung in der Trinkwasserversorgung ist seit jeher oberstes Ziel der Wasserversor- 
gungsunternehmen, sie muß auch wichtigste Leitlinie der Gewässerschutzpolitik bleiben. Diese 
stößt jedoch in ihrem Bemühen, die Wasservorkommen in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhal- 
ten, auf den Widerstand anderer Bereiche wie Landwirtschaft, Verkehr und Industrie. Restbela- 
stungen für Oberflächen- und Grundwässer lassen sich daher in dicht besiedelten Gebieten nicht 
vollständig vermeiden. Da laufend neue Stoffverbindungen in den Wirtschaftskreislauf gebracht 
werden, die Öffentlichkeit die Trinkwasserqualität sensibel wahrnimmt und die Qualitätsanforde: 
rungen auf einem hohen, dem wichtigsten Lebensmittel angemessenen Niveau gehalten werden 
müssen, stehen die Wasserwerke auch künftig ständig vor neuen Herausforderungen. - Um diese 
Problematik ging es am 22. Februar beim 10. Stuttgarter Trinkwasserkolloquium zum Thema „Qua 
litätssicherung in der Trinkwasserversorgung durch Gewässerschutz und moderne Wasserwerke“, 
Die Leitung der Veranstaltung mit 130 Teilnehmern hatte Prof. Dr.-Ing. Ulrich Rott (Institut für Sied 
lungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft). 
Die Gewässerschutz- und Wasser- 
versorgungspolitik der Bundesregie- 
rung im zusammenwachsenden Eu- 
ropa stellte Dr. Ruchay vom Bun- 
desumweltministerium vor. In den 
alten Bundesländern sei die Qualität 
der Oberflächengewässer kein ge- 
nerelles Problem mehr und in den 
ıeuen seien in kurzer Zeit wesentli- 
che Verbesserungen erzielt worden. 
Das Ziel der Nachhaltigkeit in der 
Wasserwirtschaft erfordere es je- 
doch, die Anforderungen an die Ab- 
wasserreinigung im Wasserhaus- 
haltsgesetz auf den Stand der Tech- 
nik anzuheben, der im übrigen Euro- 
pa unter dem Begriff „beste verfüg- 
bare Mittel” bekannt sei. 
Der Trend zur Reduzierung des 
Wasserverbrauchs von Privathaus- 
halten und Industrie, aber auch der 
Qualitätsverbesserung der Oberflä- 
Chengewässer setze sich fort, be- 
richtete R. Schnepf vom Umweltmi- 
nisterium Baden-Württemberg. We- 
Niger gut sei es um die Grundwas- 
serqualität bestellt, da Maßnahmen 
wie die Ausweisung von Schutzge- 
bieten oder die landesweite Erfas- 
sung der Grundwasserbeschaffen- 
heit erst relativ spät eingeführt wor 
den seien. Als Perspektiven nannte 
er unter anderem die Verbesserung 
der Nährstoffelimination und die 
Weiterentwicklung der Grundwas- 
serschutzkonzeption. 
Der Erhebung einer zentralen 
Wasserentnahmegebühr in Baden- 
Württemberg stellte Dr.-Ing. Otillin- 
ger (Stadtwerke Augsburg) das Bei- 
spiel aus Bayern gegenüber, wo bis: 
her der Staat keinen Wassergro- 
schen erhebt. Dort haben eine Reihe 
von Wasserversorgern eigens konzi- 
Dierte und über den Trinkwasser- 
)reis finanzierte Maßnahmen zur Si- 
;herung der Trinkwasserqualität er- 
ıriffen. Lösungsmöglichkeiten für 
Vasserversorgungsprobleme in 
allungsräumen erläuterte Dipl.-Ing. 
‚en vom Wasserverband Hessi- 
iches Ried. Übernutzungen der 
irundwasservorkommen im Hessi- 
chen Ried haben zu weitreichen- 
len Schäden durch Setzungen von 
'erkehrswegen, Kanälen und Ge- 
äuden, durch Trockenfallen von 
iırunnen, durch Trocknisschäden in 
Väldern und sonstigen Vegeta- 
onsschäden infolge Grundwasser- 
ıbsenkung geführt. Die Problemlö- 
sung bestand darin, daß Rheinwas- 
°er im Wasserwerk Biebesheim zu 
rinkwasserqualität aufbereitet wird 
ler Landwirtschaft für Beregnungs- 
wecke zur Verfügung gestellt wird 
ınd der Rest in Grundwasseranrei- 
herungsanlagen versickert wird. 
Im zweiten Teil des Workshops 
ing es um Wasseraufbereitungsan: 
agen. Dipl.-Ing. Meyerhoff vom In- 
titut für Siedltungswasserbau der 
Jniversität Stuttgart sprach über 
tetriebserfahrungen mit der in-situ 
\ufbereitung von Grundwasser am 
teispiel der Gemeinschaftswasser- 
verke Boker Heide. Das in vier Hori 
ontalfilterbrunnen gewonnene Roh- 
vasser des Wasserwerks wies 
3renzwertüberschreitungen für die 
)arameter Eisen, Mangan, Ammo- 
jum und Nitrat auf. Durch Belüf- 
ung des gewonnenen Grundwas- 
ers und Reinfiltration eines Teils in 
len Aquifer wurde das Grundwas- 
er im Grundwasserleiter selbst so- 
veit aufbereitet, daß die Grenzwer- 
» eingehalten werden können 
Der in der Trinkwasserverord- 
ung von 0,04 mg/l auf 0,1 mg/| 
ıerabgesetzte Grenzwert für Arsen 
»ringt eine Reihe von Grundwasser- 
wverken in Schwierigkeiten. Neuere 
Jntersuchungen haben gezeigt, daß 
ıuch dieses Element mit einer un- 
erirdischen Aufbereitung aus dem 
irundwasser entfernt werden kann 
Dipl.-Ing. Miltner (Karlsruhe) berich- 
ste in diesem Zusammenhang übe” 
Vanungsvarianten zur Aufbereitung 
rsenhaltigen Grundwassers im 
)berrheintal. Im Vergleich mit eine 
\ufbereitung durch Oxidation und 
iltration hat sich die unterirdische 
\ufbereitung hinsichtlich der Bau- 
ınd Betriebskosten als günstiger er 
viesen. 
Als Beispiel für eine baden-würt 
}mbergische Wasserversorgungs- 
ınlage sprach Dipl.-Ing. Drescher 
‚on den Stadtwerken Biberach übe 
lie Sicherung der Biberacher Was- 
'erversorgung. Aufgrund der land- 
virtschaftlichen Intensivnutzung im 
ırundwassereinzugsgebiet nahmer 
ichadstoffe stetig zu. Außerdem 
var eine Beeinträchtigung des 
irundwassers durch Infiltration vor. 
'harmastoffen aus einer Altlast ge- 
‚eben. Untersuchungen ergaben, 
aß der Bau einer Wasseraufberei- 
ingsanlage unter Einbeziehung ei- 
ıes älteren Hochbehälters kosten- 
Jünstiger ist als der Anschluß an ei 
'e Fernwasserversorgungsanlage. 
Abschließend informierte Dipl.- 
1g. Drescher vom Zweckverband 
‚andeswasserversorgung über „Ent- 
°arbonisierung im Egau-Wasser- 
werk des Zweckverbandes Landes- 
Vasserversorgung.” Der älteste 
/weckverband Baden-Wiürttem- 
Stellenangebot 
Am Institut für Bioverfahrenstechnik 
der Universität Stuttgart ist auf- 
Jrund einer Schwangerschaftsver- 
retung die Stelle einer / eines 
chem. techn. Assistentin/en 
'bis BAT IV a) 
ab 3.5.1996 für die Zeit von vor- 
aussichtlich 14 Wochen zu beset- 
zen. Anschließend besteht eventuell 
die Möglichkeit einer Weiterbe- 
schäftigung im Rahmen einer Halb- 
agsstelle. 
Voraussetzung: 
\bgeschlossene Ausbildung als bio- 
ogisch oder chemisch technische/r 
\ssistent/ in 
Aufgaben: 
Technische Betreuung von halbtech 
nischen Anlagen, bestehend aus 
3ioreaktoren und Apparaten zur 
”roduktaufarbeitung einschließlich 
Meß- und Regeltechnik, Betreuung 
der Analytik (HPLC, GC; Spektral- 
>hotometrie), Stammhaltung. 
Aussagekräftige Bewerbungen 
ichten Sie bitte an das 
Institut für Bioverfahrens- 
technik 
Jniversität Stuttgart 
Allmandring 31 
70569 Stıuttaart 
Stuttgarter Uni-Kurier Nr. 71/ Mai 19" 
A 
bergs lieferte seit seiner Gründung nes Calziumcarbonat, das verkaut 
‘m Jahr 1912 einwandfreies Trink- werden kann und so entscheidenc 
wasser. Lediglich der hohe Härte- zur Kostendeckung der Entcarbon 
Jrad des Wassers führte zu Schwie sierung beiträgt. 
igkeiten bei der Mischung mit örtli- Die Vorträge sind in Band 137 
hen Wasservorkommen. Nach der Stuttgarter Berichte Siedlungs 
jem Bau einer Entcarbonisierungs- wasserwirtschaft dokumentiert. 
anlage im Wasserwerk Langenau 
wurde im Egauwasserwerk eben- 
alls eine Entcarbonisierungsanlage 
arstellt. Die nach dem Prinzip der 
-angsamentcarbonisierung arbeiten 
den Aufbereitungsverfahren produ- 
zjeren als Abfallprodukt ein hochrei 
Kontakt: 
Institut für Siedlungswasserbau, 
Nassergüte- und Abfallwirtschaf: 
3andtäle 2, 70569 Stuttgart, Tel. 
711/685-3711, -54 23, Fax 0711: 
385-3729 
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70499 Stuttgart ® Senn nn 
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Telefon: 0711/88 1046 E-Mail: ü M Y 
Telefax: 0711 / 88 729 80 vertrieb@ruecker-edv.s.eunet.de 
Symposium: 
Kleinräumige Bevölke- 
rungsfortrechnungen 
Jas Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung der Uni- 
‚ersität veranstaltete gemeinsam mit der Akademie für Raumfor- 
schung und Landesplanung im Wintersemester 1995/96 im Se- 
)atssaal der Universität ein Symposium zu methodischen Fragen 
ınd neuen Ansätzen der Bevölkerungsfortrechnungen (.„„Proqno- 
en”) für kleinere Städte und Regionen. 
Mehr als 30 Experten aus allen Be- 
veichen der Bevölkerungsstatistik 
Ind der Raumplanung diskutierten 
ın empirischen Beispielen aus 
deutschland und China Grundfra- 
Jen einer planungs- und politik- 
rientierten Fortrechnungsmethodik 
lie bessere Einschätzungen zukünf- 
iger Entwicklungsspannen und 
landlungsspielräume ermöglichen 
Ind zur Überwindung der Illusion 
eindeutiger” Prognosen beitragen 
<önnen, 
Die im Rahmen des Symposiums 
diskutierten Ansätze diatogfähiger 
Variationen zentraler Fortrechnungs- 
ıypothesen entstammten verschie- 
denen Forschungsprojekten des In- 
stituts für Raumordnung und Ent- 
wicklungsplanung, die unter Leitung 
‚on Professor Dr. Peter Treuner in 
3aden-Württemberg, im Saarland 
A An Pina AH ar 
den, und der Arbeit des Statisti- 
ichen Landesamtes Baden-Würt- 
emberg. Die Einbeziehung von zwe 
’hinesischen Beispielen sollte im 
ibrigen nicht einem exotischen De 
‚Or dienen, sondern an konkreten 
ällen methodische Lösungswege ir 
inderen Datensituationen erläuterr 
- die Unterschiede beispielsweise 
'wischen dem saarländischen und 
lem baden-württembergischen An 
jatz einerseits und zwischen dem 
)aden-württembergischen und der 
ür die etwa gleichgroße chinesi- 
iche Präfektur Yangzhou gewählten 
\nsatz andererseits sind etwa 
jleich groß. Das Symposium wurde 
‚on Dr. Gatzweiler, Direktor in der 
zundesforschungsanstalt für Lan- 
leskunde und Raumordnung, einer” 
ler führenden Prognostiker räum- 
ch differenzierter Bevölkerungsent 
vinklıumasn macCarinrt
	        

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