digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Württembergische Kirchengeschichte bis zum Ende der Stauferzeit

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Württembergische Kirchengeschichte bis zum Ende der Stauferzeit

Monografie

Persistenter Identifier:
1718184158046
Titel:
Württembergische Kirchengeschichte bis zum Ende der Stauferzeit
Untertitel:
[bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts]
Autor:
Weller, Karl
Herausgeber:
Calwer Verlagsverein
Zugehörige Reihe:
Wuerttembergische Kirchengeschichte
Verleger/Verlag:
Calwer Vereinsbuchhandlung
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1936
Umfang:
XI, 372 S.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2L 5347-1
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
XIII. Kirchliche Anstalten und geistliche Versorgung des Volks in der späteren Stauferzeit
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Württembergische Kirchengeschichte bis zum Ende der Stauferzeit
  • Einband
  • Vorsatz
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Die Zeit der freien Alamannen
  • II. Die Merowingerzeit
  • III. Die Karolingerzeit
  • IV. Die Zeit des Sächsischen Kaisergeschlechts
  • V. Aufkommen der Reform. Die ersten Jahrzehnte des Salischen Kaiserhauses
  • VI. Der Investiturstreit
  • VII. Die Hirsauer Klosterbewegung
  • VIII. Schriftstellerische und künstlerische Tätigkeit während des Investiturstreits
  • IX. Die allgemeinen kirchlichen Verhältnisse der ersten Stauferzeit
  • X. Die Kirchen und Klöster während der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts
  • XI. Die neuen Orden der Cisterzienser und Prämonstratenser
  • XII. Die allgemeinen Verhältnisse der Kirche in den Jahrzehnten von 1198 bis 1239
  • XIII. Kirchliche Anstalten und geistliche Versorgung des Volks in der späteren Stauferzeit
  • XIV. Literarische und künstlerische Kultur in der Kirche während der Stauferzeit
  • XV. Die Kurie im Endkampf mit den Staufern 1239-1254
  • Namen- und Sachverzeichnis
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

324 Kirchliche Anstalten und geistliche Versorgung 
verleibt)y. Die Bände des Wirtembergischen Urkundenbuchs über die 
Stauferzeit sind voll von solchen Inkorporationen, die man dazu ver⸗ 
wandte, um Klöstern oder Stiftern weitere Einnahmen zuzuführen, 
manchmal um neue Stiftungen überhaupt wirtschaftlich sicherzustellen. 
Man sah solche Einverleibungen gewöhnlich als eine rein finanzielle 
Maßnahme an. Die Pfarrpfründe und die rechtliche Vertretung der 
Pfarrei stand nun dem Kloster oder Stift zu; eine große Zahl von 
Pfarreien verlor so ihre Selbständigkeit. Da die Einziehung des Pfarr—⸗ 
vermögens die wirtschaftlichen Grundlagen der Pfarreien zu zerstören 
drohte, so verlangte man bald bei den Schenkungen, daß der Bischof 
und das Domkapitel ihre Zustimmung geben und daß ein ausreichen⸗ 
des Einkommen für den Seelsorger ausgesetzt werde; doch war dieses 
meist kärglich genug. 
Die neuerrichteten Städte waren oft neben den bisherigen Dörfern 
oder etwas entfernter von diesen errichtet worden, wo eben der Platz 
für eine Befestigung günstig lag. Aber bei manchen wurde auch die 
Stätte des alten Dorfes oder ein Teil desselben mit der Pfarrkirche in 
den Mauerring hereingenommen, wie dies z. B. bei Eßlingen, Heil—⸗ 
bronn, Wangen im Allgäu, Weinsberg, Ellwangen, Leutkirch, Mark⸗ 
gröningen, Ohringen, Schorndorf und Stuttgart der Fall war. Na⸗ 
türlich gewannen diese Kirchen bei der vermehrten Bevölkerung nun 
eine größere Wichtigkeit; wo sie nur Filialen waren, überragten sie 
bald an Bedeutung die Mutterkirche, so Hall die von Steinbach, Stutt⸗ 
gart die von Altenburg. Bei andern Städten blieb die Pfarrkirche noch 
lange im alten Dorf neben der neuen Gründung oder bestand als 
solche weiter, selbst wenn das Dorf abgegangen war. In Rottweil kam 
die alte Pfarrkirche in der Altstadt außerhalb der Mauern zu liegen, 
die Pfarrkirche der Stadt Lauffen rechts vom Neckar war nach wie 
vor im Dorfe Lauffen links des Flusses, die der Stadt Buchhorn im 
Dorfe (jetzt Hofen genannt) unmittelbar neben dem Kloster. Nicht sel⸗ 
ten befand sich die alte Pfarrkirche im weiter benützten Friedhof 
außerhalb des Mauerkranzes, so zu Reutlingen St. Peter in den Wei⸗ 
den, da wo heute der Gottesacker und die untere Stadt liegen; 1538 
wurde sie abgebrochen. Die Stadt Göppingen war bis 1620 in die 
Kirche zu Oberhofen, heute auf dem alten Friedhof, eingepfarrt, wo 
einst das Dorf Göppingen stand, die Stadt Nagold noch lange in die 
Oberkirche auf dem Gottesacker jenseits der Nagold (die Remigius— 
kirche), die Stadt Balingen in die jenseits der Eyach liegenden Pfarr—⸗ 
kirche Unserer lieben Frau, die Stadt Waiblingen in das alte Gottes— 
haus, das die Rems jetzt von ihr schied. Wenn für eine Stadtgründung 
) Gerhard Kallen, Die oberschwäbischen Pfründen des Bistums Konstanz und ihre 
Besetzung (1275 1508): Kirchenrechtliche Abhandlungen hsqg. v. Stutz 45. 46,. 1907, S. 206 ff.
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS MARC XML Dublin Core

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Bauanatomie : handwerklich-technische Grundlagen des Wohnbaues als Einführung in die Baukunst
1 / 2.819
Beschreibung der Einweihung des neuen Gebäudes der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.