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ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1988, Jg. 20, H. [93], Jg. 21, H. 94-97)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1988, Jg. 20, H. [93], Jg. 21, H. 94-97)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
393080226
Titel:
Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg
Autor:
Paulus, Eduard
Personen:
Paulus, Eduard
Verleger/Verlag:
Paul Neff
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
18XX
Sprache:
deutsch
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2Kb 939
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
393080226_1889_1
Titel:
Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Tafeln. Neckarkreis
Autor:
Paulus, Eduard
Jahrgang/Band:
1889
Verleger/Verlag:
Paul Neff
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1889
Umfang:
circa 100 Blätter Bildtafeln
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2Kb 939:a-Atlas,1
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Monografien

Illustration

Titel:
Stadtkirche in Laufen a. N. Detail, Schnitt, Ansichten und Grundriss.
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1988, Jg. 20, H. [93], Jg. 21, H. 94-97)
  • Heft 94: "Oikos Stadt" - Nachdenken über Ökologie
  • Heft 95: Das Verschwinden der Architektur
  • Heft 96/97: Dekonstruktive Architektur
  • Inhaltsverzeichnis
  • Arch+-Zeitung
  • Dekonstruktive Architektur
  • Arch+-Baumarkt

Volltext

Padiglione Italia 
Der Wettbewerb für die Neuer- Guido Canella, Francesco Celli- richtig teilt sich sein Gebäude in werden. Im Obergeschoß ge- 
richtung des italienischen Aus- ni, Vittorio de Feo, Roberto Ga- drei, zum Paludo S.Antonio pa- langt man über Brücken von ei- 
stellungspavillons auf dem Ge- Detti/Aimaro sola, Giorgio rallele Straßenzüge, zwischen nem Raum in den anderen. Un- 
lände der Kunstbiennale in Ve- Grassi, Vittorio Gregotti, Adol- denen sich 4m breite Gassen bil-  terbrochen wird dieses System 
nedig ist entschieden, die Ergeb- fo Natalini, Pierluigi Nicolin, den. nur durch den historischen Kup- 
nisse, dokumentiert ineinem280 KGianugo Polesello, Franco Puri- Bei aller Logik dieses Gedan- pelbau und durch eine große, 
Seiten starken Katalog (Electa), ni, Francesco Venezia. Vordem kensmuß mansichfragen,obder kreisrunde Senke im Erdboden, 
sind im Dogenpalast zu besichti- Hintergrund dieser relativ ho- Typus der Wohnbebauung über- die eine riesige Eingangshalle 
zen. Parallelen fallen auf zur _mogenen italienischen Szene gangslos auf ein Museum an- bildet und über der sich die Mau- 
jüngst absolvierten Kür für das wird dann auch die Einheitlich- wendbarist. Und wersichjemals erscheiben entsprechend dem 
Deutsche Historische Museum — keit der abgelieferten Konzepte einen heißen Tag lang durch die Kreisradius in flachen Bögen öff- 
nicht nur, was das nationale Pre- verständlich. engen, überfüllten Gassen Ve- nen. Durch die von oben vergla- 
stige der Veranstaltung betrifft, Das Biennalegelände (auch nedigs gekämpft hat, der wird sten Gassen fällt Tageslicht bis 
auch in Bezug auf das ein wenig „Giardini“ genannt) ist ein im die großzügigen Parkanlagender ganz nach unten und soll „die 
enttäuschende Spektrum der östlichen Zipfel der Lagunen- KGiardinieher als angenehme Er- Vielfalt urbaner Raumerlebnis- 
singereichten Arbeiten. Dabei stadt gelegener, unter Napoleon gänzung und nicht als Gegensatz se“ vermitteln. Der Entwurf 
war doch alles ganz anders: im englischen Stil angelegter zum urbanen Gefüge der Stadt strahlt eine ruhige Monumenta- 
Anfang des Jahres entschied Park, indeninlockerer Folgedie empfinden. Aber Grassi schafft lität aus, die jedoch nicht be- 
das von Paolo Portoghesi gelei- Pavillons der einzelnen Natio- auch noch den typologischen drückend, sondern (zumindest 
tete Präsidium der Biennale,daß nen eingestreut sind. Senkrecht Salto Mortale: Der vielzitierte in Cellinis subtilen, lichtdurch- 
endlich Schluß sein müsse mit zur Uferpromenade führt eine venezianische Palazzo muß wie- fluteten Zeichnungen) schlicht 
dem ruinösen Zustand der zen- Doaumbestandene Allee von der der einmal herhalten. Dieser ist und elegant wirkt. Schade je- 
iralen Ausstellungshalle (trotz Vaporettoanlegestelle durch bekanntermaßen dreigeteilt und doch, daß er das Gebäude durch 
ihrer mittlerweile über 6000m° den Park, anderen Endesichder hat seine Fassade zum Kanal. Mauern so radikal dem Park ge- 
Grundfläche schlicht „italieni- italienische Pavillon befindet. Besitzt er einen Hof bzw. Gar- genüber abriegelt und somit je- 
scher Pavillon“ genannt). Tat- Im Norden grenzt der Pavillon ten,soumschließterdieseninU- den Dialog mit den umgebenden 
sächlich verbirgt sich hinter der an die historische Bebauung des oder L-Form. Grassi interpre- Pavillons verweigert. 
mehrfach — zuletzt durch Carlo Stadtteils Castello, im Ostenan tiert nun die eben noch als Stra- Diesen Dialog nimmt eigent- 
5carpa — veränderten Fassade den Kanalzwischen Castellound ßBenrandbebauung gesehenen lich nur Vittorio Gregotti in sei- 
von 1938 ein unüberschaubares S.Elena. Diese vollflächige Be- Blöcke um in die drei Teile des nem Entwurf auf, indem er das 
Labyrinth aus großen und klei- bauung der Grundstücksgrenzen Palazzo — folgerichtig liegt die ansonsten erdrückende Volu- 
nen Räumen, die im Laufe der haben alle Wettbewerbsteilneh- Vorderfront des Gebäudes am men in ein Ensemble aus Solitä- 
bald hundertjährigen Geschich- mer bis auf Gregotti übernom- Kanalundder Park der Biennale ren auflöst, die er durch ein ge- 
te der Kunstschau immer wieder men (wenn man einmal von dem wird zum Garten (bzw. Hinter- _meinsames Plateau zusammen- 
an den ursprünglichen Bauange- eher exotischen Vorschlag des hof) des Hauses. Daß man sich faßt, in dem sich Service- und La- 
fügt wurden. Man kam zu dem Teams Gabetti/Isolaabsieht, das den Gebäuden am Canale Gran- gerräume befinden. Er ist auch 
Entschluß, den gesamten Kom- die gesamten Ausstellungsräu- de üblicherweise vom Wasser der einzige, der das bestehende 
plex mit Ausnahme der von Gali- me unter einem begrünten, mit her näherte, der Besucher der _Eingangsportal mit Einbauten 
leo Chini Anfang des Jahrhun- architektonischen Fundstücken Biennale aber durch den Park, von Carlo Scarpa erhält und ge- 
derts ausgemalten Kuppelhalle gespickten Hügel versenken also von „hinten“ auf den Bau schickt in die Komposition inte- 
abzureißen und spätestens bis will). Die Mehrzahl der Entwür- zugeht (und dabei von den einla- griert. Eine strenge, rechteckige 
1991 durch ein modernes, fe sieht einen relativ homogenen denden Enden einer Hilbersei- Halle enthält den Ausstellungs- 
15.000m° Ausstellungsfläche Block vor, der durch ein parallel merschen Wohnzeilenbebauung bereich, für dessen Beleuchtung 
Dietendes Gebäude zu ersetzen. zu einer der drei Grundstücks- begrüßt wird), stört Grassi nicht, CGregotti die von Renzo Piano 
Ein Wettbewerb, beschränktauf kanten gelegtes und an den-bei- im Gegenteil - den Versuch, die entwickelten, entsprechend dem 
„Zwölf der repräsentativsten Ar- den anderen Seiten unvermittelt Fassade als perspektivischen Tageslichteinfall gesteuerten 
Chitekten Italiens“, wurde aus- abgeschnittenes Raster struk- Endpunkt der Allee zu gestal- Oberlichtlamellen vorschlägt. 
geschrieben. Die nationale Be- turiert wird (ein Muster, dasan ten, fand er immer schon verlo- Speziell das Innenraumkonzept 
schränkung begründet Frances- Norman Fosters Entwurf für die gen. dürfte der Jury wohl zu wenig 
co Dal Co, Leiter der Architek- BBC in London erinnert — s. 90/ Ganz anders dagegen der mit originell gewesen sein. Einer der 
tursektion der Biennale, mit der 91 ARCH”*). Auch wenneinsol- dem ersten Preis (und damitdem Juroren war übrigens auch jener 
Tatsache, daß ja auch die Pavil- ches Vorgehen aufgrund der ge- Auftrag zur Realisierung) ausge- Italiener, der den großen deut- 
‚Ons der anderen Nationen von forderten Flexibilität und des zeichnete Entwurf von Frances- schen Prestige-Wettbewerb ge- 
den repräsentativsten Architek- enormen Raumprogramms na- co Cellini. Er schafft einen ruhi-  wonnen hat. Warum hat man ihn 
ten des jeweiligen Landes ent- hezuliegen scheint, so wirkt der gen Abschluß der Allee und nicht zur Teilnahme aufgefor- 
worfen worden seien (über eini- Pavillon auf diese Weise doch überzeugt durch ein verblüffend dert? Gehörteretwanichtzuden 
ge Ausnahmen, wie den be- eher wie die Fortsetzung der an- einfaches räumliches Konzept, hervorragenden KRepräsentan- 
rühmten, von Scarpa entworfe- grenzenden Wohnbebauungund das alle Möglichkeiten der Aus- ten seines Landes? Keine Sorge - 
nen venezolanischen Pavillon nicht wie ein Teil des Parks. Der stellungsgestaltung offenläßt Er dürfte zu einer Klasse von 
oder den kanadischen vom Stu- einzige, der ebendies erklärter- und dennoch kein beliebiger Architekten gehören, für die die 
dio BBPR hat er dabei wohl maßen erreichen möchte, ist (Container für Kunstobjekte ist. Biennale bereits den nächsten 
großzügig hinweggesehen). Giorgio Grassi. Sein Kommen- OQuer zur zentralen Allee hater Wettbewerb in der Schublade 
Wer also zählt zu diesem er- tarzum Entwurfliestsich wieein eine Reihe von parallelen Mau- hat. Dann nämlich - im nächsten 
lauchten Kreis der Repräsentan- typologisches Lehrbuch. Fürihn erscheiben gestellt, die alternie- Jahr - dürfen die internationalen 
ten italienischer Baukultur? Wer sind die offenen Parkanlagenein rend in großem bzw. kleinem Reißbrett-Stars den ebenso in- 
%eißig Casabella oder Domus Fremdkörper in der dichten ur- Abstand voneinander stehen ternationalen Filmstars einen 
liest, wird die Namen kennen zanen Struktur Venedigs - des- und so die Ausstellungsräume neuen Palazzo del cinema ent- 
(denn auf den Seiten dieser Ma- halb versucht er sie an die Stadt bilden, die durch 2,40m breite werfen. 
gazine haben sich die meisten anzubinden, indem er das Mu- Gassen (auch hier darf natürlich 
von ihnen profiliert). Eingela- ster der angrenzenden zwei Stra- der Hinweis auf den urbanen 
den waren: Alessandro Anselmi, Benzüge weiterstrickt. Folge- Kontext nicht fehlen!) getrennt Joachim Marquardt
	        

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