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Die Logik der Dichtung

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Bibliografische Daten

fullscreen: Die Logik der Dichtung

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554189511460
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
XIX493_1554189511460_1898_99
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Herausgeber:
Neumeister, Albert
Häberle, Ernst
Jahrgang/Band:
1898/1899, Bd. 9, H. 97/108
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsjahr:
1898
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/493.4-9,1898
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 6
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Logik der Dichtung
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Widmung an Thomas Mann
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Problem und Aufgabe einer Logik der Dichtung
  • Die logischen Grundlagen
  • I. Die Begriffsbildung 'Dichtung und Wirklichkeit'
  • II. Die logischen Ichbegriffe
  • Die fiktionale oder mimetische Gattung
  • I. Die epische Fiktion
  • II. Die dramatische Fiktion
  • III. Die filmische Fiktion
  • Die lyrische oder existentielle Gattung
  • I. Das System der Wirklichkeitsaussage und der Ort der Lyrik
  • II. Die Beschaffenheit des lyrischen Ich
  • Die Sonderformen
  • I. Die Ballade und ihr Verhältnis zu Bild- und Rollengedicht
  • II. Die Icherzählung
  • Abschluß und Ausblick: Zum Symbolproblem der Dichtung
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Abschluß und Ausblick 
244 
Technik des Erzählens, die Kunstform, den Gehalt der lyrischen Aussage 
zu beschreiben dagegen in den der ästhetischen Interpretation der Dichtung. 
Allgemein können wir das Verhältnis oder das Zusammenwirken von Dich 
tungslogik und Dichtungsästheük zunächst dahin bestimmen, daß sie um so 
näher Zusammenkommen, je tiefer sich die ästhetische Betrachtung in Fra 
gen der Technik und Strukturen einläßt, und sich weniger berühren oder 
kreuzen, wenn etwa die rein dichterischen oder auch die sinnhaft-weltan 
schaulichen Gehalte zur Rede stehen. Die Logik der Dichtung hat es mit 
der dichtenden, aber nicht mit der dichterischen Sprache zu tun. 
Aber damit ist nun dennoch das Verhältnis von Logik und Ästhetik der 
Dichtung nicht erschöpfend mitgeteilt. Ja, gerade die Behauptung, daß die 
Fragen des Sinngehalts, des ‘Inhalts’ von der logischen Problemstellung 
unberührt seien, muß näher geprüft werden. Es wird sich dann doch zeigen, 
daß wir auch bei der Sinninterpretation von Dichtung unbewußt den Ge 
setzen folgen, denen die Gattung unterhegt, zu der die einzelnen Dichtun 
gen gehören, daß wir anders mit einem lyrischen Gedicht verfahren als mit 
einem Roman oder einem Drama. Stellen wir aber die Frage so, eröffnet sich 
zugleich der Bereich, in dem und durch den die Dichtung mit den anderen 
Künsten in Zusammenhang steht, in dem Zusammenhang, der sie als Kunst 
von jedem anderen Gebiete des Lebens trennt. Es ist ihre symbolische 
Seinsweise oder Form. 
Es kann in dieser abschließenden Betrachtung sich nicht darum handeln, 
einen ausgedehnteren Beitrag zu der zentralen und vieldiskutierten Frage 
des dichterischen Symbols zu liefern, die ja überdies als solche nicht mehr 
in den Rahmen der vorhegenden Untersuchungen fällt. Es soll hier nur hin 
weisend, ja sogar als bloß aufgeworfene Fragestellung der (mögliche) Zu 
sammenhang ins Auge gefaßt werden, der zwischen der allgemeinen symbo 
lischen Form der Dichtung als Kunst und dem kategorialen logisch 
strukturellen Unterschied der fiktionalen und der lyrischen Form besteht 
oder bestehen könnte. 
Um dieser Frage näher zu kommen, gehen wir von der sehr allgemeinen 
Definition einer symbolischen Form aus, die Ernst Cassirer in der Philo 
sophie der symbolischen Formen« zugrunde gelegt hat. Als symbolische 
Formen werden hier die Sprache, das mythische Denken und die Formen 
der Erkenntnis behandelt und der Begriff des Symbolischen in der »selb 
ständigen Energie des Geistes« gegründet, »durch die das schlichte Dasein 
der Erscheinung eine bestimmte ‘Bedeutung’, einen eigentlichen ideellen 
Gehalt empfängt« 1 . Damit ist gewissermaßen nur die allgemeinste fundie 
rende Schicht angegeben, in der das Symbolische wurzelt und von woher 
es den Charakter des Ideellen empfängt. Hier ist der Charakter des Ideellen i. 
i. ECassirer: Philosophie der symbolischen Formen I: Die Sprache. Bin. ’23, 8
	        

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