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Deutsche Konkurrenzen (1898/1899, Bd. 9, H. 97/108)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Deutsche Konkurrenzen (1898/1899, Bd. 9, H. 97/108)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554189511460
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
XIX493_1554189511460_1898_99
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Herausgeber:
Neumeister, Albert
Häberle, Ernst
Jahrgang/Band:
1898/1899, Bd. 9, H. 97/108
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsjahr:
1898
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/493.4-9,1898
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 7
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Rathaus für Stolp (Teil 2)
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsche Konkurrenzen
  • Deutsche Konkurrenzen (1898/1899, Bd. 9, H. 97/108)
  • Einband
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Rathaus für Stolp (Teil 1)
  • Tafeln
  • Rathaus für Stolp (Teil 2)
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10 u. 11
  • Heft 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

  
  
  
  
  
  
übrigen Wohnzimmern getrennt sind. Leid auch dieses Proje hne Reduk- 
tionen bei einem umbauten Raume von 23.17 n ohne den oberen des Turmes 
mit 13 Mk. für die Ausführung recht knapp bemessen. 
2. Preis. „Anastasia“, 
Der Entwurf geht ebenfalls von ein ganz symmetrischen Anlage richtiger 
Weise ab und zeigt einen reizvollen malerischen Aufbau in den Formen deutscher 
Reitaissance mit starker Anwendung von Sandsteinen. Haupteingang unter dem Turm 
am- Stephansplatze und Haupttreppe sind gut und stattlich, die sich anschliessende 
Diele,‚‘im Erdgeschoss hell und geräumig. Die Korridore sonst richtig breit bemessen 
und bis auf den Mittelkorridor im linken Seitenflügel gut beleuchtet. Die Lage und 
Art. der Kassenlokalitäten ist zu loben; die Klosettanlagen sind ausreichend in allen 
Geschossen vorhanden. Nebentreppe und die für die Bürgermeisterwohnung sind gut 
bemessen, doch trennt letztere bedauerlicherweise recht unpraktisch den Salon von 
den übrigen Wohnräumen der Bürgermeisterwohnung ab. Sehr gut ist die Anlage 
der Bürgermeisterei und des Magistratssitzungssaales im ersten Geschoss durch ge 
räumigen ‚Vorplatz und Diele gedacht. Gleichschön auch die Anordnung des Stadt- 
verordnetensaales im zweiten Obergeschoss, doch ist auch hier die Konstruktion 
eines Teiles der Korridorwand bedenklich zu nennen und ohne künstliche Mittel 
nicht ausführbar. Die Wohnung des Bürgermeist:rs ist, abgesehen von dem schon 
gerügten Fehler und unter der jerücksichtigung späterer Benutzung als Bureauräume, 
gut, auch die Benutzung der Nebentreppe als Küchentreppe nicht unzweckmäfsig, 
Bei der gewählten Hausteinarchitektur ist der Preis von kaum 14 M. pro cbm kaum 
noch zulässig, 
3. Preis. „‚Plattdütsch‘. 
Der Entwurf, in seinen Architekturformen sich an die Vorbilder eines derben 
norddeutschen Backsteinstils anschliessend, zeigt einen sehr einfachen schlichten 
Grundriss in Hufeisenform. Bei einem geschickten malerischen Aufbau der Baumassen 
nimmt er den Haupteingang unter dem kräftigen Turm vom Stephansplatz. An einen 
sehr breiten und hellen Korridor des Vorderhauses schliessen sich die schmaleren 
aber genügend breiten lichten Korridore der Seitenflügel an. Die Haupttreppe ist 
zu wenig tief, auch fehlt hier ein stattlicher Vorplatz; die Treppe der Bürgermeister- 
wohnung ist ungenügend breit, die Nebentreppe mit einem zweiten Eingang von der 
Wollmarktstrasse ist gut gelegen und ausreichend gross, Klosettanlagen sind in 
ausreichender Anzahl vorhanden. Die drei Kassen liegen praktisch in der Nähe des 
Haupteingangs, die Polizei- Verwaltung geschlossen im linken Seitenflügel. 
Im ersten Geschoss liegen die Räume für die B rgermeisterei gut, die 
Magistrats- und Polizei- Registratur würde bequemer durch einen Umtausch in ihrer 
Lage für die Verwaltung sein, dagegen ist dem Raum für das Gewerbegericht eine 
zu bevorzugte Lage angewiesen. Derselbe würde schicklicher von der Nebentreppe 
aus zugänglich gemacht werden. Im zweiten Obergeschoss zeigt der Stadtverordneten- 
Sitzungssaal eine zu langgestreckte Form, ist sonst aber im Aeusseren architektonisch 
gut zum Ausdruck gebracht. In der Wohnung des Bürgermeisters ist die Trennung 
vom Saale und Speisezimmer von den übrigen Wohnräumen zu tadeln, abgesehen 
davon, dass die Entfernung des, ersteren von der Küche zu gross ist, auch dieser die 
wünschenswerte Nebentreppe fehlt. Die geforderten Comptoirräume liegen richtig an 
der Hospitalstrasse, ebenso ist die Anlage eines Ratskellers mit dem Zugang hier 
von der Ecke am Markt praktisch, Durch die vorgeschlagenen Reduktionen würde 
sich der umbaute Raum auf 23000 cbm rot. reduzieren lassen und damit der Kubik- 
meter sich auf 14,35 M. berechnen, was noch als zulässig vom Preisgericht erachtet 
worden ist,*) 
Bauausführung. 
Der Entwurf ,, AZ Backsteinformat‘‘, 1. Preis, ist mit einigen Abänderungen 
für die Ausführung bestimmt. Die Ausführung geschieht durch die Herren Zaar & 
Vahl in Berlin. Mit dem Bau soll am 1. April 1899 begonnen werden. 
*) Wegen Platzmangel kann leider die Besprechung der übrigen Projekte nicht gegeben 
werden, 
 
	        

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