Volltext: Die Härte der Weltenliebe

Gönnen Sie mir die Rast der Straße. 
Mein junger Freund, der Assessor, wird doch sicher mit Ihnen 
in geeignete Lokale gegangen sein. 
Hat er Ihnen gesagt. 
Selbstverständlich. Wir haben vor einander keine Geheimnisse. 
Er hat Ihnen gesagt 
Wovon sollen wir Männer denn sprechen. Halt. Laufen Sie 
mir doch nicht fort. Dumme Gans. Ich habe immer Pech. 
Halt. 
Verzeihung 
Wie kann man so blind draufloßlassen. Hoffentlich ist mir 
nichts aus der Mappe gefallen. Sie sind es, Fräulein Richter. 
Herr Justizrat. 
Donnerwetter, sind Sie schön geworden. Vor ein paar Monaten 
waren Sie noch so ein kleines miekriges Ding. 
Verzeihung, Herr Justizrat. 
Bleiben Sie doch einen Moment. Hat der gute Doktor diese 
Wunderkur bei Ihnen vorgenommen. 
Gönnen Sie mir die Hast der Straße. 
Sie drücken sich noch immer so romantisch aus. Nichts für 
ungut. Sie können mir übrigens gratulieren. Erraten Sie 
nichts mit Ihrer großen Phantasie. Der Doktor hat sich 
mit meiner Irma verlobt. 
Ich wünsche Ihnen Allen Glück. Leben Sie wohl. 
Sie sind sehr schön geworden. Leider kann ich Sie wegen der 
unangenehmen Sache nicht wieder auf mein Büro nehmen. 
Aber wenn Sie sonst mal Zeit haben, und ein junges 
Mädchen hat immer Zeit, ich höre Sie sehr gern sprechen. 
Herr Justizrat, würden Sie mir einen Prozeß führen. 
Mit Vergnügen. Rufen Sie mich einmal zu einer Verabredung 
an. 
Vielleicht werde ich kommen müssen. 
Also das ist das Ende. 
Ich bin unschuldig, Herr Justizrat. 
Können Sie es beweisen. 
Ich muß fort. Von der Erde fort in die Welt. 
Aber vorher besuchen Sie mich noch einmal. Laufen Sie doch 
nicht so. Merkwürdiges Mädel.
	        

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