seine Möbel un—⸗
terbringen kann,
daß nicht hier
eine Türenbeklei—
dung, dort ein
halbes Fenster zu⸗
gedeckt wird. Die
Anordnung der
Fenster, Türen
und Ofen ist da—
her sehr wesent⸗
lich und unbe—
dingt in Betracht
zu ziehen. FSür
eine Wand mit
zwei Betten sind
bekanntlich 3m
erforderlich. Der
Vorplatz soll hell
sein, Glasscheiben
in den Türen zum
Zwecke der Be—
lichtung und klei⸗
nere Winkel sind
Notbehelfe, die
meist auf einen
ichlechten Grund⸗
riß zurückzufüh—
ren sind. Wie
oft werden diese
Gesichtspunkte
nicht beachtet und
es stellen sich erst
beim Bewohnen
die Nachteile her—
aus. Außer den
Zimmernu. Kam—⸗
mern im Dach—
stock soll noch
ein geräumiger
Trockenplatz vor⸗
handen sein, um
Wäsche bei schlech⸗
tem Wetter auf—
hängen zu kön—
nen. Im Unter—⸗
geschoß muß na⸗
mentlich der Lage
und dem Aufbau
des Kellers Beachtung geschenkt werden, der eine tiefe, kühle
Cage, womöglich mit Naturboden, erfordert. — Die höhe der
Zimmer soll mindestens 2,50 m betragen und bei einem Ein⸗
familenhaus nicht über 2,5 —3 m hinaufgehen, da dadurch die
Räume an Gemütlichkeit verlieren und auch mehr Brenn⸗
materialien aufgewendet werden müssen. Bei den Gelassen
im Keller und im Dachstock genügt eine lichte Höhe von
2,3 m. — Die AÄrchitektur sei einfach und würdig und
bringe die innere Zweckbestimmung im Außern zum Aus—
druck. Die verwendeten Materialien und die Ausstattund
X⸗
eien durchaus
zediegen. Von
größter Wichtig⸗
zeit sind die erste⸗
ten. Es kann
ederzeit nach⸗
gewiesen werden,
ob ein guter Be⸗
on, ein guter
Mörtel bei dem
dausbau verwen⸗
det wurde. Sehr
vesentlich ist auch
die Konstruktion
der Zwischendek⸗
ken, wobei bei
Zinfamilienhäu—
ern holzdecken
n Betracht kom⸗
nen. Diese dür⸗
sen nicht federn
ind zu sehr schall⸗
durchlässig sein,
welche Eigen⸗
chaften auf zu
zileine Balkenab⸗
nessungen zurück⸗
jufuhren sind.
Wesentlich sind
auch die Mate—
rialien in der
Decke selbst. Wur⸗
den hiezu nicht
olche genommen,
die eine Ein—⸗
chleppung bezw.
zZegünstigung des
haus schwamms
zewährleisten?
dachzusehen sind
die Fenster, die
Hfen, die Aborte,
die Wasserab⸗ u.
zuleitungen. Bei
etzteren ist ins⸗
desondere darauf
zu sehen, ob eine
Aufsteigung von
Grubengasen ver⸗
sindert werden kann und ob eine gute Abstellvorrichtung
sorhanden ist. Es ist selbstverständlich nicht möglich, auf
ille Einzelheiten einzugehen. Jedenfalls sollen nicht nur
zie ästhetischen Gesichtspunkte, ein hübsches Außeres, eine
herlochende Innenausstattung, die den Käufer oft be—
techen, ausschließlich beim Kaufe in Betracht gezogen
verden, sondern auch die praktischen und konstruktiven
ind vor allem die hygienischen, da sonst die nachträglichen
lufwendungen für Änderungen und Kusbesserungen nicht
inheträchtliche Kosten verursachen können.
—
Schmiedeisernes Grabkreuz.
Aischees Die Klischees der meisten in „Bauplatz und Werkstatt“ bis jetzt erschienenen Abbildungen werden —
8 kurze Seit gegen eine Leihgebühr von M. 3.— für das Stück ausgeliehen, es ist also gleichgültig,
welche Große *e Abbildungen zeigen. Die näheren Bedingungen sind von der Beratungsstelle bei Bezug zu erfahren.
ie Leresim für das Baugewerbe erteilt den Angehörigen sämtl. Zweige des Baugewerbes sowie Staats-Die
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brworni Schriftleiter paul Sch mohl, Direktor d. Kgl. Baugewernschule, Vorst. d. Beratungsstelle f. d. Baugewerbe; Druck u. Verlag von
Tarl Grüninger, beide in Stuttgart. — Sür d. Bezieher d. Gewerbeblattes a. Württemb. unentgelti. Im Buchhandel in Halbjahrsh. M.Z3.— jährl.