„alte
zuropäischer Stahlbaupreis 1989:
Stuttgarter Architekturstudent
ausgezeichnet
Mit dem Europäischen Stahlbaupreis 1989 ist für die Bundesrepublik Deutschland
jer Stuttgarter Architekturstudent Knut Göppert ausgezeichnet worden. Der von
jer Europäischen Konvention für Stahlbau erstmalig vergebene Preis wurde dem
Stuttgarter Nachwuchsarchitekten für seinen Entwurf einer Servicestation für ein
Zeisebusunternehmen zuerkannt. Für die am Institut für Entwerfen und Konstruieren
inter Betreuung von Prof. Dr. techn. h.c. Kurt Ackermann und seiner Mitarbeiter
Jockers und Furche entstandene Arbeit bescheinigte ihm die Jury ein „klar geglieder-
es System einer freigespannten leichten Halle, sorgfältige Ausbildung konstruktiver
details und Trennung des Haupttragsystems von den raumabschließenden Wandele-
nenten“. Göppert, der bereits im Vorjahr eine Prämie beim Förderpreis des
Jeutschen Stahlbaus für sich verbuchen konnte, nahm die Auszeichnung kürzlich
Nährend des internationalen Symposiums „Bauen mit Stahl — Der Weq nach vorne“
n Stratford-upon-Avon entgegen.
Prof. Runge ?
aroßen Senat sowie als Vorstands-
nitglied unserer Professorenschaft
nd der Stuttgarter Hochschulver-
‚andsgruppe. Die Schaffung des in
er gesamten Bundesrepublik
)eutschland einzigartigen Studien-
jangs „Technisch orientierter
J)iplom-Kaufmann“ ist mit sein Ver-
‘ienst. Er hat bis zum Schluß den
‚ontakt zu „seiner“ Universität ge-
alten und war beispielsweise ein
2gelmäßiger Besucher unserer
{ochschulabende. Mit Harry Runge
‚aben wir einen Grandseigneur der
ılten Schule und einen liebenswer-
en Kollegen verloren.
Udo Kornblum
Am 11. Sep-
ember 1989
‚erstarb in
„indenberg im
Allgäu der
Jniversitäts-
vrofessor für
/olkswirt-
schaftslehre
ınd Finanz-
wissenschaft
‚R. Dr. rer. pol. Harry Runge. 1914
n Riga geboren, studierte Harry
Aunge von 1932-1935 an der
Deutschen Hochschule seiner Hei-
matstadt und an der Johann Wolf-
Jang Goethe-Universität Frankfurt
Main Nationalökonomie. 1935
schloß er sein Studium mit dem
Grad eines Diplom-Volkswirts ab,
1938 promovierte er in Franktfurt/
Main und war anschließend am
Deutschen Institut für Wirtschafts-
orschung in Berlin tätig. Von
1946—1948 war Harry Runge wis-
senschaftlicher Assistent an der TH
München und wechselte dann in die
Privatwirtschaft. 1962 habilitierte er
sich als erster Volkswirt an der da-
maligen TH Stuttgart bei seinem
daltischen Landsmann, dem un-
ängst verstorbenen Ordinarius für
/olkswirtschaftslehre und Soziolo-
gie Prof. Dr. Erik v. Sivers, mit einer
Arbeit über „Die Lehre von der
Grenzproduktivität in ihrer Bedeu-
(ung für die wirtschaftliche Theorie
und Praxis“, 1968 wurde Harry
Aunge außerplanmäßiger Profes-
sor und 1972 Wissenschaftlicher
3at und Professor an der jetzigen
Jniversität Stuttgart. Mit Ablauf des
Sommersemesters 1979 trat er in
den Ruhestand, war aber anschlie-
3end noch einige Semester bei uns
als Lehrer und Prüfer tätig.
Das besondere Interesse Harry
Runges in Lehre und Forschung
Jalt der Finanzwirtschaft. Hier hat
ar auch noch in den letzten Jahren
wissenschaftlich gearbeitet, wie
insbesondere sein 1986 erschiene-
nes letztes Buch „Haushaltsfinan-
zierung durch Notendruck“ doku-
nentiert. Harry Runge war darüber
ınaus viele Jahre engagiert in der
Selbstverwaltung tätig, u.a. als Ge-
schäftsführender Direktor des Insti-
uts für Sozialforschung, als Vorsit-
'jender der Studienkommission
Wirtschaftswissenschaften, als
ainer der Professorenvertreter im
Prof. Wertz t|
Mitten heraus
auS Leben
Jnd Arbeit ist
am 20. Okto-
er 1989 im
Alter von 64
jahren Pro-
€essor Elmar
Wertz in Stutt-
zart gestor-
ven. Studen-
an und Kollegen der Fakultät für
‚rchitektur und Stadtplanung hat-
an sich schweren Herzens damit
gefunden, daß er im kommenden
ahr emeritiert würde; doch dieser
‚Ötzliche Tod traf alle unvorbe-
xitet.
'Imar Wertz verband bei jeder Tä-
Jkeit Begeisterungsfähigkeit mit
‚orgfalt, Fleiß und Ideenreichtum.
’eit 1966 war er Assistent, dann ab
974 Professor am Institut für Land-
Chaftsplanung, aber gleichzeitig
‚uch Berater der Studenten in Stu-
jenfragen sowie Vorsitzender der
‚ıundesweiten Dekanekonferenz in
‚ginem Fach. Elmar Wertz war täti-
er Europäer — nach Belgien,
rankreich und England orientiert.
‚0 war er seit 1965 laufend Lehrbe-
‚uftragter an der Ecole des Beaux
ts in Lüttich und Charge des
‘ours (außerplanmäßiger Profes-
ar) an der Universität Louvain-la-
ljeüve in Belgien und Planer und
etreuer des Auslandsstudiums der
tuttgarter Architekturstudenten.
ür sein besonderes Engagement
uf diesem Gebiet hatte das franzö-
ısche Erziehungsministerium Pro-
assor Wertz mit dem Titel „officier
Stuttgarter Uni-Kurier
Jezember 1988
rotessor Dr. Arndt Simon, seit 1974
Direktor des Max-Pianck-Instituts für
+estkörperforschung in Stuttgart und
lonorarprofessor an der Fakultät 3
'Chemie), und Professor Dr. Martin Jan-
zen, seit 1987 Ordinarius an der Univer-
zität Bonn, sind unter den elf Preisträ-
Jern im Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Pro-
yramm der Deutschen Forschungsge-
neinschaft (DFG) für 1990. Die For-
schergruppe hat in den letzten 15 Jah-
en aufsehenerregende und weltweit
anerkannte wissenschaftliche Beiträge
zur anorganischen Festkörperchemie
und zur röntgenographischen Struktur-
aufklärung chemischer Verbindungen
geleistet. Simon und Jansen verfolgen
ähnliche Ziele, und zwar die Erfor-
schung der intrinsischen Zusammen-
1änge zwischen Struktur, Bindung und
zZigenschaften fester Stoffe ausgehend
:on Synthesen neuer Verbindungen auf
ıöchstem Niveau. Ziel des Leibniz-Pro-
ıramms ist es, die Arbeitsbedingungen
ıerausragender Wissenschaftler zu ver-
jessern. Mit dem Förderpreis wird den
Vissenschaftlern innerhalb von fünf
lahren für Forschungszwecke bis zu
Irei Millionen Mark zur Verfügung ge-
stellt.
Jrofessor Dr. Eberhard Umbach vom
"eilinstitut 4 des Physikalischen Instituts
1er Universität Stuttgart hat den mit
5000 Mark dotierten Gaede-Preis
989 erhalten. Die höchste nationale
\uszeichnung auf dem Gebiet der
ärenz- und Oberflächenforschung ist
Jmbach für seine grundlegenden Arbei-
an zur Entwicklung des Verständnisses
ind der praktischen Anwendung von
Jhotoinduzierten Elektronenspektrosko-
yien von Oberflächen und Adsorptions-
schichten zuerkannt worden.
Auszeichnungen,
Ehrungen ...
Professor Dr.-
Ing. Herbert
Uetz, bis 1984
stellvertretender
Direktor der
Staatlichen Ma-
‚erialprüfungs-
anstalt (MPA)
der Universität
Stuttgart, ist für
seine hervorra-
jenden Leistungen bei der Entwicklung,
Anwendung und Verbreitung tribologi-
iıcher Erkenntnisse mit dem goldenen
Georg-Vogelpohl-Ehrenzeichen“
ıusgezeichnet worden. Die Ehrung
vurde dem Stuttgarter Wissenschaftler
ınläßlich der Jahrestagung der Gesell-
‚chaft für Tribologie verliehen. Der Be-
Jriff Tribologie umfaßt die Erforschung
nd Technologie von Reibungs- und
J/erschleißminderung sowie der Verbes-
serung der Betriebssicherheit und
Nutzungsdauer von Maschinen und
Anlagen.
Jen diesjähri-
Jen „Solar-
preis der
Deutschen
Sektion der In
lernationalen
Gesellschaft
tür Sonnen-
anergie
ISES)“ hat
Professor Dr.
Verner H. Bloss, Direktor des Instituts
ür Physikalische Elektronik der Uni-
ersität Stuttgart und Sprecher des
'orstands und Leiter des Geschäftsbe-
aichs 1 des Zentrums für Sonnenener-
‚je- und Wasserstoff-Forschung in
;tuttgart und Ulm, erhalten. Mit der Aus:
eichnung werden die Verdienste des
Vissenschaftlers um die Förderung der
Solarenergie, im besonderen um die
intwicklung von Dünnschichtsolarzei-
en und die Weiterentwicklung der Tech-
uk photovoltaischer Kraftwerke, die
nftig eine große Bedeutung bei der
inergieversorgung erhalten können,
‚ewürdigt. Das von Bloss geleitete
dochschul-Institut arbeitet seit der Ölkri-
je 1972 intensiv an der Entwicklung von
Iünnschichtsolarzellen für den terrestri-
:chen Einsatz. Das von dem Forscher
nitbegründete Solarforschungszentrum
‚etreibt seit Juli eine photovoltaische
”estanlage auf der Schwäbischen Alb.
'rofessor Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Fritz
eonhardt, emeritierter Ordinarius der
‚niversität Stuttgart, hat am 17. Oktober
en Albert-Cacuot-Preis 1989 vom
'erband für das französische Bauwe-
en erhalten. Damit wird Leonhardt, der
rste Preisträger der neugeschaffenen
«uszeichnung, für seine außergewöhn-
chen Beiträge auf dem Sektor des
zauwesens geehrt.
Impressum
Herausgeber: Universität Stuttgart
Redaktion: Referat für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der Universität
Stuttgart. Ursula Zitzler, M. A. (ver-
antwortlich), Rainer Lang, Christa
Feifel. Anschrift: Universität Stutt-
gart, Referat für Presse- und Offent-
lichkeitsarbeit, Keplerstraße 7, 7000
Stuttgart 1, Tel. 0711/121-2297,
121-2176 oder 121-2155, Telefax
121-2271. Anzeigenverwaltung:
Anzeigenagentur Alpha, Bürstädter
Str. 48, 6840 Lampertheim 1. Druck:
E. Kurz & Co. GmbH, Stuttgart. Auf-
lage: 12000.
jans l’ordre des palmes academi-
:‚ues“ ausgezeichnet. Überall, wo
‚r zwischen Studenten und Hoch-
Chulitehrern mit rheinischem Hu-
1or, Skepsis und Kenntnisreichtum
ıewirkt hat, wird eine Lücke blei-
‚en. Wir werden noch lange um ihn
auerm. Horst Küsaen
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