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Hievon sind jedoch in Abzug zu bringen aus dem angeführten
Grunde:
18 Geschlechter 7 Arten,
So dass verbleiben:
120 Geschlechter 255 Arten.
C. Pflanzen finden sich in der
T. untern Süsswassermolasse . 5 Geschl. 5 Arten,
11. Meeresmolasse MA ” —
IIb. Brackwassermolasse .. . 9 5 Le
IIT. obern Süsswassermolasse . 68 s 100°
in der Molasse zusammen 82 Geschl. 116 Arten,
wovon jedoch abgehen
10 Geschlechter 7 Arten,
SO dass verbleiben:
72 Geschlechter 109 Arten.
Mit diesen Ziffern ist begreiflich nur der gegenwärtige Stand
der Aufsammlung und Untersuchung bezeichnet; sie lassen jedoch
jetzt schon einige Eigenthümlichkeiten der oberschwäbischen
Molasse gegenüber von andern gleichaltrigen Schichtencomplexen
erkennen, welche durch spätere Funde kaum wesentlich abgeändert
oder aufgehoben werden dürften.
Bevor wir jedoch auf diese Eigenthümlichkeiten näher eingehen,
müssen wir, wenn auch nur in den allgemeinen Umrissen,
ein Lebensbild der Fauna und Flora zu entwerfen versuchen,
wie es im württemb. Oberschwaben zur Molassezeit sich zu erkennen
gibt. Weitere Ausführungen, welche die gesammte
Molasseformation in sich aufnehmen, werden gegeben besonders
von Frass (Vor der Sündfluth S. 356, 3638, 371 etc.).
Die verschiedenen Abtheilungen der Molasse bieten, wie überall,
So auch bei uns ein unter sich recht gut übereinstimmendes
Bild ihrer Organismen im Grossen und Ganzen dar und können
dieselben als eine Gesammtheit aufgefasst werden. Die Differenzen
sind vorzüglich durch den verschiedenen Aufenthalts-Ort
bedingt. Es ist wohl selbstverständlich, dass im Meerwasser
Thiere lebten, die im Süsswasser oder Brackwasser oder auf dem