Title:
Das K. Württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart
Creator:
Württemberg. Landesgewerbeamt Gaupp, Robert Gärttner, Oskar von Dolmetsch, Heinrich Knoblauch, August Petzendorfer, Ludwig
Shelfmark:
1Aa 147
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1484296054802/144/
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Abteilung für Feldbereinigung mit den Zeichenräumen der Kulturingenieure 
und Revisionsgeometer, die dem K. Ministerium des Kirchen- und Schul 
wesens unterstellte K. Kommission für die gewerblichen Fortbildungsschulen, 
die sowohl für den Kanzleidienst als für das Publikum bestimmte Bibliothek 
der K. Zentralstelle für die Landwirtschaft und endlich die beiden Redaktionen 
des »Gewerbeblatts aus Württemberg« und des »Württemb. Wochenblatts für 
die Landwirtschaft« untergebracht sind. Für die genannten drei Kollegien 
sind zwei gemeinschaftliche Sitzungssäle, ein grosser und ein kleinerer, vor 
handen. 
Die Reihenfolge der nach aussen gelegenen Zimmer ist nur durch den 
Eingang von dem westlichen Kuppelbau her unterbrochen. 
Dieser Zugang auf grosser Wendeltreppe, sowie der schöne durch Ober 
licht erhellte Flauptaufgang im grossen Treppenhaus sind die beiden direkten 
Verbindungen mit den Strassen. Ausserdem gehen im Innern des Gebäudes 
* noch drei Wendeltreppen durch sämtliche Stockwerke, für den Dienst be 
stimmt. Alle Gelasse sind durch entsprechend hohe Fenster, teils nach den 
drei Strassen, teils nach den inneren Lichthöfen gelegen, gut erhellt, die 
Korridore teilweise durch Oberlichter. Die Beheizung und nächtliche Be 
leuchtung erfolgt durch die Zentralanlagen des Gebäudes. 
Ein um den ganzen Lichthof herumführender Gang gewährt einen 
prächtigen Blick in den letzteren hinab. 
Trotz der grossen Zahl der Arbeitszimmer werden solche alle schon 
mit dem Einzug besetzt werden. Das bisher -vorhandene Mobiliar wird 
zum grösseren Teil in den Neubau übergeführt. 
5. Das dritte Obergeschoss. In diesem befindet sich, abgesehen 
von Dachräumen, welche in der Lindenstrasse wegen geringer Höhe nicht 
benutzbar sind, nur die oberhalb der Bibliothek gelegene grosse Sammlung 
der Gipsabgüsse, welche von dem Haupttreppenhaus aus auf einer zwei 
läufigen Treppe zu erreichen ist. Dieselbe kann übrigens für die Besucher 
des Museums auch durch die Benützung der nördlichen Wendeltreppe von 
dem Textilsaal aus zugänglich gemacht werden. Der Lastenaufzug geht bis 
in dieses Stockwerk. Der Hauptsaal ist dreischiftig und wird an seinen 
beiden Enden durch prächtige runde Säle in den beiden Kuppelbauten der 
Kanzleistrasse flankiert. Mittels zweier Brücken durch das Treppenhaus ist 
derselbe mit zwei demselben Zweck gewidmeten Sälen über der König-Karl- 
Halle, welche seitlich gutes Licht erhalten, verbunden. Am Ende dieser Säle 
befindet sich je ein Kustoszimmer. 
Die Art der Einrichtung dieser Sammlung war ganz wesentlich durch 
die Architektur bedingt. Im mittleren Schiff, woselbst die drei Oberlicht 
schächte der Bibliothek gelegen sind, galt es, diese zu maskieren und doch 
für die Reinigung der Gläser zugänglich zu erhalten. Es wurde dies erreicht 
durch Einsäumung der Oberlichtsschächte mit Pultschränkchen und darüber 
befindlichen Klappen, welche zugleich geeignet sind, kleinere und feinere
        

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