Volltext: Für Bauplatz und Werkstatt / Mitteilungen der Kgl. Württemberg. Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1910, Bd. 5, Heft 1/12)

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— — 
J. Stock. 
IV. Stoch. 
Die Hauptpfosten sind in Vierkanteisen mit 18 mmm 
gedacht; die Streben in Flacheisen mit 18/16 mm; die 
Füllpfosten in solchen mit 12/14 mm, und zwar soll bei 
den beiden letzten Teilen die breitere Seite in der Ansichts⸗ 
fläche erscheinen. Die Verzierungen der 5 Felder werden 
am besten in Rundeisen von 10 mm ausgeführt. Der 
handgriff ist in Cisen gedacht (Geländereisen), derselbe 
wird am Ende mehrmals gebogen und allmählich zugespitzt. 
Um das Albrutschen der 
Kinder zu verhüten, kön⸗ 
nen die Hauptpfosten nicht 
mit versenkten, sondern mit 
sichtbaren Nieten an den 
Geländereisen befestigt wer⸗ 
den. Holz eignet sich für 
den Handgriff nicht, da es 
bald zugrunde gehen 
würde. Sämtliche Pfosten 
—RBio 
Ur. 139 beiderseits gefaßt. 
Die einzelnen Konstruktions⸗ 
teile verniete man mit 
Würfel- oder halbkugel—⸗ 
nieten, wodurch die Ver—⸗ 
bindungen auch dekorativ 
RV 
werden. Die Einführung 
der Streben in die steiner⸗ 
nen Trittstufen wird durch 
ellipsenförmigzugeschnittene 
Cisenbleche (3 mmn) zuge— 
deckt. Selbstverständlich ist 
das Geländermotiv auch für 
andere Treppen verwend⸗ 
bar. Die Zeichnung, die 
von der Beratungsstelle 
entworfen wurde, ist im 
Maßstab 1: 10 unserer 
Vorlagensammlung einver⸗ 
leiht worden und kKann 
Erdgeschoß. 
gegen CEinsendung von 40 Pfg. von uns bezogen werden 
Private ausgenommen). 
F, Im Verlag von Dr. Ma 
Bücherbesprechung. — 
or einiger Zeit als 34. Band der Bibliothek der gesamten 
Technik: Technische Anstriche, eine praktische Erläuterung 
iller Anstrichtechniken, von Hugo hillig (mit 15 Abbil- 
zungen im Texte). Preis geb. 3M. 80 Pfg. 
Die übersichtliche Einteilung 
des ganzen Stoffes und die 
kurze, klare Abhandlung der 
einzelnen Abschnitte unter 
PNRerzicht auf alles Über— 
lüssige, machen das Buch 
ür den Maler wie den 
Techniker und den Stu— 
zierenden gleich wertvoll und 
auch der Laie kann für den 
hausgebrauch manches ent⸗ 
nehmen. Zunächst bespricht 
der Verfasser eingehend die 
verschiedenen Arten der An— 
itriche, anschließend die ver— 
chiedenen Lakiertechniken. 
Das Kapitel über Anstriche 
ür besondere Zwecke, wie 
euerfeste, säurefeste, anti— 
eptische Anstriche usw., 
Anstriche auf Glas, Zink, 
zement und andere Unter⸗ 
zründe ist sehr ausgedehnt. 
Die Entfernung alter An—⸗ 
triche fehlt ebenfalls nicht. 
zum Schluß werden die 
Farbstoffe, die Bindemittel, 
owie die Vergoldung und 
Zronzierung einer ein—⸗ 
ehenden Betrachtung unter⸗ 
ogen. 
Der „Hohebühl“ in Scheer a. D. 
5
	        
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