Volltext : Mitteilungen der Geologischen Abteilung des Württembergischen Statistischen Landesamtes / hrsg. vom Württembergischen Statistischen Landesamt [Nr. 10. und Nr. 11] (10-11, 1928 [JVVNW 84. 1928])

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nur 15 m; auf dem südlich hieran anschließenden Blatt Donaueschingen
vollends mag die Mächtigkeit etwa 2,5 m betragen. So wäre der rasche
Wechsel zu dem geringen Maß von 6—8 m im Schwenninger Bohrloch
angesichts der Nähe des kristallinen Schwarzwald-Kerns schon verständlich;
 immerhin erscheinen die Aufzeichnungen des Bohrmeisters
doch zu wenig zuverlässig, um eine solche Folgerung über jeden Zweifel
hinaus sicherzustellen,
Über Mächtigkeit und Beschaffenheit des Kon glomerates
läßt sich gleichfalls leider aus den Bohrproben gar nichts aussagen;
ob. die zahlreichen Gneisstückchen, welche eine Löffelprobe aus
240 m enthält, dem EcKg’schen Konglomerat entstammen, erscheint
doch zweifelhaft, eher möchte man bereits an den anstehenden G ne isuntergrund
 denken, da jegliches Quarzgeröllfehlt. In
diesem Fall wären nur 10 m Konglomerat vorhanden; aber auch diese
Zahl hätte durchaus nichts Unwahrscheinliches, da auf Blatt Villingen
für EcK’sches + Hauptkonglomerat, die dort unmittelbar aufeinander
 folgen, 12 m angegeben werden; auf Blatt Donaueschingen
mögen es etwa 2 m Konglomerat sein.
Die Löffelproben aus 248,7 m zeigen grobe Stücke von Gneis,
dernurausdemanstehendenGneisuntergrundstammen
kann; die folgenden san digen Proben (s. o.) könnten freilich den
Verdacht erregen, ob nicht infolge einer Störung ein zweites
Mal Buntsandstein aufgeschlossen sei; die Beschaffenheit der Proben
läßt eineinwandfreies Urteil nicht zu, erst bei 273,4 m liegt
wieder unzweifelhafter Gneisuntergrund. Sehr wesentlich ist jene
Entscheidung nicht; indessen sollte man annehmen, daß eine Störung,
 wenn wirklich vorhanden, doch auch zu Tage irgendwie sichtbar
 sein müßte, und der Geologischen Spezialaufnahme kaum 'entgangen
 sein würde, zumal die Sprunghöhe immerhin etwa 25 m betragen
 müßte.
Zusammenfassend kann die Mächtigkeit des Buntsandsteins
 auf etwa 40 m angegeben werden, wovon 3 m auf das Röth,
7 m auf Plattensandstein und ca. 10 m auf den Karneolhorizont entfallen;
 auf den Rest — knapp 20 m — kommen höchstens 8 m geröllfreie,
 hellfarbige, glitzernde Sandsteine, das übrige ist Konglomerat,
innerhalb dessen eine Trennung nicht möglich und auch für diesen
Fall nicht wesentlich ist.
Da bei spätestens 248,7 m, wahrscheinlicher schon bei 240 m der
Gneis ansteht, so ist kein Platz für Rotlie gendes, das demnach
 in der Schwenninger Bohrung fehlt, es sei denn, daß man geneigt
            
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