Title:
Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen
Shelfmark:
XIX/1085.4-6,1909
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1499766280559_1909/325/
zu erstellen, welche so manche Annehmlichkeiten für die 
Bewohner haben, kommt hier immer mehr zur Geltung. 
Es ist dies in vielen Beziehungen wertvoll und es werden 
dadurch die großen Mietshäuser immer mehr entbehrlich. 
Hofwerkmeister Haußer hier hat diesen Grundsatz schon 
seit einer Beihe von Jahren in die Tat umgesetzt, indem 
derselbe an der Bismarckstraße verschiedene hübsche 
Einfamilienhäuser erstellt hat, die besonders gerne von 
Offizieren gemietet werden. Nun hat in neuester Zeit 
Architekt Knecht ein Projekt 
ausgearbeitet für die Bebauung 
eines größeren Geländes auf der 
Südseite beim Salonwald. Das 
Baugelände umfaßt etwa 300 Ar, 
liegt gegen Norden durch den 
Wald geschützt und man hat von 
der Baustelle eine großartige Aus 
sicht auf die Alb und die Kems- 
talbahn. B ier sollen etwa 40 
Einfamilienhäuser erstellt werden. 
Die Gruppierung ist den neuesten 
Ansichten entsprechend gedacht 
und würde malerisch wirken. Da 
die Verbindung mit Stuttgart 
sehr günstig ist und mit der Zeit 
immer noch vorteilhafter sich ge 
stalten wird, auch die Entfernung 
vom Salon auf den Bahnhof im 
Verhältnis nicht so weit ist, so 
dürfte das Projekt wohl bald 
sich verwirklichen. Dabei ist 
noch zu bemerken, daß entlang 
der Hauptstraße kein durch 
gehender Verkehr sich bewegt und 
also die Villen dort ziemlich staub- 
Erdgesohoß-Örundriß des Entwurfs Maas 
Motto: „So“ 
frei bleiben. Für pensionierte Beamte, welche in guter 
Luft und möglichster Stille leben wollen, gibt es wohl 
kaum günstigere Gelegenheit als hier, zumal auch der 
Salonwald und die herrlichen Alleen für Spaziergänger 
wie geschaffen sind. Es können schon Einfamilien 
häuser mit kleinerem Garten zum Preis von 15000 M. 
erworben werden. Wir wünschen diesem zeitgemäßen 
Unternehmen besten Erfolg. ■ J. M. 
Köln. Oberbaurat Professor Gustav Halmhuber, 
seit 1906 Direktor der hiesigen 
Kunstgewerbe- und Handwerker 
schule, ist als etatsmäßiger Pro 
fessor für Ornamentik und Ent 
werfen an die Technische Hoch 
schule zu Hanno ver berufen w r orden. 
Frankfurt a. M. Ein Offi 
zier-Genesungsheim in Fal 
ken stein im Taunus ist nach 
dem Entwurf des Bauinspektors 
Weiß in Berlin durch die Firma 
Philipp Holzmann & Oo. in Frank 
furt a. M. erbaut und am 20. Au 
gust eingeweiht worden. Die 
Anstalt ist in der Art einer 
Landhausansiedlung angelegt. Um 
das Hauptgebäude gruppieren sich 
4 Wohnhäuser für 12 und 14 
Kurgäste, ein Beamtenhaus, sowie 
die villenartigen Wohngebäude 
für die Genesungsuchenden. In 
der Stilauffassung des Ganzen 
machen sich englische Einflüsse 
bemerkbar. 
Berlin. Die Einweihung der 
wiederhergestellten Garnison-
        

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