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BAUZEITUNG
Nr. 24
Wiesental ansässigen oder geborenen Architekten die dem
Freiburger Architektenverein angehörigen Mitglieder. Der
1. Preis wurde keinem Entwurf zuerkannt. Dagegen erhielten
für 2. Preise der aus Weil gebürtige, in Stuttgart
wohnende Architekt Heinrich Mehlin und die Karlsruher
Firma Curjel & Moser je 1400 M. zuerkannt. Den 3. Preis
erhielt Oberbaurat Billing-Karlsruhe. Drei weitere Entwürfe
der Architekten Wenner-Schopfheim, Barsch-Freiburg
und Wildmann und Hauber-Freiburg wurden vom
Preisgericht zum Ankauf empfohlen.
Schiffbarmachung des Rheins von Base! bis in
den Bodensee. Einen allgemeinen Wettbewerb schreiben
die drei Schiffahrtverbände Nordostschweizerischer Verband
für Schiffahrt Rhein-Bodensee in Goldach bei Rorschach,
Vereinigung zur Förderung der Schiffbarmachung
des Rheins bis zum Bodensee in Konstanz und der Verein
für die Schiffahrt auf dem Oberrhein in Basel mit
Frist bis zum 10. Dezember 1914 aus. Es sind 3 Preise
von 40000 M., 28000 M. und 20000 M. ausgesetzt. Plan
und Bedingungen für diesen Wettbewerb können unentgeltlich
vom Sekretariat der Vereinigung zur Förderung
der Schiffbarmachung des Rheins bis zum Bodensee in
Konstanz bezogen werden.
Kleine Mitteilungen
Stuttgart. Im Finanzausschuß der Zweiten Kammer
wurde der Stuttgarter Bahnhofumbau und der Pliensauübergang
erörtert. Der Ministerpräsident erklärte auf
Anfrage die Kosten für den Bahnhofumbau betragen
102000000 M., es sei also mit einer Ueberschreitung von
10% zu rechnen, wie früher ausgerechnet wurde. Das
neue Generaldirektionsgebäude werde am 1. Oktober 1914
bezogen und dann müssen für die alten bis dahin freiwerdenden
Gebäude und Gelände 5 Millionen von dem
Käufer, dem Fürsten von Donnersmark, an den Staat be-