Title:
Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen
Shelfmark:
XIX/1085,4-11,1914
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1499766280559_1914/245/
25. Juli 1914 
BAUZEITUNG 
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II. Preis 
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Kennwort: „Verlorene Jllusionen I“ 
Verfasser: Professor Martin Elsäßer-Stuttgart, techn. Durcharbeitung; Dyckerhoff <S Widmann A.-G., Stuttgart 
Eingegangen waren 45 Entwürfe. 
An Preisen wurden zuerkannt: 
Der I. Preis, 4000 Mk., Entwurf Nr. 35, Motto „Durch 
messer 49“, Verfasser Architekt F. E. Scholer und Prof. 
P. Bonatz, Stuttgart, 
der II. Preis, 2500 Mk., Entwurf Nr. 22, Motto „Ver 
lorene Illusionen“ Variante II, Verfasser Professor Martin 
Elsäßer, Stuttgart; technische Durcharbeitung: Dyckerhoff 
& Widmann A.-G., Stuttgart. 
Ein halber III. Preis, 800 Mk., Entwurf Nr. 10, Motto 
„Silhouette“, Verfasser Prof. Martin Elsäßer, Stuttgart; 
technische Durcharbeitung: Dyckerhoff & Widmann A.-G., 
Stuttgart, 
ein halber 111. Preis, 800 Mk., Entwurf Nr. 19, Motto 
„Horizontale“, Verfasser Reg.-Baumeister Theodor Hiller, 
Stuttgart-Göppingen und Reg.-Baumeister Walter Hauth, 
Stuttgart; Verfasser des Konstruktionsentwurfs: Breest 
& Cie., Berlin N., Eisenhoch- und Brückenbau, Bureau 
Stuttgart. 
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Zum Ankauf, 600 Mk., wurde empfohlen: Entwurf 
Nr. 34, Motto: „Zu Schwabens Ehr“, Verfasser Bauge 
schäft Heilmann & Littmann, O.m.b.H., München, Zweig 
niederlassung Stuttgart, in Verbindung mit Architekt Otto 
Baur aus Stuttgart, z. Zt. München. 
Ueber die ausgezeichneten Entwürfe wurden die nach 
folgenden Beurteilungen ausgestellt: 
I. Preis: Entwurf Nr. 35, Motto: „Durchmesser 49“. 
1. Allgemeine Situation. Der kreisrunde Grundriß 
hat den großen Vorzug, daß er verhältnismäßig wenig 
Areal vom Park der Villa Berg für sich in Anspruch 
nimmt. Die kleine Ueberschreitung der Grenzlinie B C 
dürfte kaum als Nachteil betrachtet werden. 
Die Hauptzugänge sind sehr gut verteilt. Ganz be 
sonders wertvoll ist die gleichwertige Behandlung der 
Eingänge vom Festplatz und vom Park her. 
Die mittlere Vertiefung in der Kuppelhalle wird in ge 
wissen Fällen ästhetisch gut zu verwenden sein. Die Ge-
        

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