Full text: Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1914)

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Nr. 33/38 
Wertung und Behandlung des Zementes und der mit ihm herge 
stellten Arbeiten gewidmet. 
Bauführung und Veranschlagen bei Ingenieurbauten. Ein 
Leitfaden für Studium und Praxis von Dr.-Ing. Hans Nitzsche. 
Gr. 8». 172 Seiten mit 24 Abbildungen im Text und 49 Abbildungen 
auf 8 Tafeln. Kart. 3.40 M. Verlag von H. A. Ludwig Degener, 
Leipzig. Zur Einführung in die Materie des Veranschlagens und 
der Kalkulation seiner Bauwerke dürfte wohl dem Tiefbautech 
niker, Architekten und Baumeister, wie Bauherrn kein besserer 
Aufschluß gebender Ratgeber dienen, als wie das vorliegende so 
eben erschienene Buch. An der Hand desselben kann man viele 
praktische Beispiele form- und sachgerecht durcharbeiten und be 
sonders auch in das wichtige Gebiet der Preisbildung des Unter- 
III. Preis Motto „Panorama“ 
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Verfasser: Architekten Oberbaurat Sclimohl und Baurat Stähelin-Stuttgart 
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wissenschaftlichen Vertiefung in Probleme, die vom Verfasser 
des soeben erschienenen Buches „Zement- und mörteltechnische 
Studien I“ in anerkannt mustergültiger Weise behandelt worden sind, 
Eine Reihe Arbeiten beschäftigt sich mit den Rohstoffen der 
Zementerzeugung. Bekanntlich hat Kühl den Schwerpunkt seiner 
bisherigen Forscherarbeit auf das ungeheur wichtige Gebiet der 
Raumbeständigkeit der Zemente gelegt. So finden wir hier seine 
seinerzeit lebhaft besprochenen Arbeiten über Kalk- und Qips- 
treiben, über die Kochprobe, über beschleunigte Raumbeständig- 
keitsproben, über den hydraulischen Modul und andere mehr. 
Ferner gehört die Schlackenfrage zu den Steckenpferden des 
Verfassers, der zu den besten Kennern des Eisenportlandzemen 
tes und der Hochofenschlacke zählt. Mit besonderer Liebe hat 
Kühl die Ofenüberwachung durch die Gasanalyse gepflegt. Die 
Zementindustrie dankt ihm manche Anregung auf diesem Sonder 
gebiete. Eine dritte Gruppe von Veröffentlichungen ist der Be- 
nehmers, die Kalkulation, eindringen. Dadurch, daß Unterlagen 
für Kosten der Baustoffe und Bauarbeiten in möglichster Reich 
haltigkeit gegeben sind, wird erreicht, daß man seine Entwürfe 
alsbald selbständig veranschlagen kann. Diesem Ziel hat der Ver 
fasser dadurch zugestrebt, als ausgearbeitete Vetanschlagungs- 
und Kalkulationsbeispiele aus fast allen Gebieten des Ingenieur 
baues aufgenommen worden sind. Der Behandlung des Stoffes 
„Veranschlagen“ ist, um eine in der Fachliteratur entsprechend 
vorhandene Lücke auszufüllen, ein Kapitel „Bauführung“ voran 
gestellt, denn beide Gebiete sind auch einander praktisch nahe 
verwandt. Dem Studierenden wie dem Praktiker wird hiermit eine 
ganz vortreffliche Grundlage zu weiterer selbständiger Arbeit auf 
dem wichtigsten Gebiete des Ingenieurbauwesens geboten — ein 
gut ausgestattetes, preiswertes Buch mit vielen schönen Abbildungen. 
Verantwortlich; Karl Schulet, Stuttgart, Richard Gebhardt, Stuttgart. 
Druck: Gustav Stümer in Waiblingen.
	        

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