Volltext: Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1915/16)

4 
BAUZEITUNO 
Nr. 1/6 
ein neues Vereinsjahr begonnen. Die Mitgliedsbeiträge 
für 1915 sind unter der Adresse: „Landeskassier Chr. 
Märkte, Stuttgart, Seyfferstr. 22“ einzusenden. Diejenigen 
Mitglieder, die den Mitgliedsbeitrag für das Jahr 1914 
noch nicht bezahlt haben, werden wiederholt aufgefordert, 
entweder ein begründetes Gesuch um Stundung ein 
zusenden, oder aber diesen längst verfallenen Beitrag 
zu bezahlen. 
Das Württbg. Gewerbeblatt, die Süddeutsche Bau 
zeitung und die Deutsche Bauzeitung erhalten für das 
Jahr 1915 nur diejenigen Mitglieder zugestellt (bekannt 
lich zu Vorzugspreisen), welche dieselben schriftlich beim 
Landeskassier bestellen, bzw. die Bestellung erneuern. 
fessor Dr. Ernst Harxe an der Techn. Hochschule über 
Bismarck 2 Vorträge. 
1 Karte für beide Vorträge gültig 30 Pf. 
In den Preisen ist die Kleiderablage inbegriffen. Karten 
für sämtliche Vorträge können bei unserem Landeskassier 
jederzeit abgeholt werden. Bei Zusendung durch die 
Post ist das Porto beizulegen. Märkle. 
Kleine Mitteilungen 
Stuttgart. Am 6. Januar verschied Prof. Scholter, 
Lehrer an der K. Baugewerkschule Stuttgart. Geboren 
Bahnhof 
Schelklingen 
Dienst 
wohngebäude 
für Unterbeamte 
£ra'yesc6os s. 
Entwurf und 
Bauleitung: 
Eisenbahnhochbau 
sektion Ulm 
Die seitherigen Abonnenten wollen also in ihrem eigenen 
Interesse eine solche Anmeldung nicht versäumen. 
Zu nachstehenden Vorträgen im Gustav Siegle-Haus 
erhalten unsere Mitglieder Karten zu Vorzugspreisen: 
I. Freitag, 29. Januar und 5. Februar abends 8 '/ 4 Uhr 
Direktor Dr. Eugen von Schneider, Vorstand des Geh. 
Haus- und Staatsarchivs über Bilder aus der württem- 
bergischen Geschichte 
1. von den Anfängen bis zur Bildung des Reichs 
fürstentums ; 
2. von der Bildung des Reichsfürstentums bis zum 
Eintritt in das neue Reich 2 Vorträge. 
1 Karte für beide Vorträge gültig 30 Pf. 
II. Freitag den 26. Februar 1915 abends 8 V 4 Uhr 
Stadtpfarrer Dr. David Koch Stuttgart, Herausgeber des 
christlichen Kunstblattes über 
Krieg und Volkskunst, mit Lichtbildern. 
1 Karte 20 Pf. 
III. Freitag, 5. und 12. März abends 8 1 / i Uhr Pro- 
12. Januar 1859 in Bern, verbrachte er seine Jugendzeit 
im großelterlichen Hause in Olten. Nach Besuch der 
Kantonschule in Aarau, wo er seine Maturitätsprüfung 
bestand, studierte er am Polytechnikum in Stuttgart und 
legte nach Beendigung das Regierungsbaumeister-Examen 
ab. Nach einer längeren Studienreise in Italien kam er 
auf das Büro von Prof. Neckelmann, wo er bis zur Voll 
endung des Landesgewerbemuseums tätig war. Von 1894 
bis 1896 war er als Professor an der Baugewerkschule 
in Karlsruhe. 1896 ließ er sich als Privatarchitekt in Stutt 
gart nieder und fand hier ein reiches Feld für seine 
künstlerische Begabung. Er führte hier eine Reihe von 
Villen aus und war daneben seit dem Jahre 1903 als 
Lehrer an der Baugewerkschule tätig. Seine Hauptarbeit 
war das Stuttgarter Krematorium. Wer den feinsinnigen 
Künstler und edeldenkenden Menschen gekannt hat, wird 
ihm ein ehrendes Andenken bewahren. rg. 
Verantwortlich: Karl Schüler, Stuttgart, Richard Gebhardt, Stuttgart. 
Druck: Gustav Stürner in Waiblingen.
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.