Volltext: Süd- und Mitteldeutsche Bauzeitung (1919/20)

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31. Januar 1919. 
BAUZEITUNG 
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Pfette 16/20 . 1.00 - 0,032 
Sparren 12/12 . 1,00 » 0,014 
0,046 cbm zu 50— Ji • 3,20 JC. 
Dachlattung 7,00 lfdm „ 0,10 , »0,70 * 
Dachdeckung, Biberschw. 1 qm „ 2,50 „ -- 2,50 „ 
6,40^1 
Befinden sich hinter dem Dach heizbare Räume, so- 
daft die Sparren gelattet und vergipst werden müssen, 
so käme noch ein Zuschlag hinzu von: 
Lattentäferung 1 qm 1,20 JL 
Ausstrich mit Lehm und Stroh 1 qm 0,30 
Gipsung samt Rohrung 1,20 JL 
2,70 JC 
Nach diesen Berechnungen würde das schöne alte, 
und Jahrhunderte bewährte Doppel-Biberschwanzdach 
noch um 5,10 bzw. 2,40 JC. der qm billiger zu stehen 
kommen. 
Ein Rasen mit einer Stärke von mindestens 25 cm 
läßt sich weder ausstechen noch befördern. Erfahrungs 
gemäß hat ein guter Rasen eine Stärke 10—15 cm. 
Guter Rasen, und solcher kann wohl nur in Betracht 
kommen, ist auf Baustellen sehr selten, und es müßte dieser 
draußen inj Felde einer Wiese entnommen werden. Aber 
hiebei ist zu bedenken, daß bei einer Rasenstärke von 
mindestens 25 cm der gute Humusboden mit entfernt und 
das betreffende Grundstück auf Jahre hinaus nicht ertrag 
fähig wäre. Ob gesundheitlich ein Rasendach wertvoller 
ist als z. B. ein Biberschwanzdach dürfte fraglich er 
scheinen; ebenso auch die Geeignetheit zur Aufbewahr 
ung von Lebensmitteln. 
Die auf die 6 cm starken Bohlen aufgelegte Dach 
pappe, würde in wenigen Jahren ersticken, und die Folge 
wäre Undichtheit und Schwammbildung; zudem ist gute 
Dachpappe z. Zt. nirgends erhältlich. 
Unter diesen Umständen ist es ratsam, bei unseren 
bewährten Dachdeckungen zu verbleiben und unsere 
Häuser nicht ihrer Krone, des Daches, zu berauben. 
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