Volltext : Süd- und Mitteldeutsche Bauzeitung (1919/20)

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BAUZEITUNQ

Nr.  14/15

Ad.  Brauch,  Mannheim,  M  4,  12.
Fr.  Decker,  Mühlburg,  Rheinstraße  47.
Erwin  Dold,  Mühlburg,  Rheinstraße  21.
Kurt  Doll,  Karlsruhe,  Herrenstraße  7.
Heinrich  Filsinger,  Tainbach,  Amt  Wiesloch.
Karl  Fischer,  Oetigheim  bei  Rastatt.
Heinrich  Frei,  Karlsruhe,  Gerwigstraße  22.
Karl  Greiner,  Wolterdingen,  Amt  Donaueschingen,
Arthur  Haas,  Triberg,  Gerwigstraße  43.
Karl  Hafner,  Offenburg,  Weingartenstraße  34.
Konrad  Hahn,  Engelswies,  Amt  Meßkirch.
Karl  Hielscher,  Donaueschingen,  Karlskrankenhausstr.  7.
Michael  Jockers,  Eckartsweier  bei  Kehl.
Eugen  Jösel,  Karlsruhe,  Schillerstraße  30.
Fridolin  Kaiser,  Anselfingen  bei  Engen.
Wilhelm  Kinzinger,  Mannheim.  Lindenhofstraße  64.
Hans  Krug,  Mannheim-Käfertal,  Aeußere  Querstraße  5.
Karl  Lutzweiler,  Wilferdingen,  Königsbacherstraße  17.
Leo  Martin,  Unterbaidingen,  Amt  Donaueschingen.
Johann  Merkle,  Donaueschingen,  Karlstraße  48.
Ludw.  Mohr,  Kürnbach,  Amt  Breiten.
Wilhelm  Muckenfuß,  Bretten,  Oartenstraße  9.
Otto  Pfisterer,  Karlsruhe-Daxlanden,  Pfalzstraße  22.
Eugen  Räuchle,  Söllingen  bei  Durlach.
Andreas  Reibold,  Langental,  Post  Hirschhorn.
Albert  Scheuerpflug,  Wertheim  (Bezirksbauinspektion).
Robert  Schwab,  Karlsruhe,  Kaiserallee  109.
Gustav  Schwarz,  Dietlingen  bei  Pforzheim.
Richard  Schwegler,  Karlsruhe,  Lessingstraße  53  111.
August  Simon,  Heidelberg-Handschuhsheim.
Georg  Sauer,  Heidelberg-Schlierbach,  Wolfsbrunnenweg.
Karl  Thomann,  Karlsruhe,  Lessingstraße  22.
P.  Wiedemann,  Weinheim  a.  d.  B.,  Nord!.  Elauptstr.  24.
Philipp  Zündorff,  Heidelberg,  Anlage  24.
Weiter  sind  jetzt  sämtliche  Kollegen  von  der  badischen
Staatseisenbahn,  soweit  sie  noch  nicht  Mitglieder  unseres
Vereins  sind,  demselben  beigetreten.  Es  sind  dies  die
Herren:
Hermann  Becker,  Oberbausekretär,  Karlsruhe.
Emil  Bizer,  Bausekretär,  Karlsruhe.
Karl  Brandmeier,  Bausekretär,  Karlsruhe.
Friedrich  Ehrmann,  Bausekretär,  Karlsruhe-Neureuth.
Adolf  Helff,  Oberbausekretär,  Karlsruhe.
Oskar  Hermanauz,  Bausekretär,  Karlsruhe.
Julius  Hollerbach,  Bausekretär,  Offenburg.
Philipp  Laubert,  Bausekretär,  Kehl.
Wilhelm  Meeß,  Oberbausekretär,  Karlsruhe.
Wilhelm  Müller,  Oberbausekretär,  Freiburg.
Fritz  Ruf,  Oberbausekretär,  Mannheim.
Franz  Scheubert,  Oberbausekretär,  Eberbach.
Karl  Schneckenburger,  Bausekretär,  Karlsruhe.
Fritz  Schnellbach,  Oberbausekretär,  Karlsruhe.
Daniel  Voßler,  Oberbausekretär,  Karlsruhe.
Wilhelm  Weber,  Bausekretär,  Basel.
Albert  Wehrie,  Oberbausekretär,  Karlsruhe.
Heinrich  Wild,  Bausekretär,  Karlsruhe.
Wir  heißen  die  Kollegen  herzlich  willkommen,
Bezirk  IV.  AmSamstag,den  13.März  1920,fand  inMannheim
  eine  gutbesuchte  Versammlung  statt,  welcher  einige
Vorstandsmitglieder  aus  Karlsruhe  beiwohnten.  Schriftführer ­
  Schucker  erstattete  Bericht  über  den  Stand  der
Verhandlungen  in  der  Organisations-  und  Tariffrage,  aus
welchem  zu  ersehen  ist,  daß  für  alle  Beamtenkategorien
Gewerkschaften  gegründet  werden  sollen,  und  für  alle
Beamte  im  Reich,  Gliedstaat,  Gemeinde  und  Privat  gleiche
Bewertung  und  gleiches  Einkommen  gefordert  werden.
Eine  rege  Aussprache  schloß  sich  den  Ausführungen  des
Referenten  an,  dem  auch  an  dieser  Stelle  der  Dank  der
Versammlung  ausgesprochen  sei.
Eine  kleinere  Anzahl  der  Mitglieder  besichtigte  am

Sonntag  den  14.  März  1920  nachmittags  die  Bauten  der
Siedelung  der  „Baugesellschaft  für  Kleinwohnungen“  und
der  Siedelung  „Reiherplatz“  der  Stadtgemeinde  Mannheim
in  Käferial.  Die  Bauten  erweckten  allseitiges  Interesse
und  versprechen,  gesunde  und  wohnliche  Heimstätten  für
zahlreiche  Familien  zu  werden.  Der  Schriftführer.

Bücher.
Lehrbuch  der  Elektrotechnik.  Herausgegeben  von
Karl  Esselborn,  in  2  Bänden  mit  zusammen  1664
Abbildungen.  Preis  beider  Bände  zus.  Mk.  60.—,  geb.
Mk.  72.—;  dazu  z.  Zt.  50%  Verleger-  und  ein  Sortimenter-Teuerungszuschlag. ­
  Verlag  von  Wilhelm  Engelmann
in  Leipzig.  1.  Aufl.  1920.
1.  Band:  Allgemeine  Elektrotechnik.  Elektrotechnische
Meßkunde.  Elektrotechnische  Maschinen  und  Signale.
Bearbeitet  von  K.  Fischer,  K.  Hohage  und  O.  W.  Meyer.
2.  Band;  Elektrische  Zentralen,  Hochspannungs-Anlagen
  und  Leitungsnetze.  Elektrotechnische  Antriebe.
Elektrotechnische  Beleuchtung.  Elektrotechnisches  Signalwesen. ­
  Telegraphie  und  Fernsprechwesen.  Drahtlose
Telegraphie.  Bearbeitet  von  K.  Fink,  F.  R.  Heintzenberg,
K.  Meller,  G.  W.  Meyer,  K.  Mühlbrett  und  O.  Schmidt.
In  die  Behandlung  dieses  immensen  Stoffes  der
Elektrotechnik  haben  sich  in  diesem  Lehrbuch  8  Autoren
geteilt.  In  9  Kapiteln  werden  Theorie  und  Praxis,  Konstruktion ­
  und  Erfahrung  teilweise  durch  schematische
Figuren,  die  das  Verständnis  erleichtern,  teilweise  durch
gute  Bilder  veranschaulicht.  Was  das  Studium  der  einzelnen ­
  Kapitel  angenehm  unterstützt,  ist  das  konsequente
Verweisen  in  den  späteren  §§  auf  den  bereits  in  früheren
§§  behandelten  Gegenstand,  so  z.  B.  wenn  es  sich  um
die  Berechnung  von  Spannung,  Stromstärke,  Frequenz,
Erwärmung,  Schlüpfung  usw.  handelt.  Es  werden  dabei
dem  Studierenden  frühere  Formeln  wieder  gegenwärtig,
Begriffe  gefestigter,  Rechnungen  geläufiger.  Auf  ein  Mißverständnis' ­
  dürfte  wohl  zurückzuführen  sein,  daß  in  Kapitel ­
  IV  bei  den  Dampfturbinen  S,  25  (2.  Bd.)  gesagt  ist:
„Da  der  Abdampf  mit  dem  Kühlwasser  im  Kondensator
nicht  in  Berührung  kommt,  so  ist  der  Kondensator  hier
völlig  ölfrei.“  Sehr  gut  ist  in  Kap.  IX  S.  512  die  Wellenbildung ­
  -  bei  der  Wellentelegraphie  durch  das
Beispiel  eines  ins  Wasser  getauchten  Korks  wiedergegeben, ­
  wodurch  Berg  und  Tal  einer  Welle  in  der  Weise
zustande  kommt,  daß  der  periodisch  ins  Wasser  gestoßene
Kork  das  verdrängte  Wasser  zur  Seite  schiebt,  dieses  das
benachbarte  in  die  Höhe  hebt,  weil  es  in  der  Tiefe  keinen
Platz  hat,  hierauf  der  durch  seine  Leichtigkeit  wieder  auftauchende ­
  Kork  Wasser  aus  der  Tiefe  ansaugt,  benachbartes ­
  mitreißt  und  so  Wellenberge  bildet,  während  in
nächster  Phase  das  gehobene  Wasser  zufolge  seiner
Schwere  in  die  Tiefe  sinken  will,  vermöge  der  Trägheit
unter  den  Wasserspiegel  gerät  und  so  ein  Wellental  erzeugt. ­
  —  Derlei  Vergleiche  sind  in  hohem  Maße  geeignet,
das  Verständnis  für  Wellenvorgänge  zu  erleichtern,  besonders ­
  in  der  Elektrotechnik,  die  aus  lauter  Wellen  geboren ­
  ist.  —  Das  Buch  wird  mit  Vergnügen  gelesen  werden, ­
  wenn  auch  manche  Zweige  darin  gar  keinen  Vertreter ­
  gefunden  haben,  so  z.  B.  die  Röntgentechnik,  die
Heiltechnik,  die  Bühnenbeleuchtung  u.  dgl.  Doch  muß
rühmend  anerkannt  werden,  daß  in  diesen  Bänden  mit
ca.  1670  Figuren  auf  1800  Seiten  schon  eine  ganz  gewaltige ­
  Stoffmenge  zur  Belehrung  in  der  modernsten
aller  Disziplinen  verarbeitet  wurde.  Das  Werk  ist  nicht
nur  ein  Lehrbuch  für  die  Studierenden  an  Techn.  Hochund
  Mittelschulen,  sondern  dient  auch  dem  praktischen
Elektrotechniker  als  Hand-  und  Nachschlagebuch.
Schleicher.

Verantwortlich:  Karl  Schüler.  Stuttgart.
Druck:  Gustav  Stürner  in  Waiblingen.
            
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