Volltext: Götterlehre oder mythologische Dichtungen

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nach <rincm schönen antiken geschnittenen Steine, 
eine Abbildnng des Merkur, der als der Gott 
der Wege de» Altar, worauf ei» antiker Meilen» 
zeiger steht, mit seinem Stabe berührt. Auf dem 
Aliare liegt ein Stab, znm Zeichen, daß die Rei 
senden dem Merkur, wenn sie die Reise vollbracht, 
ihre Wanderstäbe weihten.--7- Zum Zeichen der Sicher 
heit der Wege, windet sich der friedliche Dehlzweig 
um die Meilensäule. Merkur trägt auf dem Haupte 
den geflügelten Hut, und ist mit einem kurzen Man 
tel bekleidet. 
Merkur und Vesta waren beide die Menschen 
lehrende wohlthätige Wesen, und der Gesang ver 
eint ihr Lob. In allen Häusern und Pallästen der 
Götter und der Menschen hat Vesta ihren eigenen 
Sitz, und ihre alte Ehre; — der ersten und der 
letzten Vesta wird bei jedem Gastmahle süßer Wein 
mit Ehrfurcht ausgegossen. 
Der Sohn des Jupiter und der Maja, der Bo- 
te der Götter mit dem goldenen Stabe, der Geber 
vieles Guten, bewohnet mit der Vesta die Hauser 
der Sterblichen, und beide sind einander lieb, 
weil beide in schöner Uebereinstimmung, nützli 
che Künste lehren. 
Merkur- 
In diese leichte Götterbildung hüllte die Phan 
tasie der Alten die Begriffe von schneller Erfin-
	        
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