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P h a e t o n.
In ?frgr>pfcii, wo Jupiter mit der Io den Epa»
phuS erzeugte, hatte auch Klymtne de», Helios
od er dein Soiinctigotte den Phaeton gcbohre». Die»
seilt warf einst Epaphus vor, daß er kein Sohn der
tbZoniic sey, sondern daß seine Mutter sich dessen nur
fälschlich rühme. — Um auf die glänzendste Weise
diesen bittern Vorwurf zu wiedcrlegcn, begab sich
sphactou auf Anstifte» seiner Mutter, selber znm
Pallast des Sonnengottes, und ließ sich erst von
ihm beim Stnx zuschwörcn, daß er seine Bitte gewähren
wolle; dann bat er ihn, daß er nur einen
Tag den Sonnenwagen lenken dürfe.
Helios, der den Schwur nicht wiederrusen konnte
, mußte die unglückliche Bitte seinem Sohn gewähren;
der voller Muth den Wagen besteigend,
dir Sonncnpfcrde antrieb, welche bald ihren Führer
vermissend, aus dem Gleise wichen, zurrst dem'Himmcl
und dann der Erde zu nahe kamen, daß Berg
und Wald sich entzündete, und Quellen und Flüsse
versiegten; da flehte die Erde den Jupiter um Hülfe
an, welcher seine Bliöe auf den Phaeton schleuderte,
der in den Fluß TtidanuS stürzte, wo seine drei
Schwestern, di« Sonnentöchter oder HeliadkN,
Lampekia, Phactusa »nb Acgle ihn so lange beweinten,
bis sie in Pappclbäume verwandelt wurden
, und auch als solche »och Zähren vergossen, die
sich z» dem durchsichtigen DklNsttill in der Fluth