Volltext : Götterlehre oder mythologische Dichtungen

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brm  Sinnbilde  der  Fruchtbarkeit  der  auf  ihm  ruhenden
  Erdrnfläche,  abgebildet;  dann  hieß  er  Jupiter
Serapis,  oder  der  Aegyptische  Jupiter.  —  Wi«
'  Jugend  und  Schönheit  unmittelbar  oder  durch  Alter
und  Verwelken,  der  zerstörenden  Macht,  demBra
br  und  »er  Verwesung  zum  Raube  werden  ,  ist  in  bi*
schöne  Dichtung,  von  der  Entführung  Proserptnens
durch  den  Pluto,  eingehüllt.
Diese  Dichtung  ist  au-führlich  in  die  den  Erzäh«
klingen  von  der  Unterwelt  so  nah  verwandte  Götter»
geschichte  dcö  Ceres  eingewebt.  —  Proserpina,  di«
Tochter  der  Ceres  ward,  nachdem  sie  lange  verge»
brng  sich  gesträubt,  vom  Pluto  zur  Königin  der
Schatten  ans  seinen  Thron  erhoben.  —  Diese  Königin ­
  der  Unterwelt  hieß  beiden  Griechen  Persephone,
welcher  Nahme  selbst  schon  auf  Zerstörung  und  Der»
wesung  deutet.  —  in  dem  nnterirrdischen  Pallaste  st»
yen  nun,  in  melancholischer  Eintracht,  Pluto  und,
Proserpina  urbcncinander  auf  ihrem  düstern  Throne,
und  herrschen  übrr  dar  öde  Reich  der  Todten.  —-Der
  dreiköpfigte  Cerberus  wacht  am  Höllknthorc
und  auf  srincm  morschen  Kahne  fährt  Charon  die
Todten  über  den  Flnss,  den  keiner  je  znrnckschifft.—
Dir  nnterirrdischen  Gewässer,  welche  den  ErebuS
umgeben,  sind  schon  durch  ihre  Nahmen  furchtbar:
mit  den  Seufzern  der  Sterbenden  fließt  der  Acheron  ;
der  schwarze  Koeytus  mit  dem  Geheul  der  Klage
um  di«  Todten;  Phtriphlegeton  wälzt  sich  mitFlam»
            
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