Maulbronn, g. Anst.
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Hause sieht man ja noch die vermauerten (romanischen) Rundbögen und Ansähe
zu dem einst gegen die Dreifalkigkeikskapelle hinziehenden Thor. Neben dem inneren
Thor breiten sich auf dem Plan von Cikeaux die Stallungen (F) aus, welche in
Maulbronn such in dieser Gegend, bei der Schmiede und Wagnerei, sich befanden.
— Wandern mir zur Kirche (N),
so überrascht auch hier große Aehnlichkeit,
nur lagen bei Eiteaux die um den
Kreuzgang gruxxirten Klostrrgebäude
auf der andern Seite, der Südseite.
Von der Westfasfade der Kirche strecken
sich, wie in Maulbronn, lang hin die
Vorrathskeller und die Wohnungen
der Laienbrüder (6-), an die sich in
Eiteaux die Behausung für den Abt
und seine Gäste (II) anschloß; nun folgt,
wieder ganz wie in Maulbronn, die
Küche (st), daneben das Refektorium
(K) und die ins Dormitorium (M)
führende Treppe (L); weiter die Zellen
der Abschreiber (?) und die Bibliothek
darüber; — endlich, getrennt vom -— ^ —
übrigen Kloster, das Krankenhaus (?.), /S y.
in Rstaulbronn gewöhnlich das Pfründ- Oberer Theil den Ulvsterbrninieno, srülier vor der Obrrsmiei.
Haus genannt (Kach ski?!- »VN Prof. Cour. Dollingrr.)
Entstehungszeiten.
Nachfolgend geben wir die durch Urkunden oder Inschriften (dann mit einem *
bezeichnet) festgestellten Bauten und Kunstwerke des Klosters:
Um 1147 Anfang des Baues der Abtei.
1178 Einweihung der Kirche.
Um 1201* Bau des Kellers und des Laienrefektoriums.
Um 1300* Bau des Weststügels des Kreuzgangs.
Vor 1328 Kapelle am Thor.
Um 1361 führt Abt Johann vvir Rotweil (f 1377) eine Ringmauer um das
Kloster.
Vor 1377 * meißelt derselbe seinen Namen in eines der romanischen Fenster
der Bruderhalle.
Nach 1384 Umbau des Abtshauses und Haus des Verwalters.
1422* Sühnkreuz am alten Knittlingrr Weg.
1424* Wölbung des Hauptschiffes und der Seitenschiffe der Kirche, Anbau
der zehn Kapellen, Dachreiter, Gemälde des Meisters Ulrich.
1430 Pfründhaus.