Ettenkirch.,
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W. an Weingarten, wobei 2 meißenautiche und ein hHerrjdgaftlidhes Lehen
gezählt merden !).
Wirgetswiejen, W., 12E. In W. (Werginzwifun) hat 1255
Werner Önifting von Raderad) Zehntrechte, Die Bauern von W. (1274
Wergenwije, 1519 Wergikmifen) merden int Yahı 1274 hei der Ordnung
für den Wald Schmwaderloch erwähnt. 1519 wird ein weikenauifder Hoi
genannt, zu dem auch ein Weingarten gehört. 1580 gehen zwei Güter
von Walddburg au Weißenau ”).
Billisbad, O., 7 E. (1515 Zylispadh). Zu BZ. in der Landbogtei
wird 1515 ein Hof von Kl. Kreuzlingen ermöhnt.
Ahgegangen: Unzenmeiler (Flurlarte 77, 30 im Ugenweiler),
zwifcdhen Bibruc und LenpfriedZweiler. In U. (Ancinmwilar) Kauft Klofter
Weikenau ınır 1200 Grundbefig von dem Ritter Bernger von Danket3:
meiler, weiteren im Jahr 1218 von dem Freien Yertold von Appenmeiler,
1276 ging alle8 an Salent, da8 im Yahı 1320 52 Sauchert in
A. mit 3 Belgen — gegen Taldorf, Bibruk und Lempfried&weiler —
befißt. 1530 wird ermühnt, dak zwei Höfe zu Babenweiler und zu U,
die mit Ücern und Wiefen untereinander liegen, zufanımengezvgen mb
zu einent Hof gemacht find. Auch KM. Weingarten hatte int 13. Iahıd.
zim Gut von Eppo (von Schmategg) 3. 1265, 1280 Ortsadel, +
Egenhaus, 1246 Egenenhufje (S. 709). Um 1200 erhält aug
Weißenau ein Gut von dem Ritter Bertold von Schnegenhaufen (Cahırbus,
1335 zem Mbaenbufe), Scheint in Laufenen aufgegangen zu fein *).
, Die der Fläche nad) größte, an Filialorten (28) zweitgrößte, mit
ihrer Einwohnerzahl aber erft an 9. Stelle erfheinende Gemeinde liegi
auf dem rechten Ufer der Schuwffen, teil? im al teil® auf fanft anjteigenden
Hängen und Halden. Die Bevbllerungsziffer HL im Steigen.
Durchweg herridt die LandmirtfhHaft al Ermerbözmweig vor. Die
Mimatijchen wie die Bodenverhältniije geftatten den AUnban aller Frucht
gattungen und Futterarten. Begünftigt und in großem Umfang betrieben
Hit der Anbau von Getreide und Objtbhäumen. In guten Iadhrgängen
merden bedeutende Mengen von Frucht, fowie von Tafel» und Moftobfi
nah auswärtz verkauft; felbit in Fehljahren reicht die Ernte nod) regel
ntäßig zur Dedung des eigenen Bedarf8 auß. Die Weinberge find Teil
mehreren Kahrzehnten ausgehauen, auch die Hopfenanlagen gehen, weil
e8 an Arbeitsträften fehlt, der Boden zu fhwer ift und die Preife meift
zu nieder {tehen, andauernd zurück, Nach der Berufszählung vom 12. Juni
1907 gab e8 damals unter 166 landwirtfHaftlihen Betrieben 58 Oöfe
mit 10—920 ha und 19 Höfe mit je über 20 ha, Bauerngüter, die feil
utehr al8 100 SYahren fig in einer Familie forterben, find nicht felten.
€. ijt, wie Obereifenbach und Oberteuringen, eine Gemeinde, der das
großbäuerlidhe Element den Stempel aufdrüct.
, Die Schweine und Rindviehzucht {pielt eine Hervorragende Rolle;
hr Lehhorn befaßt ji ein Bauer auch mit der Schafzucht, Die Yufzuchi
1) Wirt. Urk, 10, 213. St, Weingarten 93, 97.
2) Wirt, Urk. 5, 181; 7, 9331; St. Weißenau 368, 224.
8) 3. ©. O.%. 29, 22, 51, 54; N. F. 25, 579. Karlsruhe, Beraitt
6532; Salem Ausland 360. Wirt. Urk. 4, S. X; 7, 413.
4) Wirt. Urk. 4, 121. 3. SG. OD.NRNH. 29, 55.