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Geschäfts⸗ und Wohnhaus in Aalen. Architekten: Hummel & FSörstner, Stuttgart.
Form der Reklame. hier ist es nicht nötig, nach allerlei größere, vordere Teil ist als Warteraum ausgebildet mit
narktschreierischen, unfeinen Mitteln zu greifen, um die Sitbänken und einem runden Tischchen um den Mast—
Aufmerksamkeit der baum, der übrige Teil
Passanten auf das dient als verschließ—
Heschäft zu lenken. barer Geräteraum.
Warte—
häuschen.
Wie man die be—⸗
cheidene Aufgabe, ein
kleines Wartehaus
zu erstellen, mit ein⸗
fachen Mitteln doch
reizvoll lösen kann,
zeigt uns das Bei—
piel des nach dem
Entwurf von Keg.⸗
Baumeister E. Wag—
ner in Ostheim errich⸗
teten Straßenbahn⸗
wartehäuschens. Die
Dachdeckung besteht
aus roten Biber—
chwänzen. Eine hüb⸗
sche, kräftige Be—
malung des holz—
werks vervollständigt
die Wirkung. Der
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Stratenbahn-Wortehäuschen. Arch.: Req.⸗Baumeister E. Waaner. Stuttaart.
„Nacht ist es, nun re—
den lauter alle sprin—
genden Brunnen.“
Wer hätte nicht schon,
wenn er nachts durch
die stillen Straßen und
Plätze eines Städt—
chens ging, den Zau—
ber des rauschenden
Wassers empfunden,
und wer hätte nicht
seine Freude an den
silbernen Strahlen,
die er bei Tage aus
den Röhren springen
sieht. Die fließenden
Brunnen bildeten den
Stolz eines jeden
sStädtchens in alter
Zeit. Wenn sie auch
AN