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andeuten soll, welchen er diesen 125 „alten Schweflern“
gegeben hat.
Man darf darnach bei diesen Basaltbergen in der Mitte
unserer Alb nicht an Vulkane denken, wie unsere heutigen
sind, von denen die meisten seit Menschengedenken, jedenfaͤlls
seit Jahrtausenden rauchen und breunen und von Zeit zu
Zeit gewaltige Massen von Laven und Aschen auswerfen.
Vielmehr glaubt Branco an Vorgänge erinnern zu sollen,
wie sie heutzutage zwar sehr selten sich zeigen, aber doch
schon (in Asien) beobachtet worden sind, Vorgänge, wobei
jeweils nur ein einmaliger Ausbruch stattfindet und
mit dieser ersten zugleich alle weitere vulkanische Thätigkeit
erlischt. Es handelt sich dabei um eine plötzliche und
gewaltige Explosion, indem, vielleicht durch Gas—
blasen, die im heißen Erdinnern aufbrodeln, an irgend einer
Stelle der Erdrinde Massen dieses heißen Breies aus Tages⸗
licht befördert werden. Die Erdkrufte wird unter diesen Um—
ständen wie ein Brett von der Kugel eines Schusses durch⸗
löchert, die sämtlichen Gesteinsschichten, durch die der Schuß—
kanal führt, werden von der Explosion in Atome zerrissen
und als vulkanische „Asche“ in die Luft geschleudert. Die
Ausbruchstelle selbst aber zeigt nach der Katastrophe, wie
man das eben in Japan beobachtet hat, nicht etwa einen
Vulkanberg, der durch Aufschüttung der ausgeworfenen
Asche entstanden wäre, wie in der That auf diese Weise
fast alle unseregegenwärtigen Feuerberge ent—
stehen, vielmehr im Gegenteil ein Loch, durch welches
dann bis zu einer gewissen Höhe, aber kaum je bis zur
Oberfläche, der feurige Brei des Erdinnern (Lava, Basalt,
Phonolit oder Trachyt) heraufdringt, während die ausge⸗
worfene Asche weithin über die Gegend gestreut wird und
diese als „Tuff“ bedeckt. Nach und nach“ erkaltet die Lava
in der Röhre, diese mit ihrer eigenen Masse verstopfend,
das Loch füllt sich mit Wasser und bildet einen See oder,
wie man es in der Eifel heißt, ein „Maar“, eine Bezeich—
nung, die eben von dort aus längst auch auf den einen
und andern einstigen Kratersee übergetragen wurde, den der
mittlere Teil unserer Schwabenalb uns aufbewahrt hat. Am
bekanntesten unter diesen und auch für das Auge eines