Full text : Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1896 - 1897 (1896)

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1.  Allgemeiner  Stuclienplan  für  Maschineningenieure,
a.  Für  Abiturienten  württembergischer  Realgymnasien  und
zehnklassiger  Realanstalten.
Die  mathematisch-naturwissenschaftliche  Vorprüfung  kann  nach
2  Semestern  abgelegt  werden.
Gesamtstudienzeit:  7  Semester.

Erstes  Jahr.
Differential-  und  Integralrechnung  II.  .  .
III.  .
Technische  Mechanik
Mechanische  Wärmetheorie
Aerostatik  und  Aerodynamik
Experimentalphysik
Allgemeine  Experimentalchemie  .  .  .  .
Schattenkonstruktionen  und  Perspektive
Maschinenzeichnen  ........
Empfohlen  werden  ferner:
Übungen  im  Laboratorium  für  allgemeine
Chemie,  6  Std.
Englische,  französische  und  italienische
Sprache  (auch  für  die  folgenden  Jahre).
Zweites  Jahr.
Technische  Mechanik  II
*  Praktische  Geometrie
Maschinenelemente
Hebezeuge
Wassermotoren
Maschinenkonstruktionen  (Wassermotoren)
Mechanische  Technologie  .  .  .  .  .  .
Eisenhüttenkunde
Encyklopädie  der  Ingenieurwissenschaft  .
Allgemeine  Volkswirtschaftslehre  .  .  .
Ausserdem  wird  empfohlen:
Mehlfabrikation  (im  Wechsel  mit  Papierfabrikation), ­
  3  Std.  im  Sommer.

Wöchentliche

Stundenzahl

im  Winter.

im  Sommer.

Vortrag.

Übungen. ­


Vortrag.

Übungen. ­


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*  Den  Studierenden  ist  durch  Teilnahme  an  der  grösseren  geodätischen  Exkursion
Gelegenheit  zur  selbständigen  Übung  in  geodätischen  Arbeiten  geboten.
**  Denjenigen  Studierenden,  welche  sich  eingehender  mit  Spinnerei,  Weberei,
Papierfabrikation  beschäftigen  wollen,  werden  neben  dieser  allgemeinen  Vorlesung ­
  die  Spezialvorträge  über  diese  Gegenstände  (vgl.  Seite  40)  empfohlen.

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Drittes  Jahr.
Dampfmaschinen
Maschinenkonstruktionen  (Wassermotoren)
„  (Dampfmaschinen)
Dampfkessel  (im  Wechsel  mit  Elastizitätslehre) ­

Steuerungen
Übungen  im  Ingenieur-Laboratorium  .  .
Pumpen
Werkzeugmaschinen
Baukonstruktionslehre
Kinematik
Arbeiterschutz
Allgemeine  Elektrotechnik
Elektrotechnische  Messkunde  I  .  .  .  .
Eechts-  und  Verwaltungskunde  .  .  .  .

Wöchentliche

Stundenzahl

im  Winter.

im  Sommer.

Vortrag.

Übungen. ­


Vortrag.

Übungen. ­


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Empfohlen  werden  ferner:
Spinnerei  (im  Wechsel  mit  Weberei),  3  Std.  im  Winter.
Mehlfabrikation  (im  Wechsel  mit  Papierfabrikation),  3  Std.  im  Sommer.
Brückenbau  (eiserne  Brücken),  5  Std.  im  Sommer.
Analytische  Theorie  der  Ingenieurkonstruktionen  (namentlich  für  solche
Maschineningenieure,  welche  sich  später  der  Konstruktion  und  dem
Bau  eiserner  Brücken  zuzuwenden  beabsichtigen).
Hygiene,  2  Std.  im  Winter.
Für  diejenigen,  welche  nach  Erstehung  der  ersten  Staatsprüfung  im
Maschineningenieurfache  oder  nach  Erwerbung  des  Diploms  als  Ingenieur
des  Maschinenwesens  noch  das  Diplom  als  Ingenieur  der  Elektrotechnik
erlangen  und  zu  diesem  Zwecke  die  in  den  §§  19,  20,  36  und  37  des
Diplomprüfungsstatuts  vorgesehene  Ergänzungsprüfung  in  Elektrotechnik ­
  ablegen  wollen,  tritt  zu  den  oben  aufgeführten  Fächern  hinzu:
Spezielle  Elektrotechnik.
            
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