Full text: Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1899-1900 (1899)

Übungen zur praktischen Geometrie. 
Im Sommer 21 Stunden. 
I, für Architekten 1 Nachmittag (4 Std.), für Maschinen- 
ingenieure 2 Nachmittage (8 Std.), 
Hilfslehrer Haller mit den Assistenten ...... und Kneher. 
I, für Bauingenieure 1 Nachmittag (4 Std). 
Professor Dr. Hammer mit dem Hilfslehrer und den Assistenten. 
Bedingung der Zulassung: Vorausgegangener Besuch 
des Vortrags I. nebst Übungen. 
II, für Bau-Ingenieure 5 Std.: 1 Nachmittag (4 Std.) für die 
Messungen und 1 Std. für die Berechnungen, 
Professor Dr. Hammer mit dem Hilfslehrer und den Assistenten. 
Bedingung der Zulassung: gleichzeitiger oder vorhergegangener 
Besuch des Vortrags IL. 
Den Abschluss der Übungen zur praktischen Geometrie bildet 
eine 14tägige geodätische Exkursion zu Anfang der Herbst- 
ferien, bei welcher die Studierenden noch mehr, als dies in den 
Übungen I. und II. möglich ist, selbständig mit den verschie- 
denen Messinstrumenten arbeiten. An dieser zunächst für Bau- 
Ingenieure bestimmten Exkursion können sich auch Studierende 
anderer Abteilungen, welche nur die Übungen I. besucht haben, 
beteiligen. 
Katastermessungen. 
Im Winter 4 Std. Vortrag und Übungen: Hilfslehrer Haller. 
Der Vortrag bezweckt, den Studierenden der Geodäsie und 
solchen Studierenden des Bauingenieurwesens, die später vorzugs- 
weise mit Vermessungsarbeiten zu thun haben, einen Überblick 
über das Katasterwesen der deutschen Staaten zu geben. 
Markscheidekunst. 
Im Sommer 1 Stunde Vortrag und 1 Stunde Übungen: Hilfslehrer Haller. 
Voraussetzung: Praktische Geometrie I. mit Übungen. 
  
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Ausgleichungsrechnung nach der Methode der kleinsten 
Quadrate, 
Im Winter 2 Stunden Vortrag, im Sommer 2 Stunden Übungen: 
Professor Dr. Hammer. 
Im Sommer Fortsetzung: Anwendung der Ausgleichung auf 
geodätische Aufgaben. 
Höhere Geodäsie. 
Im Winter 2 Stunden Vortrag: Professor Dr. Hammer. 
Abbildungen der Erdoberfläche auf die Ebene (Karten- 
projektionen) 
für kartographische und geodätische Zwecke. 
Professor Dr. Hammer. 
(Vortrag und Übungen werden 1900/1901 wiederkehren.) 
Barometrische Höhenmessung. 
Im Winter 1 Stunde Vortrag mit Übungen: Professor Dr. Hammer, 
Astronomische Zeit- und Ortsbestimmung. 
Im Winter 2 Stunden Vortrag mit Übungen, im Sommer 1 Stunde Übungen: 
Professor Dr. Hammer. 
Im Sommer wird besonders der Gebrauch der Reflexions- 
instrumente geübt werden. 
2, Naturwissenschaften. 
Zoologie. 
3 Stunden: Professor Dr. Klunzinger, 
Im Winter: Die wirbellosen Tiere, ihre Organisation, Onto- 
und Phylogenese (kurze Systematik), mit einer Einleitung über 
Gewebe- und Organlehre. 
Im Sommer: Rest der Wirbellosen. Die Wirbeltiere mit 
vergleichender Anatomie derselben, in Verbindung mit Demon- 
strationen im Naturalienkabinett und mit Exkursionen an Sonn- 
und Feiertagen. 
 
	        

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