Volltext: Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1906-1907 (1906)

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Anleitung  zu  zoologisch-wissenschaftlichen  Arbeiten.
Täglich  2  Stunden:  Professor  Dr.  Häcker.
Ornithologisclie  und  entomologische  Exkursionen.
Im  Sommer  wöchentlich  1—2  mal:  Professor  Dr.  Häcker.
Allgemeine  Hygiene,
für  Hörer  ans  allen  Abteilungen.
Im  Winter  I  Stunde:  Professor  Dr.  Häcker.
Yorträge  über  plastische  Anatomie
für  Architekten.
Im  Winter  nach  Yorabrednng:  Professor  Dr  Häcker.
Bakteriologie.
2  Stunden  Vortrag  mit  Übungen  und  Demonstrationen:  I.  Stadtarzt  Dr.  Gastpar.
Bakteriologischer  Kurs  für  Geübtere.
2  Stunden,  priv.:  I.  Stadtarzt  Dr.  Gastpar.
Arbeiten  im  bakteriologischen  Laboratorium.
Täglich,  priv.:  I.  Stadtarzt  Dr.  Gastpar.
Ausgewählte  Kapitel  aus  der  Hygiene.
Im  Winter  1  Stunde,  priv.:  I.  Stadtarzt  Dr.  Gastpar.
Behandelt  werden  u.  a.:  Abwasserbeseitigung,  Trinkwasserversorgung.
Hygiene  des  Auges
mit  besonderer  Berücksichtigung  der  für  Architekten  und
Beleuchtungstechniker  wichtigen  Kapitel.
Im  Winter  1  Stunde,  priv.:  Augenarzt  Professor  Dr.  Königshöfer.
Hygiene  des  Verkehrswesens
(besonders  Eisenbahnhygiene).
Im  Sommer  1  Stunde,  honorarfrei:  Privatdozent  prakt.  Arzt  Dr.  Bauer.
Gewerbehygiene.
Im  Winter  1—2  Stunden,  honorarfrei:  Privatdozent  prakt.  Arzt  Dr.  Bauer.

Erste  Hilfeleistung  bei  Unglücksfallen.
Im  Winter  1  Stunde:  prakt.  Arzt  Professor  Dr.  Alb.  Zeller.

Botanik.
4  Stunden:  Professor  Dr.  Pünfstück.
Im  Winter:  Allgemeine  Morphologie,  Anatomie  und  Physiologie.
Im  Sommer:  Spezielle  Morphologie  und  die  Grundzüge  der
Systematik.
Spezielle  Morphologie  und  Systematik  der  Kryptogamen.
Im  Winter  1  Stunde:  Professor  Dr.  Pünfstück.
Pharmazeutische  Botanik.
Im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Dr.  Fünfstück.
Erläuterung  der  arzneilich  wichtigeren  Pflanzenfamilien  und  der
häufigeren  Giftpflanzen.
Kenntnis  der  Morphologie  und  Anatomie  der  Pflanzen  wird  vorausgesetzt. ­

Botanische  Exkursionen.
Im  Sommer  3  Stunden:  Professor  Dr.  Fünfstück.
Die  Exkursionen  finden  in  der  Regel  an  Samstag-Nachmittagen  statt.
Botanisch-mikroskopische  Übungen.
An  2  Vormittagen  je  2  Stunden:  Professor  Dr.  Fünfstück.
Sie  schliessen  sich  eng  an  die  Vorlesungen  über  allgemeine  Botanik
an,  setzen  also  deren  vorhergehenden  Besuch  voraus.
Anleitung  zu  botanisch-wissenschaftliche«  Arbeiten.
Täglich:  Professor  Dr.  Fünfstück.
Pharmakognosie.
Im  Winter  2  Stunden:  Professor  Dr.  Fünfstück.
Zugrunde  liegt  das  Arzneibuch  für  das  Deutsche  Reich.
Pharmakognostische  Übungen.
Im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Dr.  Fünfstück.
Mikroskopische  Untersuchung  der  wichtigsten  Drogen,  ihrer  Verunreinigungen, ­
  Verfälschungen  und  Verwechslungen,  unter  besonderer
Berücksichtigung  des  gepulverten  Zustands.
Praktikum  für  technische  Mikroskopie.
3  Stunden:  Professor  Dr.  Fünfstück.
Unterweisung  im  Gebrauch  des  Mikroskops.  Die  wichtigsten  mikrochemischen ­
  Reaktionen  und  Färbungsmethoden.  Stärke,  Dextrin  und
verwandte  Präparate.  Mehl,  nebst  Demonstration  der  häufigsten  Verunreinigungen ­
  und  Verfälschungen.  Die  wichtigsten  Spinnfasern  und
Papier,  Pfeffer,  Zimmt,  Kakaopräparate,  Futtermehle,  Tabak  usw.
	        
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