Title:
Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1915-1916
Shelfmark:
UASt-DD1-054
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1530689129952_1915_1/7/
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Für Bewerber, die schon einmal in die hiesig*« Technische Hochschule 
aufgenommen waren und in diese wieder ein treten wollen, bctrigt die 
Aufnahmegebühr 5 A. 
Für die Teilnahme an den Vortrigen und Ölungen ist ein nach 
d*>r Zahl der wöchentlichen Stunden bemessenes, übrigens auf einen 
Mindestbetrag festgesetztes Unterrichtsgeld zu bezahlen. Ausserdem 
wird für Abnützung der Apparate und Instrumente, sowie für Material 
verbrauch U8W. in den Laboratorien und bei einzelnen Übungen ein 
angemessenes Ersatzgeld erhoben. Reichsauslttudischo Studierend«« 
nichtdnutscher Zunge und Vorbildung haben neben dom Unterrichtsgcld 
einen Somoeterbeitrag von 50 A< zur Deckung des allgemeinen Auf 
wands der Hochschule zu entrichten. 
Die festgesetzten Gebühren und der Mindostbotrag des Unterrichts 
golds sind beim Eintritt im voraus zu entrichten, oder es ist ein 
vorschriftsmflsitigea Nachlassgesnch einzureicheu. Eine Rückerstattung 
des bezahlten Unterrichts- und Ersatzgeldes sowie der entrichteten 
Honorare kann bei vorzeitigem oder unfreiwilligem Austritt nicht be 
ansprucht werden. 
Das Untcrrichtsgcld betrfigt ohne Unterscheidung zwischen Vor 
trägen und Übungen, ordentlichen und ausserordentlichen Studierenden: 
4 Jf. für die Wochenstundo im Winterhalbjahr, 
3 A . „ „ , Sommerhalbjahr. 
Abweichend hiervon sind zu entrichten: 
1. bei den chemischen Übungen: 
bis zu 12 Stunden (Halbpraktikum) . 40 A, 
Über 12 Stunden (Vollpraktikum) . 75 A\ 
2. hei den Anleitungen zu wissenschaftlichen Arbeiten in 
Zoologie, Botanik, Mineralogie und Geologie: 
für das halbtägige Praktikum . . . 20 *4!, 
, , ganztägige „ ... 40 .45; 
3. bei den Leibesübungen (Turnen) 1JL für die Semestorwochenstimdo. 
Der Mindestbetrag des Ünterrichtsgelds ist auf 100 .45 für das 
Winterhalbjahr und 80 .45 für das Sommerhalbjahr festgesetzt, in welche 
Summe das Honorar für Privatvorlesungen nicht eingerechnet wird. 
In Beziehung auf die Berechnung des Unterrichtsgelds ist weiter 
folgend« bestimmt: 
a) bei Vorträgen wird die volle programmissige Stundenzahl be 
rechnet, auch wenn nicht alle Stunden belegt worden sind; 
b) bei Übungen ist im allgemeinen die Zahl der belegten 
Wochenstunden massgebend; sind aber mehr als 4 Stunden in 
den Studienplan aufgenommen, so werden zum mindesten 4 Stunden 
angerechnet, sind 4 oder weniger als 4 Stunden vorgesehen, so 
muss nach dem Studienplan bezahlt werden, auch wenn eine 
geringere Stundenzahl belegt worden ist. 
Das Ersatzgeld beträgt für das Halbjahr: 
1. bei dem Besuch der Übungen zur praktischen Geometrie 
im Winterhalbjahr 4 Jf, für die 2stündige Übung, im Sommer 
für die 4- bzw. 5stündige Übung 8 .45, für die Übungen I und 
II der Bauingenieure zusammen 12 Jf; 
2. bei dem Besuch der physikalischen oder elektrotech 
nischen Übungen 1 Jf, für die Wochenstunde, im ganzen 
jedoch nicht unter 10 A\ 
3. bei dom Bosuoh der chemischen Laboratorien 
bis zu 12 Stunden (Halbpraktikum) 20 A, 
über 12 Stunden (Vollpraktikum) 30 A; 
4. bei dem Besuch der botanisch- oder zoologisch-mikrosko 
pischen Übungen 2 A für die Wochenstunde; 
5. bei dem Besuch der Anleitung: 
a) zu botanisch-wissenschaftlichen Arbeiten 
für das halbtägige Praktikum . . . 10 A., 
. . ganztägige . ... 20 A\ 
b) für das grosse zoologische Praktikum . 10 A.\ 
6. bei der Teilnahme an den Übungen in der Materialprü 
fungsanstalt und im Ingenieurlaboratorinm: 
für eine Wochenstunde h A, 
. das halbtägige Praktikum . . . 10 .45, 
. , ganztägige , ... 20 ^5; 
7. für die Teilnahme am Aktzeichnen und Modellieren je 2 A; 
8. , , , , Freihandzeichnen 1 A\ 
0. für die Benützung der photographischen Dunkelkammer und 
ihrer Einrichtung 2 A 
Für die mit »privatim * bezeichnten Vorträge und Übungen 
(vgl. unter O) wird das Honorar durch die Privatdozenten mit Geneh 
migung des Rektors festgesetzt und auf den Einschreiblisten veröffentlicht. 
Ferner wird jedem Studierenden eine Bibliothekgebühr von 2 J' 
50 ^ und eine Dienergebühr von 2 A für das Semester berechnet. 
Vor der Anweisung eines Arbeitsplatzes in den chemischen Labo 
ratorien sind 20 A als Sicherheit bei der Kasse zu hinterlegen; 
je am Schlüsse des Semesters wird darüber abgerechnet 
li) Für Hospitanten. 
Die Hospitanten haben als Unterrichtshonorar für ein Halbjahr 
zu entrichten:
        

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