Volltext: Programm der Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1920-1921 (1920)

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b) Fiir nicht reichsangehörige Deutsche (Ausländsdeutsche) — ins 
besondere für Deutsche aus Ländern, dio bis 1919 zuin Deutschen 
Krach oder zu der früheren Österreichisch-ungarischen Monarchie 
gehörten — werden, wenn sio als solche vermöge ihrer Ab 
stammung und fortdauernden Zugehörigkeit zum deutschen Volks 
stamm nach Vorlage entsprechender Ausweise (Gebürte- und 
Heimatschein, Schul- und Keife-, Führnngs- und konsularische 
Zeugnisse usw.) bei der Aufnahme in den Verband der Hoch- 
schulo anerkannt werden können, die Gebühren bis auf die für 
Reichsangehörige geltenden Betrüge herabgesetzt; auch kann 
ihnen der Verwaltungskostenbeitrag erlassen werden. 
c) Angehörige von Staaten mit einer für Deutschland ungünstigen 
Valuta haben die für Ausländer geltenden Gebühren und Unter 
richtegelder mit einem dem jeweiligen Stand der Valuta ent 
sprechenden Zuschlag zu entrichten. Dio näheren Bestimmungen 
hierüber können von der Kanzlei der Hochschule bezogen werden. 
I. Einschreibgebühr für Studierende. 
1. Erstmals auf die Technische Hochschule kora- 
mendo Studierende 15.« 
2. Studierende, die schon an anderen deutschen 
Technischen Hochschulen oder Universitäten 
eingeschrieben waren, sofern diese Hochschulen 
den früheren Studierenden der hiesigen Tech 
nischen Hochschule eine ähnliche Ermäßigung 
gewähren 10.Ä 
3. Studierende, dio schon früher an der hiesigen 
Technischen Hochschule aufgenommen waren bJl 
4. Sondergebühr bei verspäteter Anmeldung . . 5.« 
Anslinder 
30.« 
20.« 
1OJC 
10.« 
II. Unterrichtsgcld*). 
1. Für Vorlesungen und Übungen (einschließlich 
derjenigen der Privatdozenten) für die Semester 
wochenstunde 8 .« wie neben. 
Bei Vorträgen wird die volle programmäßige Stundenzahl be 
rechnet. 
•) Kriegsteilnehmer, die mindestens 4 Semester durch Kriegsdienst verloren 
haben, sind von der im Frühjahr 1020 eingelretonen Erhöhung des Unter- 
richtsgolda befreit und haben nur die im Winterhalbjahr 1!' 10/20 in Geltung 
gewesenen Sätze zu entrichten. 
11 
Reich«- 
dcul*cl»e 
120.« 
AuüUodcr 
96.« 
176.« 
Für die Erhebung des Unterrichtegelds von übungsstunden gilt 
folgendes: 
Bei Unterrichtsfächern mit 4 und weniger Wochenstunden ist 
die studienpinnmäßige Stundenzahl zu belegen, bei Fächern mit 
mehr als 4 Wochenstunden werden mindestens 4 Stunden ange 
rechnet, auch wenn weniger Stunden belegt werden. 
Abweichend hievon sind zu entrichten: 
2. Bei den chemischen Übungen einschließlich 
des Institutsnnteils bis zu 12 Wochenstunden 
(Halbprnktikum) 64.« 
über 12 Wochenstunden (Vollpraktikum)’. . 
Gasthörer haben das l^faehe der Sätze 
unter 2. zu entrichten. 
3. Hei den Anleitungen zu wissenschaftlichen 
Arbeiten in Zoologie, Botanik, Mineralogie 
und Geologie 
für da* halbtägige Praktikum .... 
für das ganztägige Praktikum .... 
4. Bei den Leibesübungen (Turnen) für die 
Wochenstunde 
Ein Semester kann nur dann als Studiensemester augerechnet 
werden, wenn mindestens 4 Vorlesungs- oder Übungsstunden belegt 
worden sind. Eine Rückerstattung der bezahlten Unterrichts- und 
sonstigen Gelder kann bei vorzeitigem oder unfreiwilligem Austritt 
nicht beansprucht werden. 
80 n ' bi ° 
2 JC wie neben 
III. Ersatzgelclcr. 
1. 
Übungen zur praktischen Geometrie für Bau 
Reich*- 
deuUcho 
Aualttnder 
ingenieure : 
a) zweistündige Übung im Winterhalbjahr . 
4.« 
8.« 
b) vier- b/.w. fünfstündige Übung im Sommer 
12.« 
20.« 
c) Übungen a) und b) zusammen ..... 
16.« 
25.« 
2. 
Physikalische oder elektrotechnische Übungen: 
für 1 Wochenstunde 
2 Jt 
3.« 
im ganzen jedoch nicht unter .... 
20.« 
30 Jl 
3. 
Praktikum bei den Chemischen Laboratorien: 
bis zu 12 Stunden (Halbpraktikum) . . 
2 bJl 
50.« 
über 12 Stunden (Vollpraktikuni) . . 
40 J( 
80.« 
4. 
Botanisch- oder zoologisch - mikroskopische 
Übungen: 
für 1 Wochenstunde 
2,50.« 
4.«
	        

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