Full text: Programm der Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1929/30 (1929)

  
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Die persönlichen Anmeldungen zur Aufnahme in die Hochschule 
werden entgegengenommen: 
für das Sommerhalbjahr vom 15. April an, 
für das Winterhalbjahr vom 21. Oktober an. 
Einschreibungen finden für das Sommerhalbjahr nach dem 11. Mai 
für das Winterhalbjahr nach dem 16. November micht. ach statt, wenn 
nicht triftige Gründe geltend gemacht werden können. 
Die Vorlesungen beginnen: 
im Sommerhalbjahr am 29. April, 
ım Winterhalbjahr am 28. Oktober. 
Ferien finden statt: 
zu Pfingsten... 0....0.00000000 0 vom 13. Mai bis 26. Mai 
(mit Rücksicht auf das Jubiläum finden in der Woche vor Pfingsten 
keine Vorlesungen statt) 
am Schlusse des Sommerhalbjahrs . vom 1. August bis 20. Okt. 
zu Weihnachten... 1.02... vom 18. Dez. bis 7. Januar 
und am Schlusse des Studienjahrs . vom 16. März bis zum Be- 
ginn des neuen Studienjahrs 
Vorlesungs- und übungsfrei bleiben die bürgerlichen Feiert 1 
18. Januar als Gedenktag der Gründung des Deutschen Reichen weder 
Bürgerliche Feiertage sind: Neujahrsfest, Erscheinungsfest, Karfreitag, 
Ostermontag, Himmelfahrtsfest, Pfi i 
tag, , Pfingstmontag, Fronleichnamstag, Pet 
Paul, Christfest und Stephanstag. ? mathe eter und 
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I. Aufnahmebestimmungen. 
1] Ye Fin tasfenden werden nach dem Grade ihrer Vorbildung als ordent- 
ıche oder außerordentliche Studierende aufgenommen. Zu einzelnen 
orlesungen werden auch Gasthörer zugelassen. 
Eine Aufnahmeprüfung findet nicht statt. 
Im einzelnen ist folgendes bestimmt: 
a) Für Studierende. 
Sr Studierende, auch die an der hiesigen Hochschule bereits ein- 
LM riebenen, haben sich zu Beginn jeden Semesters persönlich auf dem 
ekretarıat zur Aufnahme bzw. Wiederaufnahme anzumelden, und zwar 
regelmäßig am Anfang des Halbjahrs innerhalb der für die Ei 1 
EEE ne j alb der für die Einschreibungen 
Die Bedingungen für die Aufnahme sind: 
1. der Nachweis der erforderlichen Vorbildung, 
2. ein Zeugnis über sittlich gute Führung, 
3. in der Regel das zurückgelegte 18. Lebensjahr, 
4. bei Minder ährı en der al hwe d E will ng des esetzlichen 
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Der Nachweis der sittlich guten Führung (Ziff. 2) ist durch ein Zeugnis 
der zuletzt besuchten Lehranstalt oder, falls der Eintretende im unmittelbar 
vorhergehenden Halbjahr eine solche nicht besucht hat, durch ein Zeugnis 
der Polizeibehörde seines letzten Aufenthaltsortes zu erbringen. 
Die vorgelegten Zeugnisse und Urkunden verbleiben bis zum Abgang des 
Studierenden bei dem Rektorat. | 
Von der Aufnahme als Studierende sind ausgeschlossen: 
1. Personen, gegen deren sittliche Führung Bedenken bestehen; 
2. Angehörige einer anderen öffentlichen Bildungsanstalt; 
3. Personen, die im Hauptberuf erwerbstätig sind; 
4. im Dienst befindliche Reichs-, Staats- und Gemeindebeamte, Geistliche 
und Offiziere. 
Jeder Studierende hat in die Abteilung einzutreten, welche auf den Beruf 
vorbereitet, dem er sich widmen will. 
Zum Übertritt von einer Abteilung in die andere ist die schriftliche Ge- 
nehmigung des Rektors einzuholen. } 
Die Wahl der Vorträge steht den Studierenden frei; auch im Besuch der 
Übungen findet eine Beschränkung nur insoweit statt, als dies durch die 
Rücksicht auf die Erhaltung eines erfolgreichen Studiengangs geboten ist. 
Die Studierenden haben in jedem Halbjahr mindestens vier gebühren- 
pflichtige Vorlesungs- oder Übungsstunden zu belegen. 
Zur Aufrechterhaltung der Ordnung sind in den „Vorschriften für 
die Studierenden‘ besondere Bestimmungen getroffen. 
Über die Lebens- und Studienverhältnisse in den deutschen Hochschul- 
städten gibt der vom Wohnungsamt der deutschen Studentenschaft (Mün- 
ster, Universität) herausgegebene Hochschulführer eingehende Aus- 
kunft. Über die Stuttgarter Verhältnisse im besonderen siehe unter VIII. 
Ärztliche Untersuchung und Leibesübungen. 
Jeder neueintretende Studierende hat sich einer ärztlichen Untersuchung 
zu unterziehen. Den Studierenden, die sich der vorgeschriebenen Unter- 
suchung nicht unterziehen, werden bis zur Nachholung der Untersuchung 
die hinterlegten Ausweispapiere nicht ausgehändigt und die Ausweiskarte 
für das nächste Halbjahr nicht ausgestellt. 
Für die Durchführung der Untersuchung, die auf Kosten des Vereins 
Stuttgarter Studentenhilfe erfolgt, ist vom Rektorat folgende Regelung ge- 
troffen worden: 
 
	        

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