Full text: Technische Hochschule Stuttgart. Personal- und Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 1941 (1941)

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Da» Arbeile» in den flugtechnischen Fachgruppen kann den Studierenden 
der Luftfahrttechnik bis zu 3 Monaten auf die 2. Hälfte der praktischen 
Tätigkeit angerechnet werden. Eine 'Anrechnung der MUttärzeit oder eine» 
Teiles derselben aus die praktische Tätigkeit ist nicht möglich, auch dann 
nicht, wenn in dieser Zeit in Werkstätten oder technischen Betrieben ge 
arbeitet wurde. 
Rädere» über die Praxis ist durch den Praktikantenprofessor der Fakultät 
für Maschinenwesen (Prof. Dr. Heß) zu erfahren. Etwaige Anfragen 
sind unmittelbar an diesen zu richten. 
4. Vermessungswesen. Voraussetzung für die Zulassung zur Vorprüfung 
ist u. a. die Ableistung folgender Praxis: 
Von den Studierenden des Bermessungswesens ist eine praktische Tätig 
keit von mindestens 4 Monaten (zusammenhangend oder ausnahmsweise 
in 2 Abschnitten), während der Lemestcrferien bei einer Vermessung»- 
behördo oder bei einem im Deutschen',Reich geprüsie» Vermessungsingenieur 
abzuleisten. 
5. Zn den übrigen Fachrichtungen (Physik usw.) wird eine Praris bei der 
'Ausnahme und bei der Zulassung zur Prüfung nicht verlangt. 
IV. Gebühren 
l. Uuterrichtsgelder. 
a) Studierende. Die Kosten de» Studiums setzen sich ,ur das Semester zusammen 
auß der Einschreibgebühr (Neueintretende 25.— RM. von anderen Hochschulen 
Kommende 15.— RM und Miedereintrelenbe 10.— RM). einer allgemeinen 
Sludiengebühr (70. RM. und wenn die vorgeschriebene Zahl der Semester 
belegt ist. die Hälfte), der BorlesmigSgebühr (Unlerrichi-geld: 3. RM für die 
Semester»Wochenstunde) »ud der Sozialgebühr <25.— bis 30.— RM). Für 
Übungen s Benützung von Institutöeinrichtungen und für Sachverbrauch) sind 
Crsatzgelder zu enrrichlen. 
Die Gebührenordnung ist am Schwarzen Brett angeschlagen. 
I.) Gasthörer. Die Hörergrbühr beträgt, »nenn I oder 2 Wochrnflundc» t-elegi wer 
den, 4. RM und steigt bi» -IN. RM bei 12 Wochenstunde». Werden mehr 
alö 12 Wochcnstundcn belegt (besondere Genehmigung ist notwendig), ko ist 
die Sludiengebühr von 70. RM und eine einmalige Einschreibgebühr von 
lO.— RM zu entrichte». Näheres ,st auS den auf dein Gastbörerbelegzetrel ab. 
gedruckten Bestimmungen zu ersehen. 
c) Erlast. Bedürftigen und würdigen Studierenden tonnen die Unterrichlsgcldcr 
und Gebühren ganz oder teilweise erlassen werben. Die Bestimmungen sind am 
Schwarzen Brett angeschlagen. Gesuche sind zum sestgeseylen Termin bei der 
Hausverwaltung (Zimmer I I) abzugeben. 
2. Prükunqv. und Promotionsgebiibren. 
Die Prüsungs» und PromötionSgebühren betragen: 
1. Bei den Diplomprüfungen 
Vorprüfung *10 -8M 
Wiederholungsprüfung 20 RM 
b) Hauptprüsung 80 RM 
Wiederholungsprüfung 40 RM 
Die Prüfungsgebühren werden mit der Einreichung des Antrags aus Zulassung 
zur Prüfung fällig. Eine Zuruckerflatlung der Prüfungsgebühr sinder in keinem 
Falle starr. 
Bei Ablegung einer Prüfung (Vor» oder Hauptprüsung) in Teilprüsungen ist die 
volle Gebühr für die Prüfung (Vor» oder Hauptprüsung) bei der Meldung zur 
1. Tetlprüsung zu entrichten: für die tveileren Deilprüsungc» sind also Gebühren 
oder Zuschläge zu diesen nicht mehr zu erheben. 
Werden bei einer Teilprüsung ein oder mehrere Fächer nicht bestanden und diese 
bei der 2. Teilprüsung wiederholt, so ist bei der Meldung zur 2. Deilprnsnng die 
Gebühr für die Wiederholung der Prüfung ('/<, der vollen Gebühr) z» entrichten. 
Versagt der Prüfling in der 2. Teilprüftuig in einem andere», Fach, so ivird eine 
Gebübr für die Wiederholungsprüfung in dicke», Fache nich, fällig. Wird jedoch 
die Wiederholungsprüfung nicht bestanden, so ist für die mit ministerieller <ac. 
nehmigung abzulegende 2. Wiederholungsprüfung die Wiederhol,»,gögebühr er» 
neul zu zahlen. 
Für Wahlfächer werden Gebühren nicht erhoben. 
2. Bei der Doktorprüfung 200 RM 
Die Gebühren werden mit Einreichung des FulassungSantrageü fällig und find 
bei der Hochschulkasse einzuzahlen. Eine Stundung ist nicht möglich. 
Befreiung von der Entrichtung der Promolionsgcbühr kann nur in ganz beson 
deren Fällen mit „linisterieller Genehmigung erfolgen. 
Die Gebühr für die Wiederholung der Doktorprüfung beträgt 100 RM. 
3. Sonstige Gebühren. 
1. Die Mabngebühr für die Hochschulbücherei nach fruchtloser erster Mahnung 
und sonstige Mahngebühren (zur Hochschulkasse) betragen . . . I -Itt RM. 
2. Für die an die Studierenden abzugebenden Vordrucke (Aufnahmrforinnlare, 
Nachlaß» und Stipvndieiigesuche. Prttsungsforniulare usw.) wird in jedem Sc» 
niestcr von sämtlichen eingeschriebenen Studierenden ein Pauschbetrag von 
60 Psg. zu Gunsten der Hochschulkasse erhoben: für die übrigen Drucksache» 
iVorlesungsocrzeichnis. Belegbuch. Prüsungs» und Promolionsordnungen usw.) 
ist ei» mindestens die Selbstkosten deckender, vom Rektor jciveilö festgesetzter Be» 
trag neben dem Postgebührenersay an die Hochschulkasse zu entrichten.
	        

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