Volltext: Technische Hochschule Stuttgart. Personal- und Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 1941 (1941)

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3. Verkaufsraum Technische Hochschule. Seestr. 16. .Zimmer 19 
2m Verkaufsraum ist Gelegenheit geboten, Studienniatcrial «Schreib' 
waren. Zeichengeräle. Reißzeuge. Rechenschieber ukw.) zu verbilligten 
Preisen, jedoch nur zur eigenen Verwendung, zu kaufen. 
4. Abteilung Bücherverbilligung Seestr. 6/1, Zimmer 6 
Sie erseht den Betrag von 15°/« an Büchern sachlichen Inhalts an samt» 
liebe Kameraden gegen Vorlage der quittierten Barkauf-rechnung. Käme, 
raden. die in Förderung stebcn. erkalten außerdem durch die Abteilung 
Förderung den Betrag von weiteren 10°/« rückvergütet. Nähere Auskunft 
in den Sprechstunden der Abteilung Büchervermittlung. 
5. Studentischer Gesundheitsdienst 
Der studentische Gesundheitsdienst erstreckt sich aus die Studierenden der 
Technischen Hochschule, der Hochschule ftir Musik und der Akademie der 
bildenden Künste. 
Er gliedert sich in die Zweige: 
a) Pslichmmeriuchungen. 
b) Studentische Krankenversorgung. 
<*) Gesundheitsförderung. 
<l| Unfallversicherung. 
«•) Gesundheitspolittsche Arbeit. 
a) Pslichtuntrrsuchungen 
Sie bilden die Grundlage des studentischen Gesundheitsdienstes und zu« 
gleich die Vorausienung zur Zulassung zum Hochschulstudium. Sie da. 
ben die Aufgabe, den Gesunddeilszustand der Studierenden zu Beginn 
des Hochschulstudiums festzustellen. Erkrankte den gelundbeitlichen 
Selbsthilfceinrich,ungen der Studenienwerke zuzuführen, sowie den 
Grad der Tauglichkeit zur Ausübung des Hochschulsportes festzustellen. 
Sämtliche Studierenden haben sich ausnahmslos der Pflichtunler, 
suchung zu unterziehen. 
Ausländern ist die Teilnahme an den Pslichluntersuchungcn freigestellt. 
Sie sind jedoch nur dann davon befreit, wenn sie bei der Immatriku 
lation ein ärmliches Zeugnis vorlegen. Dieses ist aus einen, vorgcdruck- 
len Formular des Reichsstudemcnwerks auszustellen, welches beim Se« 
krctariat der Hochschule und beim Srudemenwerk erhältlich ist. 
Pslichtuntersuchungen werden vor oder 50 Beginn des ersten und fünf 
ten Semesters durchgeführt. 
!>) Studentische Krankenversorqung 
Sie ist eine Einrichtung studentischer Selbsthilfe. Jeder Studierende er 
wirbt mit der Immatrikulation zwangsläufig die Mitgliedschaft zur 
studentischen .Krankenoersorgung. S,e erstreckt sich aus alle vollimmatri« 
kulierten Studierenden einschließlich derjenigen, die sich zweck- Able« 
gung des Abschlußexamens bereits exmatrikuliert haben, bis zum end 
gültigen Verlassen der Hochschule. 
Bei Unterbrechung des Studiums leiste, die studentische Krankenver. 
sorgung für Krankheitsfälle, die während der Unterbrechungen ein« 
treten, keinen Ersah. 
Studenten, die wegen Hochschulwechsel- exmatrikuliert sind, zädlen noch 
zu der Hochschule des vergangenen Semesters. Sic genießen die Fericn« 
vergünstigungen der SKL. 
c) Grsundbeitosörderung 
Aufgabe derselben ist es. die verstcherungomäßig beschränkten Letstun« 
gen der studentischen Krankenversorgung in besonderen .KrankheilS- 
fällen zu ergänze». Sie ist abhängig vom Nachweis der persönlichen Be- 
dürstigkei, und der Förderung-würdigkeit des Erkrankten und kann da. 
bcr nur als Sinzelhilse gelten. Sie untcrstüht nur Studierende, die der 
Deutschen Srudcnrcnschasl angebören. Ausländer und Richtarier wer 
den von ihr nur beraten. 
«i) Studentische Unfallversicherung 
Sie ist eine Zwang-versicherung, der daher alle immatrikulierten Stu 
dierenden angehören. Hörern ist der Beitritt freigestellt. Der Versiehe» 
rungSschun beginnt mit dem Tag der Atuneldung zur Immatrikulation 
und endet mit der Exmatrikulation. Die Studierenden genießen Ber« 
sicherungsschuy bei solchen Unfällen, die sich während der wisscnschasl« 
lichen Ausbildung oder bei Ausübung ihrer Dienstpflichten erei.zncn. 
Unfallmeldungen sind unverzüglich an das örtliche Studcntenwcrk 
richten. Fonnulare hierzu liegen dor, aus. Bei Todesfällen ist so 
fort telegrafisch Anzeige bei der Versicherungsgesellschaft. Allianz 
und Stuttgarter Verein Bersicherung».A..G.. zu erstatten. 
e) Gesundheitopolitische Arbeit 
Sie dien« der gesundheitlichen Auslese des akademischen Nachwuchses. 
Auskunft in Fragen des studentischen Gesundheitsdienstes erteil« die 
Abteilung „Studentischer Gesundheitsdienst" wahrend der Sprechstun 
den. Seestr. 6,1. 
6. Zimmernachweis 
Für Wohnungssuchende Kameraden lieg, beim Studenrenwerk eine Zim« 
merliste auf. 
7. Stellenvermittlung 
Semesternebenarbeit sowie Fcrienbcschästigung weist die Abteilung ..Stel- 
lenvcrmittlung" nach. Antragsbogen sind während der Sprechstunden. 
Seestr. 6/1. erhältlich.
	        

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